Unrunde Bremse...
Re: Unrunde Bremse...
Hallo nochmal!
Bis jetzt war ich immer noch zu faul, mich an die rubbelige Bremse zu machen...
Das soll sich jetzt ändern.
Dazu die Frage: Kann man rausfinden, ob die Bremsscheiben noch okay sind, bevor man alles auseinanderbaut? Die Stärke ist nämlich noch in Ordnung, daher würde ich ungern Geld ausgeben. Ebenso die Klötze.
Meine Beobachtungen dazu:
Das Rubbeln ist manchmal komplett weg, dann wieder stärker. Das kann doch eigentlich nicht sein, wenn die Scheiben unrund sind, oder?
Außerdem fängt das Getriebe seit einigen Woche an, ordentlich Öl zu verlieren. Wo genau, habe ich noch nicht orten können.
Aber: Sind beide Erscheinungen ein Hinweis darauf, daß es sich um die Lager an den Getriebeausgängen handelt? Und wenn es sifft, sind die dann hinüber oder reicht auch da das Anziehen der sonst beschriebenen großen Muttern aus?
Kennt jemand das Phänomen?
fragt
tskemper
Bis jetzt war ich immer noch zu faul, mich an die rubbelige Bremse zu machen...
Das soll sich jetzt ändern.
Dazu die Frage: Kann man rausfinden, ob die Bremsscheiben noch okay sind, bevor man alles auseinanderbaut? Die Stärke ist nämlich noch in Ordnung, daher würde ich ungern Geld ausgeben. Ebenso die Klötze.
Meine Beobachtungen dazu:
Das Rubbeln ist manchmal komplett weg, dann wieder stärker. Das kann doch eigentlich nicht sein, wenn die Scheiben unrund sind, oder?
Außerdem fängt das Getriebe seit einigen Woche an, ordentlich Öl zu verlieren. Wo genau, habe ich noch nicht orten können.
Aber: Sind beide Erscheinungen ein Hinweis darauf, daß es sich um die Lager an den Getriebeausgängen handelt? Und wenn es sifft, sind die dann hinüber oder reicht auch da das Anziehen der sonst beschriebenen großen Muttern aus?
Kennt jemand das Phänomen?
fragt
tskemper
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DS20_break Verified
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Re: Unrunde Bremse...
Also ich kann was zur rubbeligen Bremse sagen:
das hatte ich auch, rubbeln und quietschen, je nach Stärke des Bremsdruckes.
Ich hab die Bremsklötze gezogen, alle Flächen außer der Bremsfläche mit Kupferpaste bestrichen, die Auflagepunkte im Bremsanker gereinigt und mit Kupferpaste bestrichen.
Ich hab jetzt eine geschmeidige, lautlose, gut bremsende Fußbremse.
das hatte ich auch, rubbeln und quietschen, je nach Stärke des Bremsdruckes.
Ich hab die Bremsklötze gezogen, alle Flächen außer der Bremsfläche mit Kupferpaste bestrichen, die Auflagepunkte im Bremsanker gereinigt und mit Kupferpaste bestrichen.
Ich hab jetzt eine geschmeidige, lautlose, gut bremsende Fußbremse.
"Mach Dir keine Gedanken, wenn sie nicht auf Realität beruhen!"
erdgebundene Grüße,
Hardy
erdgebundene Grüße,
Hardy
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sebastianklaus
- Beiträge: 1288
- Registriert: Sa 28. Okt 2006, 09:41
Re: Unrunde Bremse...
Liebe Forumsgemeinde:
ich lese gerade diesen alten Thread.
Auch ich habe mein 5-Gang- Getriebe aufgemacht und die Muttern der Steckachsen nachgezogen (Rohrsteckschlüssel Größe 46 bei Ebay ersteigern !). Die waren mächtig locker, trotz Madenschrauben als Verdrehsicherung.
Ich lese hier, dass viele andere Leute das auch gemacht haben. Wichtiger Hinweis, den ich hier nirgend wo gelesen habe, der aber aboslut lebenswichtig für die Differentiale Eurer Getriebe ist:
Ihr müsst unbedingt die Dicke des Dichtungspapiers ausmessen (bei mir: 0,10 mm) und das neue Dichtungspapier aus exakt dem gleich starken Papier machen, sonst sieht es aber ganz schlecht aus mit eurem Differential:
Wenn Ihr statt 0,1 aus Versehen 0,25 mm dickes Papier nehmt, sind das (2*(0,25-0,1))= 0,3 mm. Um diesen Wert vergößert Ihr dann das Spiel Eurer Differentiallagerung.
Ich denke, mit so einem Fehler fährt man sich ganz schnell das Differential kaputt.
Ich meine ja nur: nur so als Hinweis.
Viele Grüße
Sebastian
ich lese gerade diesen alten Thread.
Auch ich habe mein 5-Gang- Getriebe aufgemacht und die Muttern der Steckachsen nachgezogen (Rohrsteckschlüssel Größe 46 bei Ebay ersteigern !). Die waren mächtig locker, trotz Madenschrauben als Verdrehsicherung.
Ich lese hier, dass viele andere Leute das auch gemacht haben. Wichtiger Hinweis, den ich hier nirgend wo gelesen habe, der aber aboslut lebenswichtig für die Differentiale Eurer Getriebe ist:
Ihr müsst unbedingt die Dicke des Dichtungspapiers ausmessen (bei mir: 0,10 mm) und das neue Dichtungspapier aus exakt dem gleich starken Papier machen, sonst sieht es aber ganz schlecht aus mit eurem Differential:
Wenn Ihr statt 0,1 aus Versehen 0,25 mm dickes Papier nehmt, sind das (2*(0,25-0,1))= 0,3 mm. Um diesen Wert vergößert Ihr dann das Spiel Eurer Differentiallagerung.
Ich denke, mit so einem Fehler fährt man sich ganz schnell das Differential kaputt.
Ich meine ja nur: nur so als Hinweis.
Viele Grüße
Sebastian
Re: Unrunde Bremse...
au wei!
hab mir grad nochmal die getriebeschnitte angeschaut...
waren die wahnsinnig?
grmpfl!
gerade vom steckachsanbau hab ich keine bilder. die 10€ per dichtung waren mir zuviel (dichtpapier ist eh da)....
ich mach mir sorgen!
wenn, dann hab ich bestimmt 0.25er papier genommen!!
bei drei zehntel ist jegliche vorspannung dahin.
zefix!
danke dir sebastian!
mal sehen, ob irgendwo noch ein stück papier übersteht.
grüße
thomas
hab mir grad nochmal die getriebeschnitte angeschaut...
waren die wahnsinnig?
grmpfl!
gerade vom steckachsanbau hab ich keine bilder. die 10€ per dichtung waren mir zuviel (dichtpapier ist eh da)....
ich mach mir sorgen!
wenn, dann hab ich bestimmt 0.25er papier genommen!!
bei drei zehntel ist jegliche vorspannung dahin.
zefix!
danke dir sebastian!
mal sehen, ob irgendwo noch ein stück papier übersteht.
grüße
thomas
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sebastianklaus
- Beiträge: 1288
- Registriert: Sa 28. Okt 2006, 09:41
Re: Unrunde Bremse...
Hallo Thomas,
das Original- Papier ist -meines Wissens- immer 0,1 mm gewesen. Ist ja zum Glück keine große Sache, eben die Steckachsen noch mal raus zu nehmen und das Papier auszuwechseln. Gibt schlimmeres, zumal Du ja mit Deinem Auto auch offenbar noch nicht gefahren bist.
Ich gebe es ja zu: mich hat ja auch mein Schrauber- Kollege Josef darauf aufmerksam gemacht !
Viele Grüße
Sebastian
das Original- Papier ist -meines Wissens- immer 0,1 mm gewesen. Ist ja zum Glück keine große Sache, eben die Steckachsen noch mal raus zu nehmen und das Papier auszuwechseln. Gibt schlimmeres, zumal Du ja mit Deinem Auto auch offenbar noch nicht gefahren bist.
Ich gebe es ja zu: mich hat ja auch mein Schrauber- Kollege Josef darauf aufmerksam gemacht !
Viele Grüße
Sebastian
- Thomas Held Verified
- Beiträge: 5067
- Registriert: Do 22. Jul 2004, 12:11
Re: Unrunde Bremse...
Hallo Sebastian,
auf das Problem wies mich Clubkollege Andreas W. aus E. im letzten Jahr schon hin, was mit dazu beitrug, die Teile nicht zu demontieren - das Spiel schien mir hinreichend gering. Moeglicherweise war das nicht die beste Idee...
Zerlegen sich die Dichtungen denn erfahrungsgemaess bei der Demontage? Ansonsten spraeche aus meiner Sicht nichts dagegen, sie wieder zu verwenden.
Gruss,
Tom
auf das Problem wies mich Clubkollege Andreas W. aus E. im letzten Jahr schon hin, was mit dazu beitrug, die Teile nicht zu demontieren - das Spiel schien mir hinreichend gering. Moeglicherweise war das nicht die beste Idee...
Zerlegen sich die Dichtungen denn erfahrungsgemaess bei der Demontage? Ansonsten spraeche aus meiner Sicht nichts dagegen, sie wieder zu verwenden.
Gruss,
Tom
Gruß
Tom
Tom
Re: Unrunde Bremse...
Hallo Tom
Die Dichtungen zerlegen sich meist, und selbst wenn Du sie in einem Stück abbekommst würde ich Neue verbauen, da die alten Papiere mit Öl vollgelaufen sind.
(Man kann / sollte auch die Bohrung, in die die Steckachse reinkommt zusätzlich mit Dichtmasse abdichten, dann kommt das Öl gar nicht erst bis zum Papier)
Bei einer Getriebeüberholung, oder wenn man sich ganz sicher sein will, misst man das Lagerspiel und das Flankenspiel und passt die Distanzscheiben entsprechend an.
Dazu muss allerdings das Getriebe runter und die Kupplungsglocke ab. Die Einstellerei selber ist kein grosses Problem, ist alles schön in den WB beschrieben.
Viele Grüsse,
Chris
Die Dichtungen zerlegen sich meist, und selbst wenn Du sie in einem Stück abbekommst würde ich Neue verbauen, da die alten Papiere mit Öl vollgelaufen sind.
(Man kann / sollte auch die Bohrung, in die die Steckachse reinkommt zusätzlich mit Dichtmasse abdichten, dann kommt das Öl gar nicht erst bis zum Papier)
Bei einer Getriebeüberholung, oder wenn man sich ganz sicher sein will, misst man das Lagerspiel und das Flankenspiel und passt die Distanzscheiben entsprechend an.
Dazu muss allerdings das Getriebe runter und die Kupplungsglocke ab. Die Einstellerei selber ist kein grosses Problem, ist alles schön in den WB beschrieben.
Viele Grüsse,
Chris
DS 21 i.e. HA 1972, Sable métallise
- Thomas Held Verified
- Beiträge: 5067
- Registriert: Do 22. Jul 2004, 12:11
Re: Unrunde Bremse...
Chris schrieb:
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> Hallo Tom
> Die Dichtungen zerlegen sich meist, und selbst
> wenn Du sie in einem Stück abbekommst würde ich
> Neue verbauen, da die alten Papiere mit Öl
> vollgelaufen sind.
Hallo Chris,
aber stellt eine vollgesogene Papierdichtung ein Problem dar?
Gruss,
Tom
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> Hallo Tom
> Die Dichtungen zerlegen sich meist, und selbst
> wenn Du sie in einem Stück abbekommst würde ich
> Neue verbauen, da die alten Papiere mit Öl
> vollgelaufen sind.
Hallo Chris,
aber stellt eine vollgesogene Papierdichtung ein Problem dar?
Gruss,
Tom
Gruß
Tom
Tom
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sebastianklaus
- Beiträge: 1288
- Registriert: Sa 28. Okt 2006, 09:41
Re: Unrunde Bremse...
Hallo Tom,
ich würde die Steckachsen auf jeden Fall abziehen, ich habe das jetzt an einem Getriebe mal gemacht und die Muttern (Schlüsselweite 46, Rohrsteckschlüssel von Ebay) waren alle beide (also 100 % aus einer Grundgesamtheit von 2 Steckachsen) ziemlich lose. Das Dichtungspapier ist 0,1 mm dick, beim freundlichen Autoteilehändler kostet der Quadratmeter ein paar Euro. Auschneiden der Dichtung ist in 10 min gemacht und das wars auch schon.
Chris, Deine Idee, die Bohrungen mit Dichtungspaste zu versehen, ist prima.
Viele Grüße
Sebastian
ich würde die Steckachsen auf jeden Fall abziehen, ich habe das jetzt an einem Getriebe mal gemacht und die Muttern (Schlüsselweite 46, Rohrsteckschlüssel von Ebay) waren alle beide (also 100 % aus einer Grundgesamtheit von 2 Steckachsen) ziemlich lose. Das Dichtungspapier ist 0,1 mm dick, beim freundlichen Autoteilehändler kostet der Quadratmeter ein paar Euro. Auschneiden der Dichtung ist in 10 min gemacht und das wars auch schon.
Chris, Deine Idee, die Bohrungen mit Dichtungspaste zu versehen, ist prima.
Viele Grüße
Sebastian
Re: Unrunde Bremse...
Liebe Gemeinde,
das Problem sind m.E. die Ringmuttern, die man mit dem Zapfenschüssel (ne, Sebastian, kein einfacher Steckschlüssel) betätigt. Der Bund (ich hoffe, das ist der richtige Begriff, ich meine die Auflagefläche, die auf die Lager drückt) dieser Muttern ist nicht sehr stark und ich denke, das ist das Teil, das sich im Laufe der Zeit unter der Belastung verformt. Ich hatte mir den Zapfenschüssel aus einem Rohrsteckschlüssel gebaut, aber manchmal sitzt die Mutter so fest, dass man noch ein Widerlager aus einer Platte und einer Gewindestange bauen muss, damit der Schlüssel nicht abrutscht.
Viele Grüsse
Robert
das Problem sind m.E. die Ringmuttern, die man mit dem Zapfenschüssel (ne, Sebastian, kein einfacher Steckschlüssel) betätigt. Der Bund (ich hoffe, das ist der richtige Begriff, ich meine die Auflagefläche, die auf die Lager drückt) dieser Muttern ist nicht sehr stark und ich denke, das ist das Teil, das sich im Laufe der Zeit unter der Belastung verformt. Ich hatte mir den Zapfenschüssel aus einem Rohrsteckschlüssel gebaut, aber manchmal sitzt die Mutter so fest, dass man noch ein Widerlager aus einer Platte und einer Gewindestange bauen muss, damit der Schlüssel nicht abrutscht.
Viele Grüsse
Robert
'59 DS 19/'66 ID 19/'68 DS 21 Pallas/'71 SM /'71 SM in Arbeit/'84 Renault R4F6 in Arbeit/'96 Saab 900 CV/'98 BMW 1100 GS