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Re: Technisches Problem, DS leckt

Verfasst: Mi 18. Jul 2007, 20:08
von marc
Schau mal hier bei Angebote, da werden gerade gebrauchte Servolenkungen
angeboten.
Gruß
marc

Re: Technisches Problem, DS leckt

Verfasst: Mi 18. Jul 2007, 22:00
von ...hannes
aldirosso schrieb:
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> Alte Sosse raus, dann am Besten ca. 1500 KM mit
> Reinigungsflüssigkeit fahren, wieder Saft
> ablassen, Filter reinigen und neue Sosse rein.

Am besten, man lässt das LHM erst gar nicht so alt werden. Alle 30.000 km erneuern, dann benötigt man auch keine Hydroincage. Das hat nämlich auch Nachteile, weil sich alte, meist völlig harmlose Ablagerungen lösen, wiederum ins System gelangen und dort beispielsweise wieder an den Präzisionsteilen der Servolenkung schmirgeln.

Re: Technisches Problem, DS leckt

Verfasst: Do 19. Jul 2007, 18:26
von Stephan J.
Bleizusatz ist definitiv nicht erforderlich, weil die Motoren der DS und ID bereits ab Werk Aluminiumköpfe mit gehärteten Ventilsitzen haben.

Mit der Benzinsorte ist es aber noch etwas komplizierter:

Soweit ich weiß, brauchten die DS 20 definitiv immer schon Superbenzin. Zur Zeit der Erstzulassung Deines Wagens hatte Superbenzin auch noch 98 Oktan, mit der Einführung der bleifreien Kraftstoffe kam dann das heutige Eurosuper, das hat aber nur 95 Oktan!

98 Oktan, wie vom DS 20-Motor benötigt, gibt es heute nur noch bei Super plus (Aral und Shell haben sogar noch teuere Suppen mit 100 Oktan, die braucht aber niemand...), also bitte nach Möglichkeit nur Super plus tanken!

Mit der Zündanlage hat das wenig zu tun, es geht um die Klopffestigkeit des Benzins, d.h. um die Resistenz gegenüber unkontrollierten Verbrennungen unter Druck und Hitze.

Bei Betrieb mit Normalbenzin (oder auch mit Eurosuper bei höheren Belastungen, z.B. bei hohen Temperaturen, Autobahnfahrten, niedrigen Drehzahlen am Berg oder beim Beschleunigen) kommt es sonst zu den schon erwähnten unkontrollierten Verbrennungen, das sind Benzinexplosionen im Brennraum, die zu Zeitpunkten auftreten, zu denen sie nicht auftreten sollten, als Klopf- oder Klingelgeräusche zu hören sind und den Motor zerstören können.

Einen gewissen Einfluss auf deren Auftreten hat auch die Zündeinstellung, ich würde aber gerade bei "moderner", d.h. bei nicht extrem zurückhaltender Fahrweise (das vertragen die D-Modelle durchaus) immer Super plus tanken.

Gruß,



Re: Technisches Problem, DS leckt

Verfasst: Fr 20. Jul 2007, 14:56
von MC_SHO
ok danke für die Hinweise bzgl. des Benzins.

Ich habe gestern mal bei Sassen in Düsseldorf angerufen und mir wurde mitgeteilt das sich die Gesamtkosten (Lenkung+Einbau) auf ca. 1000€ belaufen. Das ist ja doch schon ne Stange Geld.

>Externe Leckagen der Lenkung sehen oft schlimmer aus als es in Wirklichkeit ist, weil sich die grüne Pfütze so offensichtlich auf dem Getriebe präsentiert.
Kaum eine alte Lenkung ist wirklich dicht, manche scheinen es auch nur zu sein, denn Leckagen gibt es auch intern...
Deshalb miss vorerst einmal, wie viel LHM die Göttin auf 1000 km überhaupt verliert bzw. überprüfe die Lenkung, ob sie ordnungsgemäß und leichtgängig (1-Finger-Test) funktioniert.<

Das Problem ist, der Wagen ist im Moment nicht angemeldet und daher kann ich nicht so einfach damit rumfahren. Was hat es denn mit diesem 1 Fingertest auf sich?

Zu den Angeboten bzgl. der Servolenkung:
Das sind ja alles ausgebaute Teile, woher kann man wissen das die Dicht sind, bzw. nicht selbst kurz vorm ableben? Bei E-Bay habe ich auch etwas gefunden:
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?Vie ... &rd=1&rd=1

Ich hatte die Frage bereits gestellt, aber ich finde den Punkt zur Lenkung in dem Werkstattband 2 immer noch nicht, die PDF ist ca. 57 MB gross (Band 2), aber irgendwie scheint sie mir nicht komplett zu sein..

Vielen Dank für die Tipps bisher (hoffe aber auf weitere Antworten :-)


Re: Technisches Problem, DS leckt

Verfasst: Fr 20. Jul 2007, 15:12
von Stephan J.
"1-Finger-Test":

Im Idealfall sollte sich das Lenkrad mit einem Finger drehen lassen (wahrscheinlich aber wohl nicht im Stand, sondern beim Abbiegen/Rangieren, oder? Wer weiß da Genaueres?).

Ich muss sagen, dass ich persönlich eine so gute Lenkung noch nie gehabt habe...

"Zu den Angeboten bzgl. der Servolenkung:
Das sind ja alles ausgebaute Teile, woher kann man wissen das die Dicht sind, bzw. nicht selbst kurz vorm ableben? Bei E-Bay habe ich auch etwas gefunden:
[cgi.ebay.de]"

Da kannst du den Verkäufern nur entweder vertrauen oder nicht. Eine Garantie gibt es nicht bzw. nur bei überholten und Austausch-Teilen vom Händler.

Wenn das Handbuch auf der angegebenen Seite nicht vollständig ist (die Werkstatthandbücher sind Ordner, vielleicht fehlte in dem Exemplar, das Sandro da eingescannt hat, etwas), kannst Du´s nochmal hier versuchen:

http://www.citdoks.de/

Zu kaufen gibt´s die Handbücher hier:

http://www.robri.de/

Oder ich könnte mal schauen, ob die Abschnitte in meinem Ordner drin sind und sie kopieren und Dir dann faxen oder schicken.

Scannen und mailen kann ich leider zur Zeit nicht, vielleicht jemand anders?

Gruß,



Re: Technisches Problem, DS leckt

Verfasst: Fr 20. Jul 2007, 16:17
von Thomas Held
Hi Stephan,

> Im Idealfall sollte sich das Lenkrad mit einem
> Finger drehen lassen (wahrscheinlich aber wohl
> nicht im Stand, sondern beim Abbiegen/Rangieren,
> oder? Wer weiß da Genaueres?).

Kann mir nur vorstellen, dass diese Maer vom Verwechseln der DS-Lenkung mit einer Diravi herruehrt...
Gruss,

Tom

Re: Technisches Problem, DS leckt

Verfasst: Fr 20. Jul 2007, 16:26
von Stephan J.
Ich könnte mir vorstellen, dass diese Mär vom Verwechseln eines Fingers mit einem Unterarm herrührt... ;-)

Gruß,

Re: Technisches Problem, DS leckt

Verfasst: Fr 20. Jul 2007, 20:31
von ...hannes
Keine Mär! Ich fahre XM und meine ID. Die Lenkung der ID ist indirekter und sogar etwas leichtgängiger als die meines Y4. Ich lenke beide Fahrzeuge mühelos mit dem äußersten Fingerglied meines Zeigefingers.

Re: Technisches Problem, DS leckt

Verfasst: Fr 20. Jul 2007, 22:25
von Thomas Held
...hannes schrieb:
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> Keine Mär! Ich fahre XM und meine ID. Die Lenkung
> der ID ist indirekter und sogar etwas
> leichtgängiger als die meines Y4. Ich lenke beide
> Fahrzeuge mühelos mit dem äußersten Fingerglied
> meines Zeigefingers.

...und natürlich im Stand, nicht wahr?

Re: Technisches Problem, DS leckt

Verfasst: Fr 20. Jul 2007, 23:32
von ...hannes
Beim Lenken im Stand gibt es zu viele beeinflussende Faktoren: Steh´ ich mit 195ern oder bloß 180ern, mit steinharten alten oder relativ neuen, gut haftenden Reifen auf grobporigem, feinem oder mit Streusplit bedecktem Asphalt oder etwa in einer schlammigen Wiese, einem verschneiten Parkplatz etc. ...
Ich beziehe mich hier bewusst auf ein rollendes Fahrzeug, Fingerkuppe des Zeigefingers in 12.00 Uhr Position am Lenkrad. Müheloses Dirigieren des Fahrzeugs ohne jegliche Verhärtungen in irgendwelchen Positionen/Übergängen zu spüren: So soll es sein.
Wenn du die Leichtgängigkeit der Servolenkung unbedingt im Stand verifizieren möchtest, so sollte der in der Speiche eingelegte, gestreckte Zeigefinger (nein, diesmal nicht der Mittelfinger) auf ebenem Asphalt jedenfalls in der Lage sein, das Lenkrad von Anschlag zu Anschlag zu drehen.