offene Garage ist natürlich suboptimal
Bohrgeräusche deuten eher auf defekte Lager denn defekte Teller/Kegelräder hin, aber das ist Kaffeesatzdeuten. Neue oder gute Teller/Kegelräder gibts bei Harry, allerdings nicht billig.
Ich würde ein so überholtes Getriebe aber in jedem Fall einem Austauschgetriebe unbekannten Zustands vorziehen, die Aus-und Einbauerei ist einfach zu viel Arbeit.
Die Einstellerei ist gar nicht mal so schwer. Es gibt wie gesagt Alternativen zur schwer zu findenden Citroën Einstellehre:
Ich habe zwei Verfahren ausprobiert, das eine setzt einen Messtisch voraus zu dem nicht viele Zugang haben dürften.
Die andere Methode ist simpel: Du brauchst dazu einen Wellenstummel mit 80mm Durchmesser der lang genug ist, dass er in beide Lagerungen des Differentials reicht. Stangenmaterial, z.B. Messing gezogen ist wegen den kleinen Toleranzen gut, oder du findest jemand, der dir ne Welle auf Mass überdreht. Gibts z.B. in Mechanischen Werkstätten als Abstück gegen was in die Kaffekasse.
Die Welle legt man anstelle des Differentials in die Lagerung und misst dann die Distanz zwischen Welle und eingebautem Kegelrad. Das geht am besten mit einem Lehrensatz, den es wiederum am einfachsten in einer mech. Werkstätte zum Ausleihen gibt.
Allenfalls muss noch die Toleranz der Welle berücksichtigt werden, und schon hast du das genaue Mass. Anstelle von nicht mehr erhältlichen Einstellscheiben lässt du dir einen Ring auf die richtige Dicke drehen, feddich.
Das geht zugegebenermassen am einfachsten wenn man gute Beziehungen zu einer mechanischen Werkstatt hat, oder jemanden kennt, der da arbeitet.
Viele Grüsse,
Chris
DS 21 i.e. HA 1972, Sable métallise