Frage zu einer Funktion der Halbautomatik
Re: Frage zu einer Funktion der Halbautomatik
Hallo Robert (und natürlich auch alle anderen),
ja, die Winkelstellung wird beeinflusst denn der Kupplungskorrektor kann ja im Leerlauf nur einen bestimmten Weg mit seiner Welle und eben dem "Übertragungsstück" ,oder wie man das auch nennen möchte, das den Vergaser anlenkt, ausführen. Wird das Übertragungsstück nicht in der geforderten Position auf der Welle des KK festgeschraubt, kann dieser Weg nicht so wie vorgesehen genutzt werden und die Möglichkeit zum Gas geben wird zu sehr eingeschränkt eben weil der Weg des KK schon am Ende angekommen ist.
Ich kann bei mir am Auto mal gucken und ich meine, es ist auch irgendwo beschrieben, bis zu welcher Drehzahl man im Leerlauf hochdrehen können muss. Es sind auf jeden Fall mehr als 1.500 U/min, ich meine, es sind ca. 2.500 U/min.
Wenn man das nicht annähernd erreicht, ist die Einstellung/ die Position des Übertragungsstücks zum Vergaser falsch und man kommt mit dem Wagen unter den oben vom Fragesteller beschriebenen Betriebsbedingungen kaum vom Fleck, noch dazu mit kaltem Motor wo das anfahren ja etwas zäher ist als bei betriebswarmem Motor. So ist das jedenfalls bei mir.
Grüße
Alex
ja, die Winkelstellung wird beeinflusst denn der Kupplungskorrektor kann ja im Leerlauf nur einen bestimmten Weg mit seiner Welle und eben dem "Übertragungsstück" ,oder wie man das auch nennen möchte, das den Vergaser anlenkt, ausführen. Wird das Übertragungsstück nicht in der geforderten Position auf der Welle des KK festgeschraubt, kann dieser Weg nicht so wie vorgesehen genutzt werden und die Möglichkeit zum Gas geben wird zu sehr eingeschränkt eben weil der Weg des KK schon am Ende angekommen ist.
Ich kann bei mir am Auto mal gucken und ich meine, es ist auch irgendwo beschrieben, bis zu welcher Drehzahl man im Leerlauf hochdrehen können muss. Es sind auf jeden Fall mehr als 1.500 U/min, ich meine, es sind ca. 2.500 U/min.
Wenn man das nicht annähernd erreicht, ist die Einstellung/ die Position des Übertragungsstücks zum Vergaser falsch und man kommt mit dem Wagen unter den oben vom Fragesteller beschriebenen Betriebsbedingungen kaum vom Fleck, noch dazu mit kaltem Motor wo das anfahren ja etwas zäher ist als bei betriebswarmem Motor. So ist das jedenfalls bei mir.
Grüße
Alex
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Re: Frage zu einer Funktion der Halbautomatik
Hallo Alex
Ich denke auch es müssen mehr als 1500 u/min sein denn die würden ja für die Übung "ruckfreies schalten bei 100 km/h und konstantgas" nicht ausreichen
Da muss ja der Motor exakt bis auf die Drehzahl bei 100 km/h im dritten Gang hochdrehen.
Gruß
Andress
Ich denke auch es müssen mehr als 1500 u/min sein denn die würden ja für die Übung "ruckfreies schalten bei 100 km/h und konstantgas" nicht ausreichen
Da muss ja der Motor exakt bis auf die Drehzahl bei 100 km/h im dritten Gang hochdrehen.
Gruß
Andress
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symphatique
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Re: Frage zu einer Funktion der Halbautomatik
Moin Robert,
die Beschleunigerpumpe gibt schon vom Anfang der Wellenbewegung an ihre Portion dazu. Auch der eingeschränkte Weg bei sperrendem KK reicht dafür, sofern...
... der Vergaser richtig funktioniert.
Wenn Du für Kaltstart pumpen musst, empfehle ich Dir eine Prüfung / Reinigung des Kaltstarttraktes.
- Schliesst die Chokeklappe komplett,
- wird sie beim Starten durch den entstehenden Unterdruck gegen die kleine aussenliegende Feder aufgezogen,
- stimmt der Spalt zwischen Anschlagschraube der ersten Drosselklappe und Hebel derselben (3,8mm) bei voll gezogenem Kabel,
- ist der kleine Kolben in der kleinen Kemenate, verschlossen mit dem zweischraubigen Blechdeckel, freigängig,
- ist der Unterdruckkanal dafür frei (ist die kleine feste Messingdüse, die man bei abgenommenem Vergaserdeckel sieht, ist oft hartnäckig verstopft, Pressluft reicht oft nicht, mit Düsenahle u. Terpentinersatz popeln),
- auch der kalibrierte Schlauchstutzen unterhalb des Vergasers im Ansaugtrakt (steckt der kleine Kurbelgehäuseentlüftungsschlauch drauf) muss frei sein.
Bitte nicht falsch verstehen, will Deine Erfahrungen u. Kenntnisse damit nicht in Abrede stellen.
Ich hoffe mit der Aufzählung auch anderen D-Bewegern/innen eine kleine Hilfe damit zu geben, denn ich sehe fast nur verstellte Gasfabriken, weil immer schnell an Schrauben gedreht wird, ohne sich die Mühe der Reinigung und Einstellung zu machen. Der DS-WEBER ist wahrlich kein Zauberschloss ...
MfG
Volker
PS: hier noch diverse Fragezeichen zur freien Verfügung im obigen Text - ?????? -
die Beschleunigerpumpe gibt schon vom Anfang der Wellenbewegung an ihre Portion dazu. Auch der eingeschränkte Weg bei sperrendem KK reicht dafür, sofern...
... der Vergaser richtig funktioniert.
Wenn Du für Kaltstart pumpen musst, empfehle ich Dir eine Prüfung / Reinigung des Kaltstarttraktes.
- Schliesst die Chokeklappe komplett,
- wird sie beim Starten durch den entstehenden Unterdruck gegen die kleine aussenliegende Feder aufgezogen,
- stimmt der Spalt zwischen Anschlagschraube der ersten Drosselklappe und Hebel derselben (3,8mm) bei voll gezogenem Kabel,
- ist der kleine Kolben in der kleinen Kemenate, verschlossen mit dem zweischraubigen Blechdeckel, freigängig,
- ist der Unterdruckkanal dafür frei (ist die kleine feste Messingdüse, die man bei abgenommenem Vergaserdeckel sieht, ist oft hartnäckig verstopft, Pressluft reicht oft nicht, mit Düsenahle u. Terpentinersatz popeln),
- auch der kalibrierte Schlauchstutzen unterhalb des Vergasers im Ansaugtrakt (steckt der kleine Kurbelgehäuseentlüftungsschlauch drauf) muss frei sein.
Bitte nicht falsch verstehen, will Deine Erfahrungen u. Kenntnisse damit nicht in Abrede stellen.
Ich hoffe mit der Aufzählung auch anderen D-Bewegern/innen eine kleine Hilfe damit zu geben, denn ich sehe fast nur verstellte Gasfabriken, weil immer schnell an Schrauben gedreht wird, ohne sich die Mühe der Reinigung und Einstellung zu machen. Der DS-WEBER ist wahrlich kein Zauberschloss ...
MfG
Volker
PS: hier noch diverse Fragezeichen zur freien Verfügung im obigen Text - ?????? -
"Das is´nich´kaputt! Das kann man reparieren!"
Re: Frage zu einer Funktion der Halbautomatik
Hallo Volker,
bei einem Punkt möchte ich Dir widersprechen:
Wenn der Wagen lange/ länger gestanden hat (z.B. ab ungefähr 3 Wochen) dann ist es nun mal leider so, dass man beim ersten Kaltstart pumpen muss. Das war bei meinem Wagen immer schon so und mit dem NOS-Vergaser, der 100%ig in Ordnung ist, ist das auch so geblieben. Der Grund ist ja auch ganz einfach:
Über die Zeit verdunstet das restliche Benzin aus der Schwimmerkammer, aus der Benzinpumpe und bestimmt auch etwas aus der Leitung. Einiges wird sicher auch in den Tank zurücklaufen. Und da die Pumpe bei den Vergasermotoren im DS nun mal mechanisch ist, benötigt sie Drehzahl damit sie arbeiten kann. Da dauert es halt ein bischen, bis bei komplett trockenen Komponenten vorne wieder Sprit ankommt.
Ich denke mal, der mechanische Handpumphebel an den alten Benzinpumpen war nicht ohne Grund dort dran.
Ich selbst pumpe unter solchen Bedingungen mit dem Gaspedal ca. 10 bis 20 mal (ohne gezogenen Choke!), ziehe dann den Choke und nach dem 2. oder 3. mal mit jeweils so ca. 5 Sekunden orgeln springt der Wagen dann auch an.
So in der Art kenne ich das von vielen anderen Vergaser D-Modellen.
Bei "normalen" Standzeiten von ein paar Tagen oder einer Woche gehts ganz standardmäßig beim Kaltstart:
Choke ziehen, Anlasser ein paar Sekunden betätigen: läuft.
Möchte man es nach langen Standzeiten anders haben dann bleibt wohl nur die Nachrüstung einer elektrischen Zusatzpumpe wie hier schon öfters besprochen, die nach kurzer Betätigung per Taster den Sprit nach vorne gefördert hat und die einem erlaubt, dann unmittelbar starten zu können.
Mir persönlich ist das so wie es ist eigentlich ganz recht:
Bei mir geht nach dem ersten oder zweiten Startversuch schon die Öldruckkontrolllampe aus was ich ganz beruhigend finde, dass dann beim Start schon etwas Öl im Umlauf ist.
Bei den anderen von Dir genannten Punkten bin ich d'accord.
Grüße
Alex
bei einem Punkt möchte ich Dir widersprechen:
Wenn der Wagen lange/ länger gestanden hat (z.B. ab ungefähr 3 Wochen) dann ist es nun mal leider so, dass man beim ersten Kaltstart pumpen muss. Das war bei meinem Wagen immer schon so und mit dem NOS-Vergaser, der 100%ig in Ordnung ist, ist das auch so geblieben. Der Grund ist ja auch ganz einfach:
Über die Zeit verdunstet das restliche Benzin aus der Schwimmerkammer, aus der Benzinpumpe und bestimmt auch etwas aus der Leitung. Einiges wird sicher auch in den Tank zurücklaufen. Und da die Pumpe bei den Vergasermotoren im DS nun mal mechanisch ist, benötigt sie Drehzahl damit sie arbeiten kann. Da dauert es halt ein bischen, bis bei komplett trockenen Komponenten vorne wieder Sprit ankommt.
Ich denke mal, der mechanische Handpumphebel an den alten Benzinpumpen war nicht ohne Grund dort dran.
Ich selbst pumpe unter solchen Bedingungen mit dem Gaspedal ca. 10 bis 20 mal (ohne gezogenen Choke!), ziehe dann den Choke und nach dem 2. oder 3. mal mit jeweils so ca. 5 Sekunden orgeln springt der Wagen dann auch an.
So in der Art kenne ich das von vielen anderen Vergaser D-Modellen.
Bei "normalen" Standzeiten von ein paar Tagen oder einer Woche gehts ganz standardmäßig beim Kaltstart:
Choke ziehen, Anlasser ein paar Sekunden betätigen: läuft.
Möchte man es nach langen Standzeiten anders haben dann bleibt wohl nur die Nachrüstung einer elektrischen Zusatzpumpe wie hier schon öfters besprochen, die nach kurzer Betätigung per Taster den Sprit nach vorne gefördert hat und die einem erlaubt, dann unmittelbar starten zu können.
Mir persönlich ist das so wie es ist eigentlich ganz recht:
Bei mir geht nach dem ersten oder zweiten Startversuch schon die Öldruckkontrolllampe aus was ich ganz beruhigend finde, dass dann beim Start schon etwas Öl im Umlauf ist.
Bei den anderen von Dir genannten Punkten bin ich d'accord.
Grüße
Alex
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Re: Frage zu einer Funktion der Halbautomatik
Hallo,
wenn die Vergaserschwimmerkammer durch Verdunstung waehrend langen Stehens leer wird, kann doch die Beschleunigerpumpe auch keinen Sprit foerdern.
Laut Betriebsanleitung laesst man den Motor mit Anlasser drehen und dadurch Benzin foerdern, wobei nach jeweils x Sekunden (Zahl steht in der Anleitung) eine kurz Pause einzulegen ist. Das funktioniert einwandfrei.
Gruss,
Tom
wenn die Vergaserschwimmerkammer durch Verdunstung waehrend langen Stehens leer wird, kann doch die Beschleunigerpumpe auch keinen Sprit foerdern.
Laut Betriebsanleitung laesst man den Motor mit Anlasser drehen und dadurch Benzin foerdern, wobei nach jeweils x Sekunden (Zahl steht in der Anleitung) eine kurz Pause einzulegen ist. Das funktioniert einwandfrei.
Gruss,
Tom
Gruß
Tom
Tom
Re: Frage zu einer Funktion der Halbautomatik
3mal 3sec. orgeln
Dazwischen 3sec. Pause
Dann kommt Sie
Immer
Dazwischen 3sec. Pause
Dann kommt Sie
Immer
C6,Pluri,DS 21 Cabrio,DSuper5
Re: Frage zu einer Funktion der Halbautomatik
Hallo Volker,
danke für Deine Hinweise, ich werde mir bei Gelegenheit den Vergaser anschauen, vielleicht gibt es da doch noch Optimierungsbedarf. Ich hatte mein Startverfahren (natürlich in Verbindung mit dem Choke) eigentlich für normal gehalten und das Auto läuft auch wirklich recht fein.
Meine Erfahrungen und Kenntnisse darfst Du durchaus in Frage stellen, ich bin im Gegensatz zu vielen hier weder Ingenieur noch Automechaniker und habe einen technikfernen Beruf. Gerade was Vergaser angeht, habe ich mich bisher aufs Saubermachen beschränkt und alle weitergehenden Arbeiten immer der bewährten Fa. vgs Motorsport überlassen.
Viele Grüsse
Robert
danke für Deine Hinweise, ich werde mir bei Gelegenheit den Vergaser anschauen, vielleicht gibt es da doch noch Optimierungsbedarf. Ich hatte mein Startverfahren (natürlich in Verbindung mit dem Choke) eigentlich für normal gehalten und das Auto läuft auch wirklich recht fein.
Meine Erfahrungen und Kenntnisse darfst Du durchaus in Frage stellen, ich bin im Gegensatz zu vielen hier weder Ingenieur noch Automechaniker und habe einen technikfernen Beruf. Gerade was Vergaser angeht, habe ich mich bisher aufs Saubermachen beschränkt und alle weitergehenden Arbeiten immer der bewährten Fa. vgs Motorsport überlassen.
Viele Grüsse
Robert
'59 DS 19/'66 ID 19/'68 DS 21 Pallas/'71 SM /'71 SM in Arbeit/'84 Renault R4F6 in Arbeit/'96 Saab 900 CV/'98 BMW 1100 GS
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symphatique
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Re: Frage zu einer Funktion der Halbautomatik
Tom hat´s ja schon gesagt:
wenn durch längere Standzeit die Vergaserschwimmerkammer leer ist, kann die Beschleunigerpumpe, die aus diesem "Puffer" gespeist wird, nix pumpen.
Ich wette, daß, wenn man dieses Ritual auf Nichtpumpen und nur Orgeln mit gezogenem Choke ändert, sich in der Startzeit nix ändert. Habt Mitleid mit euren trockenen Beschleunigerpumpen ...
Habe kürzlich an meiner Ambulance die kleine Ersatzpumpe unbekannter Herkunft und Alter durch eine uralte Originalpumpe ersetzt. Auch nach langer (2-3 Wochen) Standzeit nur sehr kurze Anlasserzeit (voll gezogener Choke, kein Gas, kein Pumpen) und sofortiger Rundlauf, der Choke kann umgehend mind. ein Drittel eingeschoben werden. Sogar das sonstige Startverhalten hat gewonnen, insbesondere bei heissem Motor viel schneller an. Vermutlich ist u.a. das Rücklaufsperrventil in der Pumpe noch richtig dichtend.
Vielleicht gibt es externe mechanische Sperrventile, die man vor die Pumpe setzen könnte. Ich weiss von elektrischen Ventilen, sie werden bei LPG-Autogasanlagen zum Sperren des Benzinweges verwendet.
Wenn bei Kaltstart gepumpt werden muss, ist der Kaltstartweg im Vergaser nicht auf der Höhe.
Mit freundlichem Gruss
Volker
wenn durch längere Standzeit die Vergaserschwimmerkammer leer ist, kann die Beschleunigerpumpe, die aus diesem "Puffer" gespeist wird, nix pumpen.
Ich wette, daß, wenn man dieses Ritual auf Nichtpumpen und nur Orgeln mit gezogenem Choke ändert, sich in der Startzeit nix ändert. Habt Mitleid mit euren trockenen Beschleunigerpumpen ...
Habe kürzlich an meiner Ambulance die kleine Ersatzpumpe unbekannter Herkunft und Alter durch eine uralte Originalpumpe ersetzt. Auch nach langer (2-3 Wochen) Standzeit nur sehr kurze Anlasserzeit (voll gezogener Choke, kein Gas, kein Pumpen) und sofortiger Rundlauf, der Choke kann umgehend mind. ein Drittel eingeschoben werden. Sogar das sonstige Startverhalten hat gewonnen, insbesondere bei heissem Motor viel schneller an. Vermutlich ist u.a. das Rücklaufsperrventil in der Pumpe noch richtig dichtend.
Vielleicht gibt es externe mechanische Sperrventile, die man vor die Pumpe setzen könnte. Ich weiss von elektrischen Ventilen, sie werden bei LPG-Autogasanlagen zum Sperren des Benzinweges verwendet.
Wenn bei Kaltstart gepumpt werden muss, ist der Kaltstartweg im Vergaser nicht auf der Höhe.
Mit freundlichem Gruss
Volker
"Das is´nich´kaputt! Das kann man reparieren!"
Re: Frage zu einer Funktion der Halbautomatik
Hallo Volker,
also mein Ritual bei der 21er ist, wenn das Auto lange gestanden hat: Erst orgeln, um die Schwimmerkammer wieder aufzufüllen. Dann 2 x Gas durchtreten, damit die Beschleunigerpumpe Sprit in den Ansaugkanal befördert, und dann springt das Auto auch sofort an. Jedoch ist die ID mit ihrem SDID2 Solex Vergaser deutlich startfreudiger. Auch nach extrem langer Standzeit kommt sie mit gezogenem Choke nach wenigen Sekunden. Vielleicht hängt es aber auch damit zusammen, dass ich den ID-Vergaser habe überholen jassen und den Weber der DS nur nach eigenem Dafürhalten gereinigt habe. Wie gesagt, ich werde Deine Checkliste demnächst mal abarbeiten.
Viele Grüsse
Robert
also mein Ritual bei der 21er ist, wenn das Auto lange gestanden hat: Erst orgeln, um die Schwimmerkammer wieder aufzufüllen. Dann 2 x Gas durchtreten, damit die Beschleunigerpumpe Sprit in den Ansaugkanal befördert, und dann springt das Auto auch sofort an. Jedoch ist die ID mit ihrem SDID2 Solex Vergaser deutlich startfreudiger. Auch nach extrem langer Standzeit kommt sie mit gezogenem Choke nach wenigen Sekunden. Vielleicht hängt es aber auch damit zusammen, dass ich den ID-Vergaser habe überholen jassen und den Weber der DS nur nach eigenem Dafürhalten gereinigt habe. Wie gesagt, ich werde Deine Checkliste demnächst mal abarbeiten.
Viele Grüsse
Robert
'59 DS 19/'66 ID 19/'68 DS 21 Pallas/'71 SM /'71 SM in Arbeit/'84 Renault R4F6 in Arbeit/'96 Saab 900 CV/'98 BMW 1100 GS
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symphatique
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- Registriert: Do 15. Feb 2007, 23:51
Re: Frage zu einer Funktion der Halbautomatik
Vielleicht kommt man der Sache auf die Spur, wenn man die Fördermenge und das "Ansprechverhalten" der Pumpe prüft / vergleicht. Je schneller sie viel Sprit nach langer Standzeit liefern kann, um schneller springt Madame.
Also eigentlich ein Glück, daß Du zwei Autos mit unterschiedlichem Startverhalten hast.
Vergleich ist ja schnell gemacht, Klarsichtschlauch auf Pumpenausgang in Literglasflasche u. Zeit stoppen bis Flasche voll. Idealerweise vorher in die Leitung vom Tank pusten, damit die Pumpe richtig ran muss.
Die oben beschriebene ausgebaute Pumpe meiner Ambulance förderte ja noch und es sah bei einfacher Prüfung (Schlauch vom Vergaser abgezogen u. mit Anlasser in´s Freie pumpen lassen) ausreichend aus, aber es war zu wenig und dauerte lange, bis es aus dem Tank angesaugt war, was aber erst mit der Flaschenmethode sichtbar wurde.
MfG
Volker
Also eigentlich ein Glück, daß Du zwei Autos mit unterschiedlichem Startverhalten hast.
Vergleich ist ja schnell gemacht, Klarsichtschlauch auf Pumpenausgang in Literglasflasche u. Zeit stoppen bis Flasche voll. Idealerweise vorher in die Leitung vom Tank pusten, damit die Pumpe richtig ran muss.
Die oben beschriebene ausgebaute Pumpe meiner Ambulance förderte ja noch und es sah bei einfacher Prüfung (Schlauch vom Vergaser abgezogen u. mit Anlasser in´s Freie pumpen lassen) ausreichend aus, aber es war zu wenig und dauerte lange, bis es aus dem Tank angesaugt war, was aber erst mit der Flaschenmethode sichtbar wurde.
MfG
Volker
"Das is´nich´kaputt! Das kann man reparieren!"