Frage zu den Pallasleisten

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Jürgen Verified
Beiträge: 1152
Registriert: Fr 24. Jan 2003, 18:29
Wohnort: Braunschweig

Re: Frage zu den Pallasleisten

Beitrag von Jürgen Verified »

Hallo Robert,

das Rot ist das von der Charleston-Ente, rouge delage AC446, auf den Foto wirkt es etwas zu dunkel. Dach und Säulen sind aubergine AC406.
Gruß Jürgen
Jürgen Verified
Beiträge: 1152
Registriert: Fr 24. Jan 2003, 18:29
Wohnort: Braunschweig

Re: Frage zu den Pallasleisten

Beitrag von Jürgen Verified »

Hallo Marin,

die erste Lackierung hatte ich selbst gemacht, etwa 400DM Materialkosten, viel Arbeit, das Ergebnis war dann doch nicht richtig gut. Nach etwa 5 Jahren war der Lack völlig matt, ein typisches Problem von roten Farben.
Die zweite Lackierung (1991) habe ich machen lassen, etwa 3500DM, der Lackierer hat die Teile einzeln und komplett demontiert bekommen, Schweiß- und Rostschutzarbeiten waren erledigt, er hat gespachtelt, grundiert und lackiert, dieses mal mit Klarlack. Der Glanz hält bis heute. 2001 waren Teillacckierungen wegen Unfallschadenbeseitigung nötig.
Gruß Jürgen
Hansjörg

Re: Frage zu den Pallasleisten

Beitrag von Hansjörg »

Grüezi Jürgen

Interessanter Beitrag. Du schreibst, dass Du die DS zerlegt an den Lackierer geliefert hast. Mich würde interessieren, ob die Farbe, der Lack des wieder kompletten Autos wirklich passte oder ob Du Farb/Lackunterschiede unter den einzelnen Komponenten festgestellt hast. Meine Frage deshalb, 1. steht bei meiner DS eine Ganzlackierung an und 2. habe ich mir sagen lassen, dass es sinnvoller sei, die DS komplett an den Lackierer zu liefern um eben ev. Farbunterschiede zu vermeiden. Das Gesamtbild sei einfach besser. Da meine DS sowieso zerlegt und blechmässig soweit restauriert ist, würde mir natürlich Deine Variante sehr gut gefallen, bin aufgrund der Aussage jedoch skeptisch.
Für Deine / eure Einschätzungen bedanke ich mich schon jetzt herzlich.
Gruss Hansjörg

Georg
Beiträge: 270
Registriert: Mo 6. Jun 2005, 09:16

Re: Frage zu den Pallasleisten

Beitrag von Georg »

Mir ist von meiner Lackierung anno 2000 noch ca. 1l Lack übriggeblieben, habe voriges Jahr damit die hintere Tür nachlackieren lassen - kein Farbunterschied.

Farbunterschiede treten auf, wenn der Lack neu gemischt werden muß - auch nach demselben "Rezept".

Gruß Georg
joergsetra
Beiträge: 9
Registriert: So 16. Mai 2004, 12:54

Re: Frage zu den Pallasleisten

Beitrag von joergsetra »

Hi,
Probleme bei Lackierung der demontierten Teile treten vor allem bei Metalliclacken wohl dann auf, wenn die Teile nicht in der gleichen Strahlrichtung lackiert werden, d.h. wenn z.B. waagrecht und senkrecht hängende Teile lackiert werden. Ich habe mir sagen lassen, dass wenn die Kotflügel und Türen so aufgehängt und lackiert werden, wie sie später wieder am Auto hängen (am besten pro Seite in einem Arbeitsgang) keine Probleme auftreten. Bei mir hats jedenfalls gut geklappt, auch die wegen eines Unfalls schon ein Jahr früher lackierte Front hat der Lackierer gut mit einer neuen Schicht Klarlack angleichen können.
Madame schläft leider schon fast...
Gruß
Joerg
kittiessindlieb

Re: Frage zu den Pallasleisten

Beitrag von kittiessindlieb »

Leute, Leute ihr philosophiert über Lack und Lackierer, über ausbleichen und Farbtöne. Als Autolackierermeisterin stellen sich mir die Nackenhaare auf. Euch ist schon klar, dass Ihr im DS-Club-Forum seit, oder? So wie die DS gebaut wurden, so sind sie auch lackiert worden..... Jeden Farbton einer DS gab es in zig verschiedenen Varianten, und dann sind sie noch verschieden ausgeblichen. Einen Farbton nachzumischen ist nicht das Problem, aber hier sind zu viele Jahre ins Land gegangen. Es stimmt, dass man bei Metallic-Lacken einen Farbtonunterschied sieht, wenn man die Teile z.B. auf den Kopf stellt, aber Rot kann man notfalls gießen und es bleibt immer noch das gleiche Rot. Auch bleicht es nicht schneller aus als andere Farbtöne, aber wenn der Bauer nicht schwimmen kann, liegt`s wohl an der Badehose.
Da man die DS in Einzelteile zerlegen kann ist das sehr praktisch. Wenn man gute Lackierständer hat, kann man so die Teile innen wie außen in einem Rutsch lackieren (nicht verdrehen und nicht auf den Kopf stellen). Wichtig ist auch, dass man beim Lackieren darauf achtet, nicht direkt an der Kante aufzuhören. Bei ausgebauten Teilen gibt es gerne eine Wulst an der Kante, da die Oberflächenspannung an der Kante höher ist und sich so eine zu dicke Farbschicht aufbaut.
Nix für ungut. Gruß Claudia
Hansjörg

Re: Frage zu den Pallasleisten

Beitrag von Hansjörg »

Gruezi Claudia

Warum so genervt?? Ich philosophiere überhaupt nicht über Lack und schon gar nicht über Lackierer. Trotzdem schön mal was von einer "Dame" zu hören. Da ich wirklich alle lackierfähigen Teile am Auto abmontiert und restauriert (ohne Spachteln und schleifen) habe, interessiert es mich sehr (sorry), ob es sinnvoller ist das Auto vor dem Lackieren zusammenzubauen oder es in Einzelteilen lackieren zu lassen. Als Autolackierermeisterin kennst Du sicher die richtige Antwort. Also Bitte............

Gruss Hansjörg
maldini

Re: Frage zu den Pallasleisten

Beitrag von maldini »

Hey Hansjörg,

.... montieren, spachteln, füllern - einzelteile lackieren - lackierte teile (wieder) montieren .....

;-))
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