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Re: Transport in Fachwerkstatt

Verfasst: Sa 4. Mai 2019, 10:32
von Pit
Hallo,
ich habe mich vor mehreren Jahren, da ich nicht für "freie Fahrt für freie Bürger" bin, für den AVD entschieden. Bisher habe ich noch keine Leistungen benötigt. Hat jemand Erfahrungen mit dem AVD?
Grüße,
pit

Re: Transport in Fachwerkstatt

Verfasst: Sa 4. Mai 2019, 20:20
von Bernhard(Süd)
Hallo Pit,

...auch beim AvD habe ich telefonisch die Schutzbriefleistungen erfragt.

Diese sind wohl betreffend Oldtimer-Sonderbehandlung, Transport zur Wunsch-Werkstatt usw. unterhalb der des ADAC-Schutzbriefs.

Ich rate, jeweils im Vorfeld selbst penible Detailfragen an den Versicherer zu richten.

Grüße: Bernhard

Re: Transport in Fachwerkstatt

Verfasst: Sa 4. Mai 2019, 23:08
von rsa404
Ich bin ADAC Plus Mitglied und vor 5 Jahren mit meinem AMI 8 Break in Dijon liegen geblieben. Ich habe einen C4 als kostenlosen Leihwagen bekommen der AMI 8 wurde 14 Tage später unversehrt vor meine Haustüre geliefert ( 1.100 Kilometer). Gleichzeitig wurde der C 4 aufgeladen und mitgenommen.Bezahlt habe ich dafür nichts.

Besser geht es nicht...

Re: Transport in Fachwerkstatt

Verfasst: So 5. Mai 2019, 00:27
von Bernhard(Süd)
Hallo, ;-))

...ja das ist hervorragend.
In den "Bedingungen" steht ja immer sinngemäß "... Transport bis zur nächstgelegenen Fachwerkstatt..." (was bei anspruchsvollen Autos eben zuallermeist ein Schuss in den Ofen sein dürfte:o),,,).

Wenn dennoch bis zur Citroën-spezialisierten Spezialwerkstatt oder gar zur Wohnungf des Fahrzeugbesitzers transportiert wird, ist das eine besondere (Kulanz-) Leistung, die man ... vielleicht auch nicht als "selbstverständlich" (ich meine nicht Dich, Ralf;-)) ALLZUoft aus-nutzen sollte..., sondern als etwas Besonderes wert-schätzen.

Grüße:
Bernhard

Re: Transport in Fachwerkstatt

Verfasst: So 5. Mai 2019, 11:07
von radel56
Vielen Dank für die interessanten Beiträge und Erfahrungsberichte. Mir ist schon klar, dass das eine knifflige Angelegenheit ist. Da ist die Leistung "Transport in eine geeignete Fachwerkstatt" immer eine versicherungstechnisch schwer abzudeckende Position in allgemeinen Verträgen.
Mal sehen, was ich mache.
In meinem Fall bin ich gut damit gefahren, daß die Madame in die richtige Werkstatt gebracht wurde. Dort sind alle erforderlichen Teile vorhanden und meiner bisherigen Erfahrung nach wird sie dort gut repariert. Irgendwie sag ich mir halt, sind die Transportkosten langfristig gedacht gut angelegt.
Einen schönen Sonntag

Re: Transport in Fachwerkstatt

Verfasst: So 5. Mai 2019, 11:51
von rsa404
Mein Problem bestand damals darin, dass die nachgerüstete elektronische Zündung verreckt ist. Leider hatte ich die originale Zündbox mit den Kontakten nicht im Auto und hätte für die Weiterfahrt eine neue elektronische Zündanlage besorgen müssen. Daher hatte ich den ADAC kontaktiert und man hat mir sofort den kostenlosen Rücktransport inkl. Leihwagen angeboten, womit ich übrigens nicht ansatzweise gerechnet hätte.

Bei meinem ehemaligen 72er D-Modell ist mir eine 123 in Holland verreckt, da hatte ich allerdings den originalen Verteiler als Ersatz mit an Bord.

Meine Erfahrungen mit nachgerüsteten elektronischen Bauteilen bestehen also darin, dass man sich unnötige Fehlerquellen in seine Klassiker einbaut ;-)

Re: Transport in Fachwerkstatt

Verfasst: Di 23. Jul 2019, 22:53
von DS1968
Ich nehme diesen Thread mal auf, auch wenn es vielleicht noch was passenderes gibt.

Hatte jetzt auch Schaden mit Hydraulikpumpe, ADAC gerufen und das Problem geschildert. Sie haben einen Abschleppdienst beauftragt. Die riefen dann an und fragten, wo das Fahrzeug hin soll. In die DS-Werkstatt meines Vertrauens, ca. 50 km vom Pannenort. Da wollte man beim ADAC nachfragen, erhielt aber prompt die Bestätigung, dass das geht.

Dann kam der Abschlepper, er lobte mein Auto sehr, "das ist doch noch ein richtiges Auto", suchte dann aber nach Abschleppösen und fand erwartungsgemäß keine, zumindest vorne. Hat das Auto dann rückwärts an der Öse hochgezogen und die Gurte über die Vorderräder gespannt, um das Fahrzeug zu sichern. Erschien mir nicht wirklich sicher.
Ich habe mich auch immer gefragt, wie das geht mit dem Abschleppen. Ein Seil, dass irgendwie, irgendwo herumgezogen werden muss. Gibt es dazu irgendeine Anleitung oder gar Fotos? Und: führt Ihr für den Fall der Fälle immer so ein Seil mit.
Bei meinen Alltagsautos gehe ich ja immer davon aus, dass ein erfahrener Abschlepper das hinkriegt. (Wobei: ich hatte auch mal ein Erlebnis mit einem BMW mit dem Plastikautomatikschalthebel. Da musste ich auch erklären, wie die Parksperre rausgeht.) Aber unsere Autos sind eben nicht "normal".

Wie auch immer, ich möchte für den nächsten NF gerüstet sein und würde mich über Antworten freuen.
Matthias

Re: Transport in Fachwerkstatt

Verfasst: Mi 24. Jul 2019, 00:09
von priusb78
Hallo Matthias,
ich habe 2 geflochtene Abschleppseile dabei:
Eines habe ich mit einer Schlaufe in der Mitte verknotet und die Enden mache ich links und rechts an den vorderen Schwingarmen fest. An der Schlaufe in der Mitte befestige ich das zweite Seil wie an einer Abschleppöse.

Gruß Thorsten

Re: Transport in Fachwerkstatt

Verfasst: Mi 24. Jul 2019, 03:30
von Thomas Held
priusb78 hat geschrieben: Eines habe ich mit einer Schlaufe in der Mitte verknotet und die Enden mache ich links und rechts an den vorderen Schwingarmen fest.
Hallo Throsten,

genau! Das ist die Citroën-Anleitung zum Abschleppen. Man kann noch die Frontschürze gegen die Seile abpolstern.
Gruß

Tom

Re: Transport in Fachwerkstatt

Verfasst: Mi 24. Jul 2019, 07:16
von priusb78
Hallo Tom,
ja, für sowas lohnt es sich, eine Decke im Kofferraum zu haben. Sollte noch Druck im Hydrauliksystem sein, braucht es die aber eher nicht, weil die Höhe noch passt.
Ohne Druck wird das Abschleppen "etwas schwierig", da bräuchte man eher ein "Polster" zum abschleppenden Fahrzeug. ;-)
Beim Hochziehen auf einen Abschleppwagen ist ein Schutz eine gute Sache.

Hoffentlich brauchen wir alle keine Seile!

Gruß Thorsten