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Re: Manchmal bleibt die Drosselklappe hängen

Verfasst: Sa 15. Mär 2025, 00:29
von Claude-Michel
mod hat geschrieben: Fr 14. Mär 2025, 16:27...
Entscheidend ist nach den Infos, die ich von den Fachleuten bekommen habe, das Spaltmaß zw. äußerem Rand der Klappe und der Vergaserwand. Nicht umsonst wurde das Spaltmaß bei meinem Vergaser unter Zuhilfenahme von Messzeugen genauestens eingestellt...
Das würde heißen, die Drosselklappenschrauben wurden gelöst und eingestellt
mod hat geschrieben: Fr 14. Mär 2025, 16:27 ..Für Den Hinweis an den KlappeneinstellSchrauben : „ Finger weg“ war ich dankbar...
Das würde heißen die Drosselklappenschrauben wurden nicht gelöst und nicht eingestellt.

Ich glaube, ich verstehe da was nicht :(

Wobei bei der Anfangsfrage ging es nicht um die geschlossenen Drosselklappen sondern um ihr Klemmen im offenen Zustand.

Re: Manchmal bleibt die Drosselklappe hängen

Verfasst: Sa 15. Mär 2025, 09:15
von uwe.v11
Stimmt…

Re: Manchmal bleibt die Drosselklappe hängen

Verfasst: Sa 15. Mär 2025, 10:02
von Eric
Bei meiner Guzzi hatte ich Klemmen in offenem Zustand bei langsamen Zurücknehmen des Gases, weil die Feder zu schwach war. Vielleicht ist das auch ein Ansatzpunkt? Ansonsten fällt mir nur eine schwergängige Lagerung ein.

Zu dem obig geschriebenen gibt es eigentlich eine sehr gute Anleitung vom DS Club für die Einstellung. Problem bei alten Vergasern ist erstens die ausgeschlagene Drosselklappenwelle und zweitens die meist damit verbundenen Einlaufspuren im Durchgang durch die nicht mehr sauber laufende Drosselklappe. Die Überarbeitung der Lagerung muß fluchten zu richtigen Lage der Drosselklappe. Die Einlaufspuren sollten entfernt werden und idealerweise eine Übergröße der Drosselklappe angepaßt werden.

Ciao
Eric

Re: Manchmal bleibt die Drosselklappe hängen

Verfasst: Sa 15. Mär 2025, 10:39
von Claude-Michel
Eric hat geschrieben: Sa 15. Mär 2025, 10:02 ....Ansonsten fällt mir nur eine schwergängige Lagerung ein.

....Die Überarbeitung der Lagerung muß fluchten zu richtigen Lage der Drosselklappe...
Es ist nicht damit getan, einfach auf jeder Seite, aufzubohren und ein neues Lager einzubauen. Wie du schreibst, müssen die Löcher auf beiden Seiten fluchten. Und durchbohren von einer Seite zur anderen geht auch nicht.
Ich habe es Mal so gemacht:
https://claudemichel.de.tl/Weber-28x36.htm

Re: Manchmal bleibt die Drosselklappe hängen

Verfasst: Sa 15. Mär 2025, 11:43
von mod
@ClaudeMichel:

ich habe wohl zu sehr auf die Grundeinstellung der Klappen abgestellt. Der Vergaser wurde komplett, incl. Der Drosselklappen, -Welle zerlegt, alle Wellen, Buchsen, etc. Geprüft und soweit notwendig erneuert oder überarbeitet, um spielfreies und leichtgängiges, ruckfreies Funktionieren der Mechanik herzustellen.
Nach Wiedereinbau der Drosselklappenwelle wurde die Grundeinstellung der Drosselklappen wieder korrekt über deren Einstellschrauben von VGS justiert. Und an dieser Einstellung sollte nichts mehr geändert werden.
Gr. Norbert

Re: Manchmal bleibt die Drosselklappe hängen

Verfasst: Mo 17. Mär 2025, 00:31
von Robert
Ich glaube, hier geht etwas durcheinander, die einen meinen mit "Drosselklappenschrauben" die Anschlagschrauben, die anderen die Schrauben, die die Drosselklappe mit der Welle verbinden. Für letztere gibt es imho keine Einstellung, die Drosselklappen müssen so sitzen, dass sie (bei herausgedrehter Anschlagschraube) komplett schliessen und am Vergasergehäuse anliegen. Ich würde in diesem Fall die Drosselklappen ausbauen und erstmal schauen, ob die Welle ordentlich läuft oder ob die evtl. verzogen ist und deshalb irgendwo hängt. Wenn die Welle leichtgängig ist, kann man die Drosselklappen wieder einbauen und so ausrichten, dass sie vollständig schliessen. Ist ein wenig hin und her, Licht hilft, um den Spalt zu sehen. Wenn die Welle schwergängig ist, kann man versuchen, sie zu richten, man sieht dann ja an der mittleren Lagerung, wo sie reibt und kann entsprechend vorsichtig korrigieren, notfalls neu. Habe das Programm gerade bei den SM-Vergasern durch, geht ein wenig in Richtung Uhrmacherei, aber ist machbar.

Grüsse, Robert