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Re: Dachdichtung undicht?
Verfasst: Di 13. Sep 2016, 19:04
von dosdres
auf dem foto mit dem gelösten zierleistenschloß,
sieht es drunter nícht mehr ganz so frisch aus.
rost mit geeignetem werzeug abkratzen.
dann:
entweder mit oxyblock behandeln (kriecht überall hin) sehr ergiebig,
deshalb kleinste menge kaufen. teuer.
kriecht wirklich !!!
oder mit rostumwandler streichen und dann einen feinen film K1 drüberziehen.
erik
Re: Dachdichtung undicht?
Verfasst: Mi 14. Sep 2016, 15:27
von MarkusHe
Da mein Dach trotz mehrfacher Abdichtversuche immer noch undicht war, hab´ ich vor ein paar Wochen etwas MikeSanderWachs erhitzt und auf alle potentiellen Stellen aufgetröpfelt und das Auto dann extra in der Sonne stehen lassen.
Nach meiner Erfahrung greift das SanderWachs Gummit etc. nicht an.
Ob´s wirklich dicht ist muss sich bei der nächsten Regenfahrt zeigen...
Grüße aus Franken!
Markus
Re: Dachdichtung undicht?
Verfasst: Do 15. Sep 2016, 01:14
von M. Ferchaud
@dosdres: Meiner Ansicht nach sieht der Dachrahmen auf dem Foto sehr gut aus!
@Markus: Wird vermutlich nichts bringen, Sanders Fett schützt perfekt, dichtet aber nicht.
Grüße
Henning
Re: Dachdichtung undicht?
Verfasst: Do 15. Sep 2016, 11:12
von dosdres
[quote="M. Ferchaud"]
@dosdres: Meiner Ansicht nach sieht der Dachrahmen auf dem Foto sehr gut aus!
@Markus:
Wird vermutlich nichts bringen, Sanders Fett schützt perfekt, dichtet aber nicht.
Grüße
Henning[/quote]
hallo Henning,
habe ich was falsch verstanden?
erik
Re: Dachdichtung undicht?
Verfasst: Do 15. Sep 2016, 14:47
von MarkusHe
@Henning: Warum soll das nichts bringen? Es müssen sehr kleine Löcher sein, wo das Wasser durchkrabbelt - und das SanderFett krabbelt auch in dieses kleinen Löcher - und wo SanderFett, da kein Wasser....
Mein Gedanke war halt, dass ich ein Dichtmittel brauch´, das selbsttätig in die kleinsten Ritzen vordringt.
Als Alternative wär´ mir noch Ovatrol eingefallen, aber da hatte ich Bedenken, dass das vor dem Trocknen schon durchgesickert wär - und das Dach wieder undicht ist.
Grüße!
Markus
Re: Dachdichtung undicht?
Verfasst: Do 15. Sep 2016, 16:15
von Thomas Held
[quote=MarkusHe]
Mein Gedanke war halt, dass ich ein Dichtmittel brauch´, das selbsttätig in die kleinsten Ritzen vordringt.
Als Alternative wär´ mir noch Ovatrol eingefallen, aber da hatte ich Bedenken, dass das vor dem Trocknen schon durchgesickert wär - und das Dach wieder undicht ist.
[/quote]
Hallo,
eine Dach(nach)dichtung mit Owatrol habe ich auch mal versucht - hat nicht geklappt. Durchgesickert bis nach Innen war nichts davon.
Gruss,
Tom
Re: Dachdichtung undicht?
Verfasst: Fr 16. Sep 2016, 10:21
von dosdres
.
zwischem grauem gummi (also aussen) wird nicht abgedichtet.
dort soll das wasser nach unten im gummi an den seiten abfließen.
also nur gut gegen wasser schützen = rostumwandeler etc.
das wasser kommt vom dach her, hinter der zierleiste.
dort muss abgedichtet werden.
das problem ist das alte material sauber zu enfernen,
ohne den lack vom dach zu beschädigen.
erik
Re: Dachdichtung undicht?
Verfasst: So 18. Sep 2016, 23:44
von sebastianklaus
Liebe Forumsgemeinde,
nun gut, ich bin ein Freund von Radikalmaßnahmen, aber hier lohnt es sich wirklich:
über kurz oder lang sind alle DS- Dachdichtungen hin, weil die Gummidichtung oder der Kleber nicht ewig hält und / oder weil die Wärmeausdehnungskoeffizienten der miteinander in Berührung stehenden Teile so extrem unterschiedlich sind, Alterung kommt hinzu.
Die Oberkante des Dachrahmens ist ein äußerst komplexes Bauteil, dort beginnen die Dächer zuerst zu rosten, denn dort liegen 3 Bleche übereinander: wenn dort Feuchtigkeit hin kommt, ist es über kurz oder lang AUS mit dem Dachrahmen ! Und wenn diese Stelle durch ist, dann ist guter Rat im wahrsten Sinne des Wortes (sehr !) teuer, denn:
Nachgefertige Bleche haben (nach meiner Erfahrung) gerade am Dachrahmen eine -sagen wir mal- "schlechte Passform". Die Reparaur muss aber sehr sorgfältig ausgeführt werden, weil sonst die Scheibe / Scheibendichtung und ggf. auch die Dachdichtung nicht mehr passt und / oder undicht ist.
Es spricht also nach meinem Dafürhalten ALLES dafür, gerade in diesem Fall (Laternenparker) unbdingt kurzfristig das Dach abzunehmen und zu retten, was zu retten ist, jedenfalls dann, wenn man noch lange mit dem Auto fahren will.
Damit würde man eine Sicherungsmaßnahme / Reparatur durchführen, die über kurz oder lang eh (mit 100 % Eintrittswahrscheinlichkeit !!) an JEDEM DS- Dach (außer Cabrio) notwendig ist.
Je länger man wartet, desto (MASSIV !!!) teurer wird es, wenn man erst mal am Dachrahmen schweißen muss.
Zudem sind an so vielen DS- Dachdichtungen (die vom Kollegen Dominik ist das beste Beispiel) diese unsäglichen Silikon-Schweinereien zu sehen, weil die Leute mit Silikon versuchen, das Chaos unter der Dichtung in den Griff zu bekommen. Mir wird jedes Mal schlecht, wenn ich das sehe, ganz ehrlich ! Mit einer neuen Dichtung hat man diese Stelle perfekt dicht und zudem vom äußeren Finish perfekt.
Das Argumnt, dass das Dach gerade neu lackiert wurde, kann ich gar nicht nachvollziehen: was soll denn an dem Dach passieren, wenn man es vorsichtig abnimmt ?
Viel mehr Gedanken als über die blöde Dachdichtung selbst würde ich mir darüber machen, wie Ihr die Zierleisten hinterher wieder ans Dach bekommt, das ist ein viel größeres Problem. Warum schreibt denn darüber keiner hier ? DAS ist nämlich wirklich ein Thema !
Also mein dringender Rat:
Von Versuchen, irgendwelche Flüssigkeiten (gleich welcher Art) aufzutropfen, würde ich sofort Abstand nehmen. Stattdessen: Dach ab, alles sauber flexen, (hoffentlich nicht schweißen müssen), sorgfältigst grundieren und lackieren und dann alles schön wieder mit neuer Dichtung zusammen bauen.
Und dann 40 Jahre über diese Ex- Baustelle nicht mehr nachdenken und sich an der schönen Dichtung erfreuen.
Hinweis: es gibt zwei Arten von Dichtungen, man muss auch entschieden, ob man das Dach anschraubt (alte Dächer) oder einklebt (möglich bei alten und neuen Dächern). Wenn ich das sagen darf: Ich persönlich finde einkleben schöner, dann ist nämlich wirklich Ruhe, sofern man den Dachrahmen vorher entsprechend konserviert hat. Nur noch mal abnehmen möchte ICH den Dachrahmen nicht, wenn er denn einmal richtig eingeklebt wurde.
Viele Grüße
Sebastian
Re: Dachdichtung undicht?
Verfasst: Mo 19. Sep 2016, 09:42
von priusb78
Hallo Sebastian,
ich bin ganz Deiner Meinung: Wenn, dann richtig abdichten.
Zierleistenmontage:
Das Thema hatten wir schon mehrfach hier in verschiedenen Beiträgen. Das Profil der Repro-Zierdichtung ist leider viel dicker als das Original. Das bedeutet "viel Kampf und Krampf" und meist verbeulte Seitenzierleisten...
Gruß Thorsten
Re: Dachdichtung undicht?
Verfasst: Mo 19. Sep 2016, 19:46
von hy1600
Zierleiste von oben auflegen und mit dem Handballen Stück für Stück von oben draufhauen bis sie einklinkt (hört man am Klick). Auf keinen Fall mit irgendwas anderem, gibt Dellen. Hat bei mir auch bei den letzten Dächern funktioniert, wo die Zierleiste auch über die Dichtung greift, allerdings originale. Bei den vorderen Zierleisten ist zu beachten, dass sie sehr scharfkantig sind und so schnell recht tiefe Schnitte in den Händen entstehen können.
Weiter ist ein Problem, dass die Dächer meist vorne in den Rundungen nähe A-Säule verzogen sind und dort bei den geklebten Dächern eine Lücke entsteht, die mit extra Klebeband unterfüttert werden müssen. War bei meiner auch ab Werk schon so, da die Verschraubungen dort fehlen.
Auch ist es ein Problem die Dächer beim Wiedereinbau richtig nach vorne zu bekommen - Spannband.
Habe mein geklebtes mit Dachdecker-Klebeband eingebaut, hat den gleichen Draht wie original, hält aber auch nur ca. 6 Jahre, da es austrocknet, dann alles von vorne. Geschraubte Dächer sind meiner Erfahrung eindeutig besser mit originaler Dichtung. Montiert und Dicht bei meinem 1966er.