ID Hydraulikrat gesucht
-
Georg
Re: ID Hydraulikrat gesucht
Til,
zur Erklärung (ich lese meinen Beitrag selbst nicht eindeutig):
ICH weiß es nicht.
Dass Du jetzt zugegeben hast, es auch nicht zu wissen, finde ich cool (Martin, Stichwort!?).
Jint, hast recht, sind etwa 7-10 bar (Erinnerung meines Jausensackel-Gehirnes - um 09 Uhr, zur Jausenzeit ists leer...)
Gruß Georg
zur Erklärung (ich lese meinen Beitrag selbst nicht eindeutig):
ICH weiß es nicht.
Dass Du jetzt zugegeben hast, es auch nicht zu wissen, finde ich cool (Martin, Stichwort!?).
Jint, hast recht, sind etwa 7-10 bar (Erinnerung meines Jausensackel-Gehirnes - um 09 Uhr, zur Jausenzeit ists leer...)
Gruß Georg
Re: ID Hydraulikrat gesucht
Georg schrieb:
-------------------------------------------------------
> ..., finde ich cool (Martin, Stichwort!?).
Hä? Meinst du mich???
Grüße
Martin
-------------------------------------------------------
> ..., finde ich cool (Martin, Stichwort!?).
Hä? Meinst du mich???
Grüße
Martin
Re: ID Hydraulikrat gesucht
Hallo Georg,
kann es sein, daß dich deine Erinnerung trügt?
Der lastabhängige Bremskraftverteiler hängt ja auch an dem hinteren Federungsdruck, den soll man bei 100bar auf eine bestimmte Länge einstellen. Dieses Maß habe ich bei meiner DS vor Jahren mal kontrolliert, da sie hinten überbremste. Die 100bar konnte ich mit geringer Beladung hinten erreichen.
Die Einstellung war dann aber doch richtig, das Überbremsen hinten kam von alten Bremsbelägen vorn mit zuwenig Reibwert.
kann es sein, daß dich deine Erinnerung trügt?
Der lastabhängige Bremskraftverteiler hängt ja auch an dem hinteren Federungsdruck, den soll man bei 100bar auf eine bestimmte Länge einstellen. Dieses Maß habe ich bei meiner DS vor Jahren mal kontrolliert, da sie hinten überbremste. Die 100bar konnte ich mit geringer Beladung hinten erreichen.
Die Einstellung war dann aber doch richtig, das Überbremsen hinten kam von alten Bremsbelägen vorn mit zuwenig Reibwert.
Gruß Jürgen
-
Robert Kruse
Re: ID Hydraulikrat gesucht
Liebe Gemeinde,
bevor man sich überlegt, warum die Autos zuerst vorne absacken, wäre ja die Frage zu klären, warum sie überhaupt absacken, also welchen Weg das Öl aus den Federzylindern nimmt. Ist es nun in erster Linie Lecköl, das über den Rücklauf in den Behälter gelangt oder geht auch ein Teil des Öls wieder rückwärts in den Hochdruckkreislauf zurück? Die Frage wurde ja schon verschiedentlich diskutiert und m.E. nie ganz geklärt. Meine brave ID, die am Wochenende wieder klaglos 1000 km, die Hälfte davon mit 1700 kg am Haken, absolviert hat, hatte im Herbst eine überholte Lenkung und einen neuen Hauptdruckspeicher bekommen. Vorher war sie nach 1-2 Stunden wieder in Schlafstellung, jetzt dauert es vorne einen halben Tag, hinten ist sie nach einer Woche noch oben. Auch die Zeit fürs Hochpumpen hat sich fast halbiert, d.h., es ist mehr Restdruck im System, denn wenn ich vorher allen Druck ablasse (Tiefststellung) dauert es solange wie vorher. Wenn ich das System richtig verstehe, sollte es ja eigentlich so sein, dass die Ventile im Sicherheitsschieber bzw. bei den älteren Modellen im Verteilerblock dafür sorgen, dass kein Hydrauliköl aus der Federung/Bremsung in den Hochdruckkreislauf zurückfliesst, wenn dort der Druck geringer wird. Vielleicht gibt es in den Sicherheitsschiebern Undichtigkeiten?!
Gruss
Robert
bevor man sich überlegt, warum die Autos zuerst vorne absacken, wäre ja die Frage zu klären, warum sie überhaupt absacken, also welchen Weg das Öl aus den Federzylindern nimmt. Ist es nun in erster Linie Lecköl, das über den Rücklauf in den Behälter gelangt oder geht auch ein Teil des Öls wieder rückwärts in den Hochdruckkreislauf zurück? Die Frage wurde ja schon verschiedentlich diskutiert und m.E. nie ganz geklärt. Meine brave ID, die am Wochenende wieder klaglos 1000 km, die Hälfte davon mit 1700 kg am Haken, absolviert hat, hatte im Herbst eine überholte Lenkung und einen neuen Hauptdruckspeicher bekommen. Vorher war sie nach 1-2 Stunden wieder in Schlafstellung, jetzt dauert es vorne einen halben Tag, hinten ist sie nach einer Woche noch oben. Auch die Zeit fürs Hochpumpen hat sich fast halbiert, d.h., es ist mehr Restdruck im System, denn wenn ich vorher allen Druck ablasse (Tiefststellung) dauert es solange wie vorher. Wenn ich das System richtig verstehe, sollte es ja eigentlich so sein, dass die Ventile im Sicherheitsschieber bzw. bei den älteren Modellen im Verteilerblock dafür sorgen, dass kein Hydrauliköl aus der Federung/Bremsung in den Hochdruckkreislauf zurückfliesst, wenn dort der Druck geringer wird. Vielleicht gibt es in den Sicherheitsschiebern Undichtigkeiten?!
Gruss
Robert
Re: ID Hydraulikrat gesucht
Lieber Robert, ich war bei Punkt 4 von Thomas, also Handregulierung in die unterste Stufe
Das gleiche Phaenomen kann man aber auch nach dem Aussteigen beobachten: die Damen kommen zuerst vorne wieder runter, dann hinten (wie gesagt: rein zeitlich, nicht wie schnell sie runterkommen wenn das mal angefangen hat) - aber vielleicht gibt es wichtigere Probleme (z.B. ob Deine ID 1700kg am Haken haben darf
))) - Til
Re: ID Hydraulikrat gesucht
Hi!
Manche dürfen :
Martin
Manche dürfen :
Martin
-
Georg
Re: ID Hydraulikrat gesucht
Ad Martin (K.): ich dachte, Du wärst Spezialist für coole Aussagen, Erklärungen und Reparaturhinweise (so zumindest hab ich es im letzten Monat gelesen 
Ad Jürgen: Du weißt ja nicht, was ich schon alles vergesse. Magst Recht haben, entscheiden wird die Messung (wenn ich aus der Kältestarre wieder aktiv werde).
Ad Robert: Das trifft meinen wunden Punkt. Nach intensiven Abdichtereien er vorderen Federzylinder (Wagen hielt länger oben), Austausch des vorderen Korrektors (neu, O-Ton Sassen), Austausch des hinteren Korrektors (Wagen hielt länger oben), Überprüfung von Druckregler, HAuptdruckspeicher, SIcherheitsventil und Austausch des Bremsventils (Neu, siehe oben) fällt meine Dame nach einer halben Stunde vorne runter... es wird mir nicht erspart bleiben, sämtliche Messungen nochmal durchzuführen.
Allerdings halte ich von sogenannten "Neuteilen" nichts mehr.
Der Sicherheitsschieber macht bei ca. 60 bar zu, da ist der Wagen vorne schon lange am Boden, das hat damit also nichts zu tun.
Meine Prüfung erfolgt in Abstimmung mit dem Handbuch insoferne, als ich die Federung in Normalstellung bringe, den Hochdruckzulauf am Korrektor abhänge - nichts tropft. Dann häng ich den Rücklauf ab - dicht. Lediglich am Rilsanrohr der Bypass-Leckagen tropft es mäßig. Scheinbar zu viel...
Gruß Georg
Ad Jürgen: Du weißt ja nicht, was ich schon alles vergesse. Magst Recht haben, entscheiden wird die Messung (wenn ich aus der Kältestarre wieder aktiv werde).
Ad Robert: Das trifft meinen wunden Punkt. Nach intensiven Abdichtereien er vorderen Federzylinder (Wagen hielt länger oben), Austausch des vorderen Korrektors (neu, O-Ton Sassen), Austausch des hinteren Korrektors (Wagen hielt länger oben), Überprüfung von Druckregler, HAuptdruckspeicher, SIcherheitsventil und Austausch des Bremsventils (Neu, siehe oben) fällt meine Dame nach einer halben Stunde vorne runter... es wird mir nicht erspart bleiben, sämtliche Messungen nochmal durchzuführen.
Allerdings halte ich von sogenannten "Neuteilen" nichts mehr.
Der Sicherheitsschieber macht bei ca. 60 bar zu, da ist der Wagen vorne schon lange am Boden, das hat damit also nichts zu tun.
Meine Prüfung erfolgt in Abstimmung mit dem Handbuch insoferne, als ich die Federung in Normalstellung bringe, den Hochdruckzulauf am Korrektor abhänge - nichts tropft. Dann häng ich den Rücklauf ab - dicht. Lediglich am Rilsanrohr der Bypass-Leckagen tropft es mäßig. Scheinbar zu viel...
Gruß Georg
-
Robert Kruse
Re: ID Hydraulikrat gesucht
Hallo Georg,
wenn wir uns den Sicherheitsschieber als irrelevant mal wegdenken, sieht die Sache doch so aus, dass die Höhenkorrektoren, sobald der Wagen abzusacken beginnt, öffnen. Je tiefer, desto weiter. Bei geöffneten Höhenkorrektoren und weggedachtem Sicherheitschieber wären also die Federzylinder direkt mit dem Hochdruckkreislauf verbunden, jeder Druckabfall hier, sei es durch die Lenkung, Schaltung, führt dann ja zum Absacken des Autos. Wenn es also stimmt, was Du über den Sicherheitsschieber sagst, wäre dann der Druck im gesamten System gleich hoch, und das hiesse, das Absacken ist abhängig davon wie fit Lenkung, Schaltung und Druckspeicher/-regler sind?
Etwas verwirrt grüsst
Robert
@Martin: Genau so sah es aus! Mein neues Auto ist jetzt da!
wenn wir uns den Sicherheitsschieber als irrelevant mal wegdenken, sieht die Sache doch so aus, dass die Höhenkorrektoren, sobald der Wagen abzusacken beginnt, öffnen. Je tiefer, desto weiter. Bei geöffneten Höhenkorrektoren und weggedachtem Sicherheitschieber wären also die Federzylinder direkt mit dem Hochdruckkreislauf verbunden, jeder Druckabfall hier, sei es durch die Lenkung, Schaltung, führt dann ja zum Absacken des Autos. Wenn es also stimmt, was Du über den Sicherheitsschieber sagst, wäre dann der Druck im gesamten System gleich hoch, und das hiesse, das Absacken ist abhängig davon wie fit Lenkung, Schaltung und Druckspeicher/-regler sind?
Etwas verwirrt grüsst
Robert
@Martin: Genau so sah es aus! Mein neues Auto ist jetzt da!
-
Georg
Re: ID Hydraulikrat gesucht
Hallo Robert,
ja, hm... hab mir schon sehr viele Gedanken gemacht, viel Geld investiert und gebe hiermit offen und ehrlich zu - meine Madame lebt und ich hab keine Ahnung warum...
Theoretisch sollte der Korrektor in Normalposition schließen und man könnte alles von ihm abhängen, der Wagen müßte oben bleiben. Punkt.
Praktisch lassen die leider nie ganz zu eliminierenden Leckagen (warum eigentlich nicht *schmoll!?) den Korrektor zum Öffnen bringen und dann findet ein Druckausgleich statt.
Interessant wäre, zu messen, ab welchem Druck der vo. Höhenkorrektor auf Öffnen geht (der hintere ist zur lastabh. Steuerung der ID-Bremse ja mit dem Bremsventil verbunden und damit summieren sich auch diese Leckagen).
Ich schätze, das müßte über dem Druck liegen, wo sich der Wagen auf den Bauch legt (meiner Meinung 100 bar) und unter dem Schließdruck von 120 bar - gehört gemessen, keine Frage, auch abh. von dem ausstattungsabhängigen Gewicht des Wagens.
Sobald der Korrektor öffnet, hängt die Haltezeit des Druckes in der Tat von Lenkung, vo. Bremse und Schaltung ab, darüberhinaus ist ja das Sicherheitsventil / der Sicherheitsschieber offen (weil der Druckspeicher auch noch 59 bar - Tendenz fallend - hält. Zwischen 100 und 60 bar könnte also wieder theoretisch auch der Druckregler und die Pumpe lecken, dann schließt der Sicherheitsschieber/ventil. Bei 60 bar liegt Madame schon seit 3 Stunden auf dem Bauch... Ich hatte sie schon mal soweit, dass das rote Hydraulikwarnlicht erst nach 40 Stunden wieder anging - am Boden lag sie trotzdem, es ist zum Verzweifeln. Leider halten diese kleinen Verbesserungen nie besonders lange...
Gruß Georg
ja, hm... hab mir schon sehr viele Gedanken gemacht, viel Geld investiert und gebe hiermit offen und ehrlich zu - meine Madame lebt und ich hab keine Ahnung warum...
Theoretisch sollte der Korrektor in Normalposition schließen und man könnte alles von ihm abhängen, der Wagen müßte oben bleiben. Punkt.
Praktisch lassen die leider nie ganz zu eliminierenden Leckagen (warum eigentlich nicht *schmoll!?) den Korrektor zum Öffnen bringen und dann findet ein Druckausgleich statt.
Interessant wäre, zu messen, ab welchem Druck der vo. Höhenkorrektor auf Öffnen geht (der hintere ist zur lastabh. Steuerung der ID-Bremse ja mit dem Bremsventil verbunden und damit summieren sich auch diese Leckagen).
Ich schätze, das müßte über dem Druck liegen, wo sich der Wagen auf den Bauch legt (meiner Meinung 100 bar) und unter dem Schließdruck von 120 bar - gehört gemessen, keine Frage, auch abh. von dem ausstattungsabhängigen Gewicht des Wagens.
Sobald der Korrektor öffnet, hängt die Haltezeit des Druckes in der Tat von Lenkung, vo. Bremse und Schaltung ab, darüberhinaus ist ja das Sicherheitsventil / der Sicherheitsschieber offen (weil der Druckspeicher auch noch 59 bar - Tendenz fallend - hält. Zwischen 100 und 60 bar könnte also wieder theoretisch auch der Druckregler und die Pumpe lecken, dann schließt der Sicherheitsschieber/ventil. Bei 60 bar liegt Madame schon seit 3 Stunden auf dem Bauch... Ich hatte sie schon mal soweit, dass das rote Hydraulikwarnlicht erst nach 40 Stunden wieder anging - am Boden lag sie trotzdem, es ist zum Verzweifeln. Leider halten diese kleinen Verbesserungen nie besonders lange...
Gruß Georg
Re: ID Hydraulikrat gesucht
Hallo Georg,
es gibt DS (bis 67) ohne Sicherheitsschieber, diese haben einen Hydraulikverteiler, der die Höhenkorrektoren über Rückschlagventile mit Druck versorgt. Ich habe den Eindruck, daß diese DS länger oben bleiben, da hier Kein Öl aus den Höhenkorrektoren zurückfließen kann. Irendwann, wenn ich mal viiiiiel Zeit habe, werde ich das in meine DS einbauen und testen, ob es was bringt.
Im Xantia gibt es Anti-Sink-Ventile, keine Ahnung, wie die funktionieren, vielleicht kann man diese Ventile auch in die DS einbauen.
es gibt DS (bis 67) ohne Sicherheitsschieber, diese haben einen Hydraulikverteiler, der die Höhenkorrektoren über Rückschlagventile mit Druck versorgt. Ich habe den Eindruck, daß diese DS länger oben bleiben, da hier Kein Öl aus den Höhenkorrektoren zurückfließen kann. Irendwann, wenn ich mal viiiiiel Zeit habe, werde ich das in meine DS einbauen und testen, ob es was bringt.
Im Xantia gibt es Anti-Sink-Ventile, keine Ahnung, wie die funktionieren, vielleicht kann man diese Ventile auch in die DS einbauen.
Gruß Jürgen