Re: Wir müssen nun stark sein
Verfasst: Di 6. Jun 2023, 11:31
Ok, klingt nicht gut.... Wie prüft man das?
Ich habe es manuell geprüft. Manchmal spürt man es es sogar durch Wackeln am Röhrchen. Das reicht aber nicht als Prüfung. Die Röhrchen stecken rel. tief im Material und verhindern somit eine spürbare radiale Bewegung. Die beste Methode ist, Messingstutzen ziemlich genau axial herausziehen. Ggf. mit einem Ziehhammer.
Ist das so? Wenn der Schlauch bzw. das Röhrchen abrutscht, hat der Motor je nach Lastzustand ja nicht mehr viel "Futter"; bis er ausgeht. Dann kommt auch die Benzinpumpe zum Stehen, es wird kein weiterer Sprit gefördert. Zudem ist der Förderdruck im Gegensatz zum Einspritzer ja überschaubar, und ob ein zündfähiges Gemisch dann an den heißen Krümmer gelangt, so dass es sich entzünden kann sei mal dahingestellt...Hans-Uwe Fischer hat geschrieben: Di 6. Jun 2023, 09:37 Bei einem Vergaser-Motor stellt sich nicht die Frage, ob der Messingschlauchstutzen am Vergaser sich herauslöst, sondern wann. Dann brennt zwingend das Fahrzeug ab.
huf
Bernhard(süd) hat sich erst kürzlich damit beschäftigt und Rillen in das Röhrchen eingearbeitet, damit der Klebstoff "Grip" und vor allem "Arbeitsraum" hat.hy1600 hat geschrieben: Di 6. Jun 2023, 14:56 ist bei mir mit einem Zusatzdraht gesichert. Hat schon jemand auf ein Gewinde umgerüstet?
Ja, das ist so. Ziehe einfach mal den Schlauch ab und lasse den Sprit in einen Behälter laufen. Dann erkennst du Zeit und Menge. Vermutlich wir das "zündfähige Gemisch" nicht einmal am Zündverteiler vorbeikommen. Den Weg zum Krümmer kann es sich dann sparen.M. Ferchaud hat geschrieben: Di 6. Jun 2023, 15:06Ist das so? Wenn der Schlauch bzw. das Röhrchen abrutscht, hat der Motor je nach Lastzustand ja nicht mehr viel "Futter"; bis er ausgeht. Dann kommt auch die Benzinpumpe zum Stehen, es wird kein weiterer Sprit gefördert. Zudem ist der Förderdruck im Gegensatz zum Einspritzer ja überschaubar, und ob ein zündfähiges Gemisch dann an den heißen Krümmer gelangt, so dass es sich entzünden kann sei mal dahingestellt...Hans-Uwe Fischer hat geschrieben: Di 6. Jun 2023, 09:37 Bei einem Vergaser-Motor stellt sich nicht die Frage, ob der Messingschlauchstutzen am Vergaser sich herauslöst, sondern wann. Dann brennt zwingend das Fahrzeug ab.
huf
Ein Anschlussstutzen mit Gewinde herzustellen, ist nicht ganz so einfach. Das Gewinde darf nicht vorne überstehen, sondern sollte dort eine enge Führung haben. Stehen aber ein paar Gewindegänge über, entsteht direkt zwischen Schlauch und Vergaser eine Art Sollbruchstelle. Auch, wenn das Gewinde bis zum äußeren Anschlag / Gewindeende eingeschraubt wird.