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Re: TÜV und Ölverlust: Wieviel darf's sein ?

Verfasst: Sa 26. Mär 2005, 17:49
von Sandro Littke
Hallo,

ich habe nun viel nach Lecks gefahndet und noch eine Sache gefunden: Die Muffe an meiner Kupplungsbetätigung (am Motor hinter der HD-Pumpe) hat einen Anschluß für einen Rücklaufschlauch, da ist jedoch nichts dran und es ist natürlich feucht. Gehört dort ein Rücklaufschlauch dran oder deutet hier Öl auf unzulässige innere Undichtigkeit hin ? Wenn Rücklaufschlauch, wo müßte der langführen (ich sehe leider nichts davon) ?

Viele Grüße, Sandro Littke

Re: TÜV und Ölverlust: Wieviel darf's sein ?

Verfasst: Sa 26. Mär 2005, 22:57
von Til
Hallo Sandro, das ist wohl der einzige Ruecklaufschlauch, der eben keiner ist, sondern nach ca. 30cm einfach irgendwo aufhoert. Warum das so ist, hat mir bisher noch keiner erklaeren koennen. Ich hab ihn so gelegt, dass er in den Rahmen sabbert, das ist bestimmt bei LHM auch nicht umweltschaedlicher als Mike Sanders ;-). Falls es aus der Kupplungsnehmerzylindermanschette richtig tropft, musst Du den O-Ring im Zylinder erneuern - Til

Re: TÜV und Ölverlust: Wieviel darf's sein ?

Verfasst: Sa 2. Apr 2005, 19:57
von Pit
Hallo Sandro, Hallo Til,
bei mir trifft sich der Rücklaufschlauch (Rohr) in einem T-Stück mit dem Rücklauf von der Kupplungsverriegelung. Ob das Serie ist, weiß ich nicht.
Pit

Re: TÜV und Ölverlust: Wieviel darf's sein ?

Verfasst: So 3. Apr 2005, 17:45
von Til
Hallo Pit, sehr interessant, das wuerde wesentlich mehr Sinn machen - jetzt sind alle aufgerufen ;-) - Til

PS: koenntest Du ein Bild davon hier einfuegen?

Re: TÜV und Ölverlust: Wieviel darf's sein ?

Verfasst: So 3. Apr 2005, 23:18
von Robert Kruse
Hallo Til,

wollte mir die Sache an diesem WE mal an meiner Neuerwerbung anschauen, aber ein verknackster Knöchel hat das Schrauben und alle anderen Aktivitäten jenseits des Schreibtischs wirkungsvoll verhindert. Habe mir mal die Reparaturanleitung vorgenommen, unter Aus-/Einbau des Getriebes sind alle zu lösenden und zu befestigenden Leitungen aufgeführt, darunter besagter Rücklauf der Kupplungsverriegelung, nicht aber der Rücklauf vom Nehmerzylinder. Aber vielleicht war das ja auch etwas, das im Laufe der Serie geändert wurde (Pit, welches Baujahr?) Andererseits hat sich bei meinen roten DS, die einen solchen Rücklauf nicht haben, nie eine Undichtigkeit am Nehmerzylinder gezeigt. Auch der Rücklauf am Fliehkraftregler ist ja eine Errungenschaft der grünen Ära.

Rotgrüne Grüsse
Robert

Re: TÜV und Ölverlust: Wieviel darf's sein ?

Verfasst: Mo 4. Apr 2005, 00:40
von Til
Lieber Robert, dabei darf man aber nicht vergessen, dass bei der Umstellung nicht nur die Fluessigkeit geaendert wurde, sondern auch die Langzeiterfahrung mit der ganzen Hydraulik auf sagenhafte 12 Jahre angewachsen war (und das den Schritt zum ein- oder anderen Leckschlauch mitbedingt haben koennte :-)

Re: TÜV und Ölverlust: Wieviel darf's sein ?

Verfasst: Mo 4. Apr 2005, 10:32
von MichaIN
Hallo zusammen!

Vielleicht führte ja auch der Wechsel auf das korrosionshemmende LHM dazu, daß man die Leckagen zweckbringend auf definierte Stellen leiten wollte ;-)

Gruß,
Michael

Re: TÜV und Ölverlust: Wieviel darf's sein ?

Verfasst: Fr 8. Apr 2005, 15:20
von Christoph
Hallo,


ich habe im Zuge meiner Federwechsel Aktion im Kupplungszylinder auch die Manschette gewechselt.

Dabei fiel mir auf, daß die alte und die neue Manschette am vorderen Ende einen größeren Duchmesser als die Stange, die die Kupplung drückt, hat. Wenn man also den Schlauch für das Lecköl mit einem T-Stück in die Rücklaufleitung von der Kupplungsveriegelung leitet, müßte der Effekt sein: Das Lecköl von der Kupplungsverriegelung tritt an der Manschette am Kupplungszylinder aus, weil diese tiefer als der Vorratsbehälter liegt. Es wird dann nicht mehr bis oben in den Behälter gefördert. Das Lecköl vom Kupplungszylinder selbst wird aus dem selben Grund auch vorne an der Manschette austreten, weil es ja nicht nach oben in den Behälter will, wenn die Manschette vorne offen ist.

Pit, hat das T-Stück gar Rückschlagventile um das zu vermeiden?


Habe ich falsche Manschetten? Aber es sieht auch im Ersatzteilbuch (soweit man da sowas sehen kann) so aus, als sei das Loch größer als die Stange.

Grüsse,
Christoph

Re: TÜV und Ölverlust: Wieviel darf's sein ?

Verfasst: Fr 8. Apr 2005, 15:38
von Pit
Hallo
Bei meiner Ds geht es um eine DS 21 HA EZ 5/68. Auf dem Bild ist hoffentlich der Schlauch von der Kupplungsverriegelung zum T-Stück erkennbar. Der andere Schlauch kommt von der Manschette des Kupplungszylinders. Im Ersatzteilkatalog steht bei der Kupplungsverriegelung "Rilsanrohr von der Kupplungsverriegelung zur Dreiwegeverbindung". Die Dreiwegeverbindung selber habe ich allerdings nicht gefunden. Ventile sind keine drin! Die Manschette sollte schon dicht sein!
Darüber, wie das geringe Lecköl in den Behälter befördert wird, habe ich mir noch keine Gedanken gemacht. Es gibt verschieden Kupplungszylinder mit verschiedenen Manschetten. Teilweise auch mit oder ohne Feder. Meine Stößelstange hat nach Ersatzteilkatalog einen Durchmesser von 6,5 mm.
Viele Grüße
Pit

Re: TÜV und Ölverlust: Wieviel darf's sein ?

Verfasst: Fr 8. Apr 2005, 16:30
von Matthias Gebauer
Hallo Pit,

- was ist das schoen sauber bei Dir unter der Haube...

Respekt !

Matthias