Minisandstrahlpistolen - Erfahrungen?

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ideefix
Beiträge: 394
Registriert: So 15. Okt 2006, 13:08

Minisandstrahlpistolen - Erfahrungen?

Beitrag von ideefix »

Hallo,

kennt jemand die Minisandstrahlpistolen aus dem Airbrushbereich?


Ich dachte die könnte man für kleine Roststellen oder die in einem anderen Thread beschriebenen Rostgrübchen verwenden. Es lohnt sich ja meistens nicht den ganzen Wagen sandzustrahlen. Bei guter Substanz sind ja manchmal nur kleine Bereiche, wo der Rost nicht richtig weggeht.
Kann man dafür diese Pistolen verwenden??

Was meint ihr??

Gruß

Arne
PS: Hier ein Link:
http://cgi.ebay.de/Sandstrahl-Pistole-P ... dZViewItem
C5 - Tourer, C3 - Pluriel, DSuper (1972) - Lady in black, MB 408 LF (1971) - Festivalmobil
Kalle
Beiträge: 122
Registriert: Mi 10. Jan 2007, 15:22

Re: Minisandstrahlpistolen - Erfahrungen?

Beitrag von Kalle »

Hallo Arne,

für genau diese "Grübchen" habe ich die Aufsetz-Sandstrahl-Pistole vom Korrosionsschutzdepot benutzt.
Damit fliegt nur sehr wenig "Sand" in der Gegend rum.

Frag dort mal Herrn Schucht, der hilft gerne weiter!

Gruß
Kalle
marc
Beiträge: 205
Registriert: Mi 26. Apr 2006, 19:42

Re: Minisandstrahlpistolen - Erfahrungen?

Beitrag von marc »

Ich hatte mal irgendwo so ein Ding rumliegen. War aber ne andere Firma.
Ich glaub da lacht sich der Rost eins ins Grübchen.
An das von mir konnte man den Finger vorne dran halten.

Gruß
marc
Hybried
Beiträge: 253
Registriert: Mi 13. Jun 2007, 21:28

Re: Minisandstrahlpistolen - Erfahrungen?

Beitrag von Hybried »

Das ist Spielzeug!
...hannes
Beiträge: 1541
Registriert: Fr 20. Mai 2005, 21:07

Re: Minisandstrahlpistolen - Erfahrungen?

Beitrag von ...hannes »

Die gute alte Drahtbürste kann durch nichts ersetzt werden außer durch die Pressluftturbine mit den Drahtborsten vorne dran ;-)
Kalle
Beiträge: 122
Registriert: Mi 10. Jan 2007, 15:22

Re: Minisandstrahlpistolen - Erfahrungen?

Beitrag von Kalle »

Moin, moin!

Das Spielzeug hat meine "Rost-Grübchen" mit 6bar Druck und einem Korund von durchschnittlich 150my restlos entfernt ohne eine zusätzliche Kraterlandschaft zu erzeugen.

Für diese kleinen Stellen, und nur dafür, arbeitet das Gerät tadellos!

Drahtbürste? Nehm doch gleich Hammerit, oder Altöl, oder...
*kopfschüttel*

lg
Kalle
Medi
Beiträge: 564
Registriert: Mi 18. Mai 2005, 16:24

Re: Minisandstrahlpistolen - Erfahrungen?

Beitrag von Medi »

Ich möchte mich Kalle anschließen.

Im guten Werkzeughandel, und beispielsweise bei Dirk Schucht (korrosionschutz-depot.de) bekommt man Sandstrahlpistolen mit Strahlgut-Rückführung. Auf Seite 52 seines PDF-Kataloges sieht man im untersten Bild eine Pistole mit Sandsäckchen und verschiedenen Gummikappen für Innenkanten, Außenkanten, etc. Die Pistole wird direkt auf das Blech gedrückt und die Schadstelle je nach Grad der Oxidation und dem verwendeten Strahlgut für einige Sekunden "beschossen". Durch das geschlossene System entweicht durch den Sandsack lediglich ein Staub wie er vergleichbar bei Verwendung eines schlechten Staubsaugers entsteht. Für ganz kleine Schadstellen befinden sich Gummischablonen im Set. Für individuelle Schadstellen kann man eine Schablone aus einem alten Fahrradschlauch anfertigen, womit man gesunde Stellen abdecken kann.
Das Ding funktioniert nicht in jeder Gebrauchslage einwandfrei, man muss ein wenig mit Luftdruck und Sandmenge experimentieren. Ich bin damit aber trotzdem sehr zufrieden:
1) Man kann damit auch nur wenige quadratmillimeter große Schadstellen perfekt entrosten,
2) man bekommt die Schadstelle blank ohne die Garage zu verschmutzen.

Liebe Grüße
Dietmar
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