Jenseits von Harmonierbedürfnis und Ergonomie-Diskussion:
Ein 17 Zoll Monitor mit einer halbwegs modernen Grafikkarte stellt 1.024 Pixel (Bildpunkte) in der Horizontalen dar. Allerdings haben doch viele eine Auflösung von 800 Pixel in der Breite eingestellt, doch gehen wir mal optimistisch von 1.024 Pixel aus, wobei
schwarze und
weiße Pixel gleich groß sind (!).
Die Schrift Verdana, die auf der DSC-Seite verwendet wird, benötigt in der Schriftgröße 12 – in der alle Texte geschrieben sind – zwischen 1 Pixel (i, l, .) und 7 Pixel (O, D, H). Da 1-Pixel-Zeichen im Vergleich zu den restlichen Buchstaben relativ selten verwendet werden, gehen wir mal von einem Mittel von 5 Pixeln pro dargestelltem Zeichen aus. Hinzu kommen je Buchstabe 2 Pixel, um den Abstand zwischen den einzelnen Buchstaben zu gewährleisten (einer vor und einer hinter dem Zeichen).
Somit brauchen wir im Schnitt
7 Pixel pro Zeichen.
Die Liste besteht aus
11 Spalten, die im Mittel bei durchschnittlich großen Eintragungen etwa jeweils
24 Zeichen beinhalten.
1 Spalte : 24 Zeichen x 7 Pixel = 168 Pixel
11 Spalten : 168 Pixel x 11 Spalten = 1.848 Pixel
Um die Spalten sichtbar voneinander zu trennen, werden
pro Spalte mind. 4 Pixel benötigt, das sind also (mind.) 9 x 4 Pixel =
36 Pixel
Was haben wir jetzt?
1.848 Pixel plus 36 Pixel = 1.884 Pixel. So breit muss eine Zeile der Tabelle MINDESTENS sein, damit sie gut lesbar dargestellt wird. Unser Bildschirm stellt aber nur 1.024 Pixel in der Breite da. Was tun?
Fassen wir also zusammen, was sinnvoll zusammen zu fassen ist, z. B. Fahrzeugtyp, Baujahr und Farbe. Das spart
48 Zeichen oder 344 Pixel (336 Pixel plus 8 Pixel Spaltenabstand). Das verkleinert unsere Tabelle auf
1.540 Pixel. Leider stellt unser 17 Zoll Monitor immer nur noch 1.024 Pixel in der Breite dar.
Verkleinern wir also auch noch die Schrift. Verdana in der Größe 10 (so wie sie jetzt in der dunklen Liste verwendet wird) benötigt zwischen 1 und 5 Pixeln, im Mittel nehmen wir mal 4 Pixel plus 2 Pixel für den Buchstabenabstand =
6 Pixel pro Zeichen.
Rechnen wir neu.
1 Spalte : 24 Zeichen x 6 Pixel = 144 Pixel
11 Spalten : 144 Pixel x 11 Spalten = 1.584 Pixel plus 36 Pixel Spaltenabstand = 1.620 Pixel
Reicht immer noch nicht. Fassen wir also wieder 3 Spalten zu einer zusammen, das spart diesmal
296 Pixel (2 x 144 Pixel plus 8 Pixel Spaltenabstand).
1.620 Pixel (s. o.)
minus 296 Pixel = 1.324 Pixel. Unser Monitor ist immer noch nur 1.024 Pixel breit und selbst wenn man irgendwo noch ein paar Pixel abzieht und die Rechenfehler korrigiert, es wird irgendwie nicht für eine vernünftigen Darstellung reichen.
(Unberücksichtigt in der ganzen Rechnung ist das linksseitige Bild geblieben, das zusätzlich mit 220 Pixel Breite zu Buche schlägt.)
Die Tabelle ist dynamisch angelegt, dass heißt, sie passt sich automatisch den unterschiedlichen Bildschirmgrößen an, um ja kein Pixel zu verschenken. Natürlich lässt sich die Tabelle auch in einer festen Größe definieren, z. B. in den oben errechneten 1.878 Pixeln Breite, das sieht dann etwas so aus:
Irgendwie auch nicht sehr übersichtlich.
Hinzu kommt folgende Problematik: egal, wie groß eine Spalte oder eine Zelle in der Tabelle definiert ist, sie passt sich IMMER dem längsten Inhalt an; umgebrochen wird ein Text nur zwischen einzelnen Worten, eine Silbentrennung findet nicht statt. Ist eine Zelle z. B. mit 50 Pixel definiert und ich schreibe das Wort „Hydraulikbehälterschauröhrchen“ hinein, kann und wird der Browser das Wort nicht trennen, sondern die Zelle – und damit die gesamte Spalte - auf die Breite der 30 Zeichen (im diesem Fall 236 Pixel = 7,866666 Pixel pro Zeichen) verbreitern. Diese Problematik tritt meistens bei eMail-Adressen auf, da der Browser auch beim @-Zeichen nicht trennt. Da hat zur Folge, dass eine einzige eMail-Adresse die zuvor sorgfältig ausgeklügelte Tabellenformatierung über den Haufen werfen kann.
Und jetzt erst fängt das Design an.