Re: Türinnengriffe
Verfasst: Mi 7. Jun 2006, 22:33
Hallo Hansjörg
Frisch verchromen braucht viel Vorarbeit. Es gibt da eine seriöse und eine nicht seriöse Anwendung.
Seriös: Das Teil wird bis auf's Grundmaterial abgelaugt. Dadurch wird das Teil sehr rau. Es muss anschliessend geschliffen. Hat es tiefe Kratzer die man durchs Schleifen nicht rauskriegen will oder kann, kann man durch mehrmaliges Kupferbad die Kratzer auffüllen. Zwischen den Kupferbädern immer brav in die Form schleifen. Stimmt die Form nun, wird es hochglanz poliert. Danach kommt der folgende galavanischer Aufbau:
Eisen: Kupfer, Nickel und als dünnste und letzte Schicht Chrom
Messing: Nickel und Chrom
Zinkdruckguss: Kupfer, Nickel Chrom
Nun zur unseriösen:
Es wird nur die Chromschicht entfernt, dabei wird auch die Nickelschicht angegriffen. Der Nickel wird etwas aufpoliert und frisch danach direkt frisch verchromt. Die meisten Kratzer bleiben sichtbar, dort wo das Teil schon durch die Nickelschicht durch war, haftet der Chrom nur bedingt. Die Haftung des Chromes ist in dem "unseriösem" Verfahren eh fragwürdig.
Ich habe für eine 56er DS die langen, einteilige Blinkertüten (von A-C Säule ein Stück) in der seriösen Weise aufbereiten lassen. Ein ziemlich schwieriges Stück zum Aufbereiten, sehr dünnes Blech. Das Resultat lässt sich sehen. Die Adresse des Schweizers Galvanikers meines Vertrauens gebe ich gerne auf Anfrage weiter.
Pickeliges Zinkdruckguss ist noch ein anderes Problem, da verhält sich in der Galvanik jedesmal anders. Aehnlich unberechenbar wie picklige Teenager...
Da kommt man mit einer galvanischen Patentlösung nicht weiter.
Gruss Mike
Frisch verchromen braucht viel Vorarbeit. Es gibt da eine seriöse und eine nicht seriöse Anwendung.
Seriös: Das Teil wird bis auf's Grundmaterial abgelaugt. Dadurch wird das Teil sehr rau. Es muss anschliessend geschliffen. Hat es tiefe Kratzer die man durchs Schleifen nicht rauskriegen will oder kann, kann man durch mehrmaliges Kupferbad die Kratzer auffüllen. Zwischen den Kupferbädern immer brav in die Form schleifen. Stimmt die Form nun, wird es hochglanz poliert. Danach kommt der folgende galavanischer Aufbau:
Eisen: Kupfer, Nickel und als dünnste und letzte Schicht Chrom
Messing: Nickel und Chrom
Zinkdruckguss: Kupfer, Nickel Chrom
Nun zur unseriösen:
Es wird nur die Chromschicht entfernt, dabei wird auch die Nickelschicht angegriffen. Der Nickel wird etwas aufpoliert und frisch danach direkt frisch verchromt. Die meisten Kratzer bleiben sichtbar, dort wo das Teil schon durch die Nickelschicht durch war, haftet der Chrom nur bedingt. Die Haftung des Chromes ist in dem "unseriösem" Verfahren eh fragwürdig.
Ich habe für eine 56er DS die langen, einteilige Blinkertüten (von A-C Säule ein Stück) in der seriösen Weise aufbereiten lassen. Ein ziemlich schwieriges Stück zum Aufbereiten, sehr dünnes Blech. Das Resultat lässt sich sehen. Die Adresse des Schweizers Galvanikers meines Vertrauens gebe ich gerne auf Anfrage weiter.
Pickeliges Zinkdruckguss ist noch ein anderes Problem, da verhält sich in der Galvanik jedesmal anders. Aehnlich unberechenbar wie picklige Teenager...
Da kommt man mit einer galvanischen Patentlösung nicht weiter.
Gruss Mike