Bei der Ente funktioniert das anscheinend problemlos. Liegt das nur an der geringeren Belastung?
pit
Göttinnen sterben nie.... Federzylinderträger
Re: Göttinnen sterben nie.... Federzylinderträger
Pit hat offenbar das von der Fa. Hoffmann gefertigte Nachbau- Chassis aus Edelstahl angesprochen.
Re: Göttinnen sterben nie.... Federzylinderträger
Genau, danke Hannes!
pit
pit
Re: Göttinnen sterben nie.... Federzylinderträger
ah, jetzt ja.
weiss zwar nicht wie besagtes chassis aussieht, tippe jedoch drauf, dass es sich an den beanspruchten stellen stark vom original unterscheidet. durch entsprechende konstruktive kniffe lässt sich die rissgefahr verringern.
auch kann man materialmäßig noch "spielen".
was landläufig "edelstahl", oder V2A oder V4A genannt wird, hat ein austenitisches gefüge. durch einsatz von chromnickelstählen mit ferritischem gefüge wirds dann besser. da hat man recht viele möglichkeiten bis hin zum härten.
was ich sagen will: es ist nicht einfach mit "nachbauen" aus V2A getan. ein haltbares und gutes chassis aus rostfreiem werkstoff zu bauen erfordert einiges.
@sebastian: auch hochlegierte stähle können schwingfest sein. heute werden an karosserien oft hochfeste stähle mit veränderlicher wandstärke eingesetzt. so wirds leicht und steif. heisst dann. "tailored blank". das mit der wasserstoffversprödung war schon klar... ist bei den englischen roadstern immerwieder lustig wenn so ein "spezialist" zum tüv fährt.
grüße
thomas
weiss zwar nicht wie besagtes chassis aussieht, tippe jedoch drauf, dass es sich an den beanspruchten stellen stark vom original unterscheidet. durch entsprechende konstruktive kniffe lässt sich die rissgefahr verringern.
auch kann man materialmäßig noch "spielen".
was landläufig "edelstahl", oder V2A oder V4A genannt wird, hat ein austenitisches gefüge. durch einsatz von chromnickelstählen mit ferritischem gefüge wirds dann besser. da hat man recht viele möglichkeiten bis hin zum härten.
was ich sagen will: es ist nicht einfach mit "nachbauen" aus V2A getan. ein haltbares und gutes chassis aus rostfreiem werkstoff zu bauen erfordert einiges.
@sebastian: auch hochlegierte stähle können schwingfest sein. heute werden an karosserien oft hochfeste stähle mit veränderlicher wandstärke eingesetzt. so wirds leicht und steif. heisst dann. "tailored blank". das mit der wasserstoffversprödung war schon klar... ist bei den englischen roadstern immerwieder lustig wenn so ein "spezialist" zum tüv fährt.
grüße
thomas
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Re: Göttinnen sterben nie.... Federzylinderträger
Hallo Gemeinde....
die Teile sind aus dem gleichen Stoff aus dem auch die Träume sind/waren.
Also kein Edelstahl, der Glanz hat da so gar nichts mit "Schwarzblech" zu tun, es ist aber welches. Der verschwindet ja auch gleich unter Rostschutzfarbe...
Auf bald.
Grüsse Jörg
die Teile sind aus dem gleichen Stoff aus dem auch die Träume sind/waren.
Also kein Edelstahl, der Glanz hat da so gar nichts mit "Schwarzblech" zu tun, es ist aber welches. Der verschwindet ja auch gleich unter Rostschutzfarbe...
Auf bald.
Grüsse Jörg
>>Jörg P. DS23HA<<
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sebastianklaus
- Beiträge: 1288
- Registriert: Sa 28. Okt 2006, 09:41
Re: Göttinnen sterben nie.... Federzylinderträger
Hallo Tom,
Du hast natürlich Recht mit Deinem Einwand. Ich hatte nicht an die tailored blanks gedacht, die aber hochmodern mit Elektrodenstrahlschweißung verbunden werden. Die in unseren Fällen mittels Punktschweißung oder z.T. unvollkommener Braterei (ich bin auch nicht als Schweißer auf die Welt gekommen) zusammen geschweißten Bleche müssen deshalb viel gutmütiger gegen Anrisse sein als die hochmodernen tailored blanks. Es käme sowohl bei VA als auch bei "tailored blanks" sicher sehr schnell zur Rissbildung an allen dynamisch hochbeanspruchten Schweißnähten unserer Oldtimer, sofern sie nicht einigermaßen kerbfrei WIG- oder elektonenstrahlgeschweißt wären.
Ich meine, dass gerade für uns als Hobbyschrauber grundsätzlich gilt: Je billiger und niedrig legierter der Baustahl, desto gutmütiger und besser ist er für die Anwendung als tragende Bauteile aufgrund der Schwingfestigkeit. Da kann man auch mal schnell ein 2mm-Loch bohren, ohne dass das Blech dort anfängt, zu reißen. Bei Schrauben gilt meines Erachtens das gleiche: ich nehme tendenziell lieber eine 5.6-Schraube als eine 8.8 oder 10.9 und niemals eine 12.9.
Einen Rahmen aus V2A oder V4A für eine Ente würde ich nicht kaufen: unsinnig aufwändig und viel zu gefährlich. Für´s Museum vielleicht sehr schön.
Übrigens: Tom, super, wie viel Energie Du in Dein Auto steckst. Ich kann -genau wie Stefan- so schnell nicht mit halten.
Viele Grüße
Sebastian
Du hast natürlich Recht mit Deinem Einwand. Ich hatte nicht an die tailored blanks gedacht, die aber hochmodern mit Elektrodenstrahlschweißung verbunden werden. Die in unseren Fällen mittels Punktschweißung oder z.T. unvollkommener Braterei (ich bin auch nicht als Schweißer auf die Welt gekommen) zusammen geschweißten Bleche müssen deshalb viel gutmütiger gegen Anrisse sein als die hochmodernen tailored blanks. Es käme sowohl bei VA als auch bei "tailored blanks" sicher sehr schnell zur Rissbildung an allen dynamisch hochbeanspruchten Schweißnähten unserer Oldtimer, sofern sie nicht einigermaßen kerbfrei WIG- oder elektonenstrahlgeschweißt wären.
Ich meine, dass gerade für uns als Hobbyschrauber grundsätzlich gilt: Je billiger und niedrig legierter der Baustahl, desto gutmütiger und besser ist er für die Anwendung als tragende Bauteile aufgrund der Schwingfestigkeit. Da kann man auch mal schnell ein 2mm-Loch bohren, ohne dass das Blech dort anfängt, zu reißen. Bei Schrauben gilt meines Erachtens das gleiche: ich nehme tendenziell lieber eine 5.6-Schraube als eine 8.8 oder 10.9 und niemals eine 12.9.
Einen Rahmen aus V2A oder V4A für eine Ente würde ich nicht kaufen: unsinnig aufwändig und viel zu gefährlich. Für´s Museum vielleicht sehr schön.
Übrigens: Tom, super, wie viel Energie Du in Dein Auto steckst. Ich kann -genau wie Stefan- so schnell nicht mit halten.
Viele Grüße
Sebastian