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Re: womit kleben?
Verfasst: Mo 7. Sep 2015, 06:46
von maldini
Hallo zusammen,
als Ergebnis und Rückmeldung.
Der Uhu plast funktioniert. - der Endgest 300 nicht immer.
Der Uhu plast lässt sich hervorragend verarbeiten und saugt sich als wasserflüssige Lösung in alle Spalte. Das Ergebniss ist wirklich gut. Leider hat der Uhu endfest zwei Komponentenkleber genau auf dem Rücklichtglas nicht gehalten, das den Spalt an der Schraubenöffnung hatte. Das "Metallinlay" liess sich leider mit den fixierendem Tesafilm abzuziehen.
Darum ist, gerade an dieser Stelle, bei der Montage, das Glas wieder gesprungen - allerdings nicht zur Gänze.
Die Metalllasche, auf der Aussenseite hat sich durchaus bewährt, die Gläser sind zum erstem mal auch sicher auf der Aussenseite eingehakt und hängen nicht nur an der "Schraube". Der Endfest 300 hält auf diesm schwarzem Kunststoff offenbar.
Also repariert - aber nicht unbedingt perfekt.
Ich bin froh, dass ich noch einen Satz Gläser und einen Halter habe. Im Ergebnis werde ich versuchen noch einen weiteren Rücklichthalter zu bekommen und im nächsten Jahr die NOS Teile einbauen. Die aktuellen werde ich dann noch mal überarbeiten.
Womit ich den Kunststoff kleben werde weiss ich - mit was ich die metallinlays sicher befestigen kann weiss ich noch nicht.

)
Grüsse!
karl
Re: womit kleben?
Verfasst: Mo 7. Sep 2015, 10:31
von maldini
Hallo Freunde der DsIdee,
Aus was bestehen unsere Rücklichtgläser?
Hier sind Materialbeispiele:
- Automodelle (bestehen aus Acrylnitril-Butadien-Styrol): Hartkleber, Acrylatkleber, Kraftkleber
- Kamerateile (bestehen aus Styrolacrylnitril): Hartkleber, Acrylatkleber
- Lampengehäuse (bestehen aus Polyacrylharz): Acrylatkleber, Kraftkleber, Alleskleber
wer weis was?
grüße karl
Re: womit kleben?
Verfasst: Mo 7. Sep 2015, 11:06
von anieder
Hi
Deshalb gab es ja schon den Tip einen Acrylat Kleber zu verwenden.
Gruß
Andreas
Re: womit kleben?
Verfasst: Mo 7. Sep 2015, 11:12
von maldini
Hallo Andreas,
es gab unterschiedlichste Tips - und ich habe mich entschieden.
Offensichtlich aber in einem Bereich nicht ideal.
Also Akrylatkleber für alles? - auch wenn man metall mit dem Kunststoff verbinden will?
Aus welchem material sind denn z.B. die Rücklichtgläser?
Grüße karl
Re: womit kleben?
Verfasst: Mo 7. Sep 2015, 15:27
von papasitt
Salut Karl,
schau mal
http://www.ottozeus.de/
LG
Re: womit kleben?
Verfasst: Mo 7. Sep 2015, 16:58
von maldini
Hallo Siggi,
interessante Seite - da muss man wissen aus welchem Material das zu klebende Objekt ist! Das man nächstes mal Profikleber nehmen sollte überlege ich auch (sagt auch Ekki zur Klebstoffwahl)
aber schon hier verlassen sie mich! aus welchem Material ist den das Blinkerglas?
ich habe Ekki, als Kunststoffexperten, via PM angeschrieben - er hat aber leider noch keine Zeit gefunden zu antworten. Die aktuelle Lösung ist so eine 85% Lösung .. das geht sicherlich besser!
Jedenfals stehen Ergebnis und Zeitaufwand in einem für mich ungünstigen Verhältniss.
Grüße karl
PS:
vielleicht der?
Re: womit kleben?
Verfasst: Mo 7. Sep 2015, 17:49
von Mathias
Rücklichtgläser sind, wenn nicht Mineralglas (Peugeot 403, DS nicht mehr!), aus Acryglas.
PMMA = Polymethylmetacrylat, zu kleben mit besagtem UHU Acylit, Nachbearbeitung wie beschrieben. Hat bei gebrochenen SM-Rücklichtgläsern hervorragend funktioniert, DS-Rücklichtgläser sollten nicht sooo anders sein vom Hersteller / Material.
Kunststoff - Metall kleben mit UHU plus Endfest 2K Kleber, Klebestellen vorher anrauhen, wichtig !!!
M.
Re: womit kleben?
Verfasst: Mo 7. Sep 2015, 21:18
von anieder
[quote=maldini]
Hallo Andreas,
es gab unterschiedlichste Tips - und ich habe mich entschieden.
Offensichtlich aber in einem Bereich nicht ideal.
Also Akrylatkleber für alles? - auch wenn man metall mit dem Kunststoff verbinden will?
Aus welchem material sind denn z.B. die Rücklichtgläser?
Grüße karl[/quote]
Hallo
Ich habe mit Acrylat Kleber schon sehr gute Ergebnisse in verschiedensten Situationen gehabt.
Daher hat mich die Liste der Fälle wo man ihn einsetzen kann nicht gewundert.
Gruß
Andreas
Re: womit kleben?
Verfasst: Mo 7. Sep 2015, 21:52
von anieder
[quote=Mathias]
Rücklichtgläser sind, wenn nicht Mineralglas (Peugeot 403, DS nicht mehr!), aus Acryglas.
PMMA = Polymethylmetacrylat, zu kleben mit besagtem UHU Acylit, Nachbearbeitung wie beschrieben. Hat bei gebrochenen SM-Rücklichtgläsern hervorragend funktioniert, DS-Rücklichtgläser sollten nicht sooo anders sein vom Hersteller / Material.
Kunststoff - Metall kleben mit UHU plus Endfest 2K Kleber, Klebestellen vorher anrauhen, wichtig !!!
M.[/quote]
Hi,
Als Markenname ist das dann Plexiglas.
Der Uhu ist auch ein Acrylatkleber.
Speziell gibt es diese wie Google weiß
http://www.acrifix.com/product/acrifix/ ... fault.aspx
Und uhu Plast wirklich fast nur für PS
http://www.modulor.de/Klebstoff-Klebeba ... leber.html
Gruß
Andreas
Re: womit Rücklichter kleben?
Verfasst: Di 8. Sep 2015, 10:02
von maldini
Hallo Freunde der DsIdee,
hinterher ist man immer klüger!
Damit man die gewonnenen Erkenntnisse nicht vergisst; fasse ich sie mal zusammen (und modifizieren den Titel des Threads, um die Suche zu erleichtern) ..

)
- wir sind uns einig, dass das Material der Rücklichtglaser
Acryglas, Polymethylmetacrylat, (PMMA) ist.
- man zum kleben einen
Akrylatkleber verwenden sollte -
Sicomet von Henkel, UHU Acrylit 2K sind Akrylatkleber.
- Mit beiden Klebern, also Sicomet von Henkel , UHU Acrylit 2K hätte man auch die
Metallinlays auf das Acrylglas kleben können.
- die zu verklebenden Materialien, wenn möglich, aufgeraut werden sollten.
- Ergänzung von mir: im Internet fand ich nachher den Tip bei gerissenem Plexiglas.
vor dem verkleben den Endpunkt des Risses in einem Punkt aufzubohren um die Spannung zu unterbrechen. (erscheint mir sinnig und nachvollziehbar)
- Sikomet wird als Industriekleber beworben.
Danke an Alle für die gegebenen Tips, insbesondere Mathias für den Schlüsseltip zum Material der Rücklichtgläser, der (mir erst) die Ratschläge nachvollziehbar machte!
Grüße an Euch!
Karl
PS: Beide Rücklichtgläser sind durch meine "Behandlung" im übrigen nicht zerstört oder final beschädigt worden. Eine abschließende Reparatur ist also weiterhin möglich und leicht durchführbar.