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Re: Bilanz mit Ur-Göttin nach Wiederbelebung

Verfasst: Mi 2. Nov 2016, 11:49
von M. Ferchaud
Hallo Bernhard,

nein, ich meinte das aufs Fahren bezogen. Da beim D-Modell Antriebs- als auch Bremskräfte über die Wellen übertragen werden, ist da vermutlich immer Spiel im System. Oftmals laufen auch die Bolzen zur Kraftübertragung zwischen Nabe und Welle ein, und dann wird es unangenehm spürbar durch Vibrationen und Geräusche. Bei meiner DS ist es aber nur dieses Lastwechselruckeln mit klackerndem Geräusch - sobald ich im reinen Schiebe- oder Lastbetrieb bin, ist alles ruhig und frei von Schwingungen.

Viele Grüße
Henning

Re: Bilanz mit Ur-Göttin nach Wiederbelebung

Verfasst: Mi 2. Nov 2016, 16:44
von Bernhard(Süd)
Hallo,

...ja, das ist beispielsweise die schraubengesicherte Mutter, die den Innenring des Lagers der Getriebeabgangswelle fixiert. das war mal Thema des Artikels "Wilder Salat" von Ulrich Knaak in HP 3-4/2001 und des Dialogs zwischen ihm und Dietmar Messerschmidt in einer späteren HP (muss nachschauen in welcher).
Diese Mutter ist wohl sehr häufig etwas gelockert und sorgt für Wackeln bzw. Spiel des Lagers und für leichten Ölfluss aus den beiden Nylonschläuchlein aus der Labyrinthdichtung am Austritt der Getriebeabgangswellen.

FRAGE hierzu: Ist diese Konstruktion überhaupt bei der Langhuber-Vorderachse genauso, oder gibt es dort das Problem der gelockerten Mutter eher nicht ?!?

Herr Petermann hatte mir in einem Telefonat 2010 auch einmal etwas (wes ich nicht ganz begriffen bzw. wofür ich keine Zuordnung auf einer Abbildung gefunden habe) berichtet on einer 2 mm dünnen Scheibe, die Bestandteil der äusseren Gelenkwelle des Langhubers sei und 4 Löcher für 10 mm-Bolzen habe. Diese Löcher seien praktisch immer ausgeschlagen und führten ebenfalls zu Spiel im Antriebsstrang. er schlage vor, hier Schraubenlöcher zusätzlich zu setzen.
WO sitzt nu dieses Teil und wie prüfe ich es?

Es bleibt spannend:
Grüße bernhard

Re: Bilanz mit Ur-Göttin nach Wiederbelebung

Verfasst: Mi 2. Nov 2016, 17:13
von M. Ferchaud
Hallo Bernhard,

ja, diese große Mutter ist mir bekannt - oft hilft es, diese nachzuziehen. Ich habe hier Zugriff auf das entsprechende Werkzeug, falls Du es mal versuchen willst. Müsste ich selber auch mal bei meiner DS kontrollieren...

Diese Überwurfmutter gibt es beim Kurzhuber nicht, da dort (bis auf wenige Übergangsmodelle) Die Wellen durch die Radnabe geschoben und mittels Radbolzen geführt werden. Das ging beim Zentralverschluss nicht, daher die große Mutter.

Die Rückseite dieser vier Bolzen sieht man, wenn man das Rad abgenommen hat, die eigentlich belastete Partie jedoch erst, wenn man die Welle nach innen abgezogen hat. Sie sitzen inwändig vom Radlager. Ich habe hier eine zerlegte Nabe, die könnte ich mal zum nächsten Stammtisch mitbringen.

Viele Grüße
Henning

Re: Bilanz mit Ur-Göttin nach Wiederbelebung

Verfasst: Mi 2. Nov 2016, 18:30
von Bernhard(Süd)
Hallo Henning,
Danke!, schön, dass diese Thematik einmal eingehender erörtert wird !

Ja Mutter festziehen wäre super. Kommt man denn da ohne grössere Demontagen bei??

Dito Bolzen... eventuell könnte man wirklich mal eine gemeinsame Aktion durchführen mit all den vielen Langhubern des DS-Stammtischs, das würde wirklich viel bringen!

Leider ist bei mir bisher noch nicht sicher, ob ich zum morgigen Stammtisch Zeit habe. Aber es gibt ja noch mehr...

Grüße:! Bernhard

Re: Bilanz mit Ur-Göttin nach Wiederbelebung

Verfasst: Mi 2. Nov 2016, 23:00
von anieder
Morgen?

Re: Bilanz mit Ur-Göttin nach Wiederbelebung

Verfasst: Mi 2. Nov 2016, 23:57
von Bernhard(Süd)
Öh... nicht??

Re: Bilanz mit Ur-Göttin nach Wiederbelebung

Verfasst: Do 3. Nov 2016, 01:32
von Bernhard(Süd)
Hallo,
hier (ich versuche nun, ein Foto anzuhängen) ist die bewußte Mutter das Teil mit der Nummer 9.

Grüsse: Bernhard

Re: Bilanz mit Ur-Göttin nach Wiederbelebung

Verfasst: Do 3. Nov 2016, 19:32
von Bernhard(Süd)
Oder hier: 2 Abbildungen :-)

Grüße Bernhard