Re: Fliehkraftregler undicht
Verfasst: Mi 24. Jul 2019, 17:56
Du dort wo "fuites" steht? Dann leckt wohl der Schieber, d.h. zwischen 9 und 10.Pit hat geschrieben: Bei mir kommt das LHM aus der Ablauföffnung.
Das war mir noch nicht aufgefallen, aber das stimmt wohl.Pit hat geschrieben: Deine Zeichnung ist wohl von 1960. Damals gabs anscheinend eine schöne Rändelschraube zur Einstellung.
Du meinst den Schlauchstuetzen, d.h. dort wo "fuites" steht? Ein Schlauch ist erstmal nicht sichtbar.Pit hat geschrieben: Für mich ist interessant, dass auf deiner Zeichnung ein Schlauchanschluss eingezeichnet ist. Das hab ich so noch nicht gesehen. Wohin ging dieser Schlauch? Nur nach unten ins Freie?
Pit hat geschrieben: Deine Zeichnung ist wohl von 1960. Damals gabs anscheinend eine schöne Rändelschraube zur Einstellung.
Ich kenne auch nur das offene Loch ohne Stutzen.Pit hat geschrieben: Für mich ist interessant, dass auf deiner Zeichnung ein Schlauchanschluss eingezeichnet ist. Das hab ich so noch nicht gesehen.
Es ist nicht das Bauteil 10, sondern die Passung der Bauteile 9 und 10, oder der Spalt zwischen diese Bauteile.Gerhard Trosien hat geschrieben: Wenn es vorn aus dem eigentlichen Fliehkraftreglerteil tropft, ist es das Bauteil "10" ...
Nur fuer die gute Ordnung: Die Zeichung ist von Citroën, nicht von mir.Gerhard Trosien hat geschrieben: ... in der Zeichnung von Jint, ...
Losbrechkraft, nicht Losbrechmoment. Der Schieber rotiert nicht er bewegt sich vor- und rueckwaerts.Gerhard Trosien hat geschrieben: ...egal, aus welcher Epoche Regler und/oder Zeichnung stammen. Dieses ist eines jener heiklen Teile, die bei voller Beweglichkeit (also ohne Dichtring, der für ein Losbrechmoment sorgt)...
Das stimmt, in Prinzip jedenfalls.Gerhard Trosien hat geschrieben: ... druckdicht sein muss. Erreicht wird das über einen Spalt zwischen Kolben und Wandung, der so eng ist, dass die Hydraulikölmoleküle durchpassen und für Schmierung sorgen, jedoch nur so wenige, dass es praktisch druckdicht ist. In der Literatur ist hier vom tausendstel-Millimeter die Rede.
Wie koennen Sie so etwas schreiben?Gerhard Trosien hat geschrieben: Eines jener Probleme, die Paul Mages, der Autodidakt, der nie eine Ingenieurschule von innen gesehen hatte, nicht voraussehen konnte. Sonst hätte es das System gar nie gegeben. Es musste eine klimatisierte Reinlufthalle gebaut werden, in der die Teile mit der geforderten Präzision hergestellt werden konnten.
Das stimmt so auch nicht, u.a. Citrotech stellt brauchbare Nachfertigung her.Gerhard Trosien hat geschrieben: Und das ist der Grund, warum Lenkungen, Fliehkraftregler und Kupplungskorrektoren immer seltener werden. Bisher hat sich niemand gefunden, der das reproduzieren kann, was Citroën vor knapp 70 Jahren in Serie fertigen konnte...