Hallo Gerhard,
lass´ es mich mal etwas vereinfacht erklären (ich verzichte jetzt auf präzise Angaben).
Die 12,6 Volt sind so in etwa die Leerlaufspannung. Da fliessen keine grossen Ladeströme und auch keine grossen Lastströme. Und bei alten Gleichstrom-Limas sind die 1.200 RPM eher Leerlaufdrehzahl. Bei vielen HA-DSsen auch
Wichtig wäre zu wissen, was sich für eine Spannung [V] bei höherer Drehzahl am Akku einstellt. So ca. 4.000 RPM. Bei dieser RPM sollten ca. 14 Volt anliegen. Wenn das der Fall ist, sieht es nicht mehr so schlecht aus. Dann kann man weiteranalysieren.
Richtiges Messen: Aufgrund der niederohmigen Verbraucher im Auto, also rel. hohe Ströme, kann man mit einem Voltmeter eigentlich keine Spannungs-Fehlmessungen machen.
Umso mehr aber bei der Strommessung. Dieser z.T. hohe Strom muss indirekt gemessen werden. Entweder (z.B.) mit einer Stromzange (CONRAD) oder die Stromleitung als MESS-SHUNT nehmen. Wurde oben bereits erwähnt.
Wenn Du das Akku-Kabel mit einer Messbrücke (o.ä.) genau misst (mOHM), dann kannst Du genau an diesen Messpunkten bei starkem Stromfluss einen Spannungsabfall ohne Einflussnahme, messen. Vermutlich [mV].
Die Messstellen können z. B. der PLUS-Pol am Akku und das andere Ende an der LIMA ( D+ ? ) sein.
Da ein Ampere-Meter nichts anderes ist als ein empfindliches Voltmeter, kann man diesen jetzt (mehr oder weniger) an die Messstellen anschliessen. Hinzu kommt ein weitere Vorteil: Nimmt man ein Ampere-Meter mit Mittelstellung, kann man genau ablesen, mit welcher Stromstärke geladen oder entladen wird.
I = U Abfall / R Kabel { I= proportional zum Strom }
Ich weiss, dass das Ganze sehr grob gehalten ist. Es soll auch nur als Anstoss dienen. Und Leute wie Uwe wissen auch, dass das Amp-Meter letztendlich doch kein empfindliches Voltmeter ist, sondern das dort auch wieder nur die "mA" für den Zeigerausschlag sorgen.
Grüsse
Hans-Uwe