Falls sich die Schrauben ein paar Gewindegänge aufdrehen lassen, dann diese möglichst weit herausdrehen, den Deckel abheben und mit der Kunststoffspitze von der u.a. Universaldichtungstube "einpressen". Falls Tube zu dick, mit einem passenden Schlauch verlängern.
Ich habe mit dieser Universaldichtung die besten Erfahrungen gemacht. Die ist dauerelastisch!
huf
https://www.marstondomsel.de/index.php/ ... aldichtung
Deckel am Zylinderkopf undicht
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Hans-Uwe Fischer
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sebastianklaus
- Beiträge: 1288
- Registriert: Sa 28. Okt 2006, 09:41
Re: Deckel am Zylinderkopf undicht
Hallo Pit,
also die Sache ist blöd, aber jetzt ja nicht soo schlimm.
Mir irgend welchen Paierdichtungen wirst Du nicht weit kommen, dann die Fügeflächen bekommst du ja nihct 100%ig sauber: einfach weil Du nicht dran kommst. Vergiss die Papierdichtungen sofort.
Ich würde erst mal den Heizungshahn ausbauen (Dein Auto ist vor Bj 9.69 ?) und dann die beiden hinteren Motorlager los schrauben. Dann den Motor hinten anheben. Da müsste sich doch dann genug Platz zum Arbeiten ergeben.
Dann würde ich mit entsprechnder Dichtmasse arbeiten: ich habe in meiner Werkstatt so eine schwarze Masse (ich glaube von 3M), aber du findest doch entsprechnede temperaturbeständige Dichtmassen im Internet.
Ja: und dann alles sauber machen, den Deckel schön mit der Dichtmasse bestreichen, insbesondere im Bereich der Schrauben: und dann rein mit dem Deckel und Muttern anziehen.
Das bekommst Du definitiv dicht.
Ich hoffe, ich konte dir helfen.
Viele Grüße
Sebastian
also die Sache ist blöd, aber jetzt ja nicht soo schlimm.
Mir irgend welchen Paierdichtungen wirst Du nicht weit kommen, dann die Fügeflächen bekommst du ja nihct 100%ig sauber: einfach weil Du nicht dran kommst. Vergiss die Papierdichtungen sofort.
Ich würde erst mal den Heizungshahn ausbauen (Dein Auto ist vor Bj 9.69 ?) und dann die beiden hinteren Motorlager los schrauben. Dann den Motor hinten anheben. Da müsste sich doch dann genug Platz zum Arbeiten ergeben.
Dann würde ich mit entsprechnder Dichtmasse arbeiten: ich habe in meiner Werkstatt so eine schwarze Masse (ich glaube von 3M), aber du findest doch entsprechnede temperaturbeständige Dichtmassen im Internet.
Ja: und dann alles sauber machen, den Deckel schön mit der Dichtmasse bestreichen, insbesondere im Bereich der Schrauben: und dann rein mit dem Deckel und Muttern anziehen.
Das bekommst Du definitiv dicht.
Ich hoffe, ich konte dir helfen.
Viele Grüße
Sebastian
Re: Deckel am Zylinderkopf undicht
Nochmal danke an huf und Sebastian.
Wie gesagt, ich habe die Muttern erstmal nachgezogen. Vielleicht reicht das ja schon. Nach Ausbau des Lufi und des Abschirmbleches kann ich den Deckel wahrscheinlich auch ausbauen und mit Dichtungsmasse wieder einsetzen. Im Moment kann ich es noch nicht testen.
Danje,
Pit
Wie gesagt, ich habe die Muttern erstmal nachgezogen. Vielleicht reicht das ja schon. Nach Ausbau des Lufi und des Abschirmbleches kann ich den Deckel wahrscheinlich auch ausbauen und mit Dichtungsmasse wieder einsetzen. Im Moment kann ich es noch nicht testen.
Danje,
Pit
Re: Deckel am Zylinderkopf undicht
Ätzende Reparatur.Problem ist, wenn der Kopf einen Oxidationsschaden oder Haarriss hat, dan wird das nix, leider hart erschraubt.
Es ist eine mega Strafarbeit die Dichtungsreste abzuschaben um eine vernünftige Oberläche zu bekommen.Spiegel und viel Licht hilft enorm.
Möge die Macht mit Dir sein.
Es ist eine mega Strafarbeit die Dichtungsreste abzuschaben um eine vernünftige Oberläche zu bekommen.Spiegel und viel Licht hilft enorm.
Möge die Macht mit Dir sein.
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Hans-Uwe Fischer
- Beiträge: 1834
- Registriert: Do 30. Jan 2003, 08:27
Re: Deckel am Zylinderkopf undicht
Ein kpl. Abschaben und Reinigen der Dichtflächen sind bei diesem simplen Deckel nicht notwendig. Hier handelt es sich ja nur um einen "Servicedeckel", der keine Maßhaltigkeit verlangt. Völlig anders verhält es sich z.B. bei Getriebegehäusen. Das sind selbst die Dichtungen äußerst genau vorgegeben. Ebenso die Drehmomente für die Befestigungsschrauben.
huf
huf