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Re: Notfall

Verfasst: Di 29. Aug 2017, 23:53
von DS1968
Liebe Freude im Forum,

danke für Eure Infos. Es war sehr erfreulich, dass sich so viele von Euch schnell gemeldet haben. Hatte mich auch im DS-Forum Schweiz eingeloggt: da kam aber nichts. Ist schon gut, dass es dieses Forum gibt.
Jetzt bin ich wieder in NRW.

Dann ging es anders: mein Freund in ZH kennt einen Freund, der einen Freund hat, der DS fährt und der einen "Schrauber" kennt. In Dietikon, ganz in der Nähe von ZH. Keine Werkstatt, sondern ein alter DS-Fahrer (ich hatte schon 9) und früherer Citroën-Monteur. 76 Jahre alt. Hat Konkakt zu einer Garage, in der es auch eine Bühne gibt. Und der hebt das Auto mal kurz hoch, erkennt sofort, wo das Problem ist und .... löst es. Hat eine Stunde gedauert. Und der "Lohn": in der Schweiz kostet eine Stunde eines "Mechanikers" 180 CHf. Ich wollte 100 geben, er nahm 50 und sagte: DS-Fahrer müssen zusammen halten.
Danach bin ich noch sehr zufrieden über 1000 km bis nach Hause gefahren.
Tolles Erlebnis., auch wenn die Kommunikation bei Schweizerdeutsch schwierig war.

Nochmal Danke an alle, die mir einen Tipp gegeben haben. Werde an diesen Spruch denken: "wir DS- Fahrer .....

@Ralph und Thorsten: wie gesagt, ich finde es toll, dass es das Forum gibt, und ich schnell Rückmeldung hatte! Bin ein wenig irritiert, dass eine fehlende Rückmeldung in wenigen Tagen gleich Zweifel an der Dankbarleit und Verbundheit aufkommen lässt.

Matthias

Re: Notfall

Verfasst: Mi 30. Aug 2017, 06:59
von Boßhammer
Hallo Matthias,
Schön, das du dich gemeldet hast. Noch besser, dass es nur eine Kleinigkeit war und du gut weitergekommen bist.
Sorry für Deine Irritationen: Recht häufig helfen hier Leute, geben Tipps oder suchen Teile raus und es wart nie wieder etwas gehört. Du hast mir gezeigt das ich falsch lag und das freut mich ebenfalls.
Jetzt schnappe ich mir die ID und ab an die Ostsee - geplant ohne Panne
Ralph

Re: Notfall

Verfasst: Mi 30. Aug 2017, 07:20
von priusb78
Dir, Ralph, und allen anderen gute Fahrt!
Gruß Thorsten

Re: Notfall

Verfasst: Do 31. Aug 2017, 00:48
von radel56
Gratuliere zur erfolgreichen Reparatur und guten Heimfahrt. Wenn man so in der Not ist, sucht man nach allen Seiten, dass du dann noch eine so tolle Hilfe gefunden hast, ist eine sehr nette Geschichte.
Und dass du dann noch eine Rückmeldung gibst, ist ganz toll.
Ich bin jetzt noch ein bisschen neugierig: was genau war eigentlich kaputt?

Viele Grüße

Re: Notfall

Verfasst: Do 31. Aug 2017, 19:04
von DS1968
Hallo Konrad,
es war ein "winziges" Rücklaufschläuchlein - und das ist - ich oute mich als Nichtkenner der Materie - vorne links in einem "Bündel" von anderen Schläuchen. Der "Meister" hat die schadhafte Stelle "rausgeknipst" und ein etwas weiteres Schläuchlein drüber gesetzt - mit Komponentenkleber. Und zwar ohne eine Sekunde zu zögern.
Mir war auch ein wenig mulmig, ob das so alles seine Richtigkeit hat, aber der Erfolg gibt ihm Recht. Vorher hat es heftig getropft, das Öl tropfte zunächst in das Blech unter dem Motor, so dass man auf den ersten 100 km nichts bemerkt hat, dann ging es aber richtig los. Ich habe in ZH eine Schale drunter gestellt und da waren sicher 200 ml drin. Nachgegossen haben wir fast einen Liter.
Seit dem - und über weitere 1000 km - ist alles trocken.

Nochmal: es war eine gute Erfahrung, dass sich gleich mehrere gemeldet haben, um für Hilfe zu sorgen. Die Entfernung war mir aber zu heiß, ich weiß nicht, wie die Schweizer es finden, wenn man eine 50 km -lange Spur hinterlässt; und da kam die "Freund kennt Freund kennt Freund kennt Schrauber " gerade richtig.

Nochmals vielen Dank auch an Dich.

Matthias

Re: Notfall

Verfasst: Fr 1. Sep 2017, 01:38
von radel56
Vielen Dank Matthias für die Beschreibung.
Viele Grüße

Re: Notfall

Verfasst: Mo 18. Sep 2017, 19:43
von Bernhard(Süd)
Hallo,

...da gäbe es noch mehr Erlebnisse. Zum Beispiel, wie ich mit (vermutlich) verschlissenen Anlasserkohlen am CX in den weiten des Trentino unterwegs war. Der Anlasser hat sich bei jedem Startversuch offenkundig einen Riesenschluck aus der Batterie genehmigt, also Heimfahren (in die Nacht hinein...) wäre jedenfalls mit ein paar Zwischenstops nicht geglückt.

Genau am abendlichen Wegesrand lag eine kleinere Werkstatt, in der der pensionierte Meister noch regelmäßig auftauchte, um dem Neffen zur Hand zu gehen. Der Meister entpuppte sich als alter Citroën-Hase....

Aber das ist wohl eine Geschichte für sich (für "Détours")...
Grüße und
"Bun sevéder":: Bernhard