Fragen zu Rundsteckern und Crimpen
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Andreas B. Verified
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Re: Fragen zu Rundsteckern und Crimpen
Euch allen vielen Dank für Vorschläge und Einwände! ich freue mich schon auf die Reparatur der Kabelstränge.
Gruss
Andreas
Gruss
Andreas
'65 ID 19, '75 Ami 8 Service
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Sensenmann
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Re: Fragen zu Rundsteckern und Crimpen
Ich hol das mal hoch.
Ich habe eine ziemlich gute Crimp-Zange für Standard-Flachstecker.
Mit den Rundsteckern kommt die nicht ganz so gut zureccht. Ich biege die Fahnen zwar immer mit einer Flachzange vor, aber ich habe doch Einiges an Ausschuß produziert, heißt die Kabel rutschen beim obligatorischen Zugtest wieder raus.
Ich habe originale Verbindungen gesehen, wo sich die beiden Blechfahnen nicht überlappen, sondern mittig treffenund in die Litze drücken.
Gibt es andere Zangen? Woher?
Ich habe eine ziemlich gute Crimp-Zange für Standard-Flachstecker.
Mit den Rundsteckern kommt die nicht ganz so gut zureccht. Ich biege die Fahnen zwar immer mit einer Flachzange vor, aber ich habe doch Einiges an Ausschuß produziert, heißt die Kabel rutschen beim obligatorischen Zugtest wieder raus.
Ich habe originale Verbindungen gesehen, wo sich die beiden Blechfahnen nicht überlappen, sondern mittig treffenund in die Litze drücken.
Gibt es andere Zangen? Woher?
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Andreas B. Verified
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Re: Fragen zu Rundsteckern und Crimpen
Hallo Sensenmannn
Ich habe mir eine einfache Zange (um 30 EUR) für unisolierte Steckverbindungen gekauft. Damit gelingen mir zwar haltbare und funktionsfähige Verbindungen, doch vom fabrikmässigen Erscheinungsbild mit den beiden nach innen gerollten Zungen sind meine Crimpungen weit entfernt. Vielleicht gelingt das mit einer guten Zange und mehr Geschick besser. Ein Problem scheint mir ausserdem zu sein, dass die Isolation der modernen Kabel dünner ist und somit der Teil der Crimpung, der sich in die Isolation krallt, keine so kraftschlüssige Verbindung ermöglicht. Ich hatte relativ hochwertige Kabel (FPY) verwendet.
soweit meine Erfahrungen
Gruss
Andreas
Ich habe mir eine einfache Zange (um 30 EUR) für unisolierte Steckverbindungen gekauft. Damit gelingen mir zwar haltbare und funktionsfähige Verbindungen, doch vom fabrikmässigen Erscheinungsbild mit den beiden nach innen gerollten Zungen sind meine Crimpungen weit entfernt. Vielleicht gelingt das mit einer guten Zange und mehr Geschick besser. Ein Problem scheint mir ausserdem zu sein, dass die Isolation der modernen Kabel dünner ist und somit der Teil der Crimpung, der sich in die Isolation krallt, keine so kraftschlüssige Verbindung ermöglicht. Ich hatte relativ hochwertige Kabel (FPY) verwendet.
soweit meine Erfahrungen
Gruss
Andreas
'65 ID 19, '75 Ami 8 Service
Re: Fragen zu Rundsteckern und Crimpen
Hallo,
wie werden denn nun Kabel "fachgerecht angestückelt" falls es sowas überhaupt gibt? Ich hab die Enden mit Kabelendhülsen verlötet und dann Schrumpfschlauch drüber. Ist das in Ordnung?
pit
wie werden denn nun Kabel "fachgerecht angestückelt" falls es sowas überhaupt gibt? Ich hab die Enden mit Kabelendhülsen verlötet und dann Schrumpfschlauch drüber. Ist das in Ordnung?
pit
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Sensenmann
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Re: Fragen zu Rundsteckern und Crimpen
Löten ist nicht der Weißheit letzter Schluß, auch wenn es früher so gemacht wurde. Einige gelötete Stecker mußte ich nämlich austauschen, weil die Litze ja durch das Lot hart wird und irgendwann durch Vibration bricht.
Außerdem sorgt das Flußmittel im Lot für Korrosion.
Außerdem sorgt das Flußmittel im Lot für Korrosion.
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Andreas B. Verified
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Re: Fragen zu Rundsteckern und Crimpen
Es gibt sogenannte "Stossverbinder zum quetschen" damit kann gestückelt werden ohne zu löten, Abzweigungen lassen sich damit auch elegant realisieren. Schau bei Kabelschmidt.
Andreas
Andreas
'65 ID 19, '75 Ami 8 Service
Re: Fragen zu Rundsteckern und Crimpen
Sensenmann schrieb:
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> Außerdem sorgt das Flußmittel im Lot für
> Korrosion.
Hallo Sensenmann,
aber nur, wenn Du Lötfett oder gar Lötwasser verwendest. Das in Elektroniklot übliche Kolophonium verursacht keine Korrosion.
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> Außerdem sorgt das Flußmittel im Lot für
> Korrosion.
Hallo Sensenmann,
aber nur, wenn Du Lötfett oder gar Lötwasser verwendest. Das in Elektroniklot übliche Kolophonium verursacht keine Korrosion.
Beste Grüße, Uwe
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Moenninghoff
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- Registriert: Mi 9. Mär 2011, 18:38
Re: Fragen zu Rundsteckern und Crimpen
Hallo,
soviel ich weiß wird heutzutage im Elektronik Bereich nicht mehr gelötet, um die Übergangswiederstände ( Draht-Lötzinn-Draht) möglichst gering zu halten.
Desweiteren können Kabelbrüche am harten gelöteten Übergang ein Problem sein.
Der Hauptgrund sind aber wohl eher die empfindlichen Steuerspannungen im can- bus Bereich.
Da unsere Autos davon ja nicht betroffen sind, ist es wohl egal ob man lötet oder crimpt...
Zum crimpen der Citroën Stecker gibt es crimp- Zangen die ein W förmiges Muster produzieren. Damit sind dann die Litzen in der Mitte geteilt und aufgerollt.
Desweiteren ist es wichtig grade bei 6V auf einen ausreichenden Querschnitt zu achten, also mindestens 1,5mm, besser mehr...dann rutschen die Kabel auch nicht aus den Steckern.
Gruß Edgar
soviel ich weiß wird heutzutage im Elektronik Bereich nicht mehr gelötet, um die Übergangswiederstände ( Draht-Lötzinn-Draht) möglichst gering zu halten.
Desweiteren können Kabelbrüche am harten gelöteten Übergang ein Problem sein.
Der Hauptgrund sind aber wohl eher die empfindlichen Steuerspannungen im can- bus Bereich.
Da unsere Autos davon ja nicht betroffen sind, ist es wohl egal ob man lötet oder crimpt...
Zum crimpen der Citroën Stecker gibt es crimp- Zangen die ein W förmiges Muster produzieren. Damit sind dann die Litzen in der Mitte geteilt und aufgerollt.
Desweiteren ist es wichtig grade bei 6V auf einen ausreichenden Querschnitt zu achten, also mindestens 1,5mm, besser mehr...dann rutschen die Kabel auch nicht aus den Steckern.
Gruß Edgar
Re: Fragen zu Rundsteckern und Crimpen
Hallo,
bei uns im Betrieb in den heiligen Netzwerkhallen darf nicht mehr gelötet werden, auch nicht im Bereich der Niederspannungsversorgungen. Grund ist dass bei eventuellen hohen Strömen (im Fehlerfalle) nicht nur die Sicherungen fliegen sondern auch das Lötzinn zu fliessen beginnt.
Gruß
Stefan Sikeler
bei uns im Betrieb in den heiligen Netzwerkhallen darf nicht mehr gelötet werden, auch nicht im Bereich der Niederspannungsversorgungen. Grund ist dass bei eventuellen hohen Strömen (im Fehlerfalle) nicht nur die Sicherungen fliegen sondern auch das Lötzinn zu fliessen beginnt.
Gruß
Stefan Sikeler
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Sensenmann
- Beiträge: 1029
- Registriert: Di 19. Dez 2006, 14:01
Re: Fragen zu Rundsteckern und Crimpen
Moenninghoff schrieb:
> Desweiteren ist es wichtig grade bei 6V auf einen
> ausreichenden Querschnitt zu achten, also
> mindestens 1,5mm, besser mehr...dann rutschen die
> Kabel auch nicht aus den Steckern.
Die Kabel sind die alten. Die korrodierten an den Lötfahne teilweise abgebrochenen Stecker sind das was ersetzt werden mußte
> Desweiteren ist es wichtig grade bei 6V auf einen
> ausreichenden Querschnitt zu achten, also
> mindestens 1,5mm, besser mehr...dann rutschen die
> Kabel auch nicht aus den Steckern.
Die Kabel sind die alten. Die korrodierten an den Lötfahne teilweise abgebrochenen Stecker sind das was ersetzt werden mußte