Unauffindbare Leckage
Re: Unauffindbare Leckage
Hallo zusammen,
nachdem ich einen gekröpften 12er Ringschlüssel ziemlich "flach" geflext habe, ging`s dann, die Schraube zu lösen. Als ich das Bremsventil nun in Händen hielt, bin ich allerdings auch nicht viel schlauer geworden, wo eventuell LHM in den Fußraum gelangt. Ich werde nun die Plakette neu abdichten und eventuell auch am Anschluss zum Druckwarnschalter (sieht aber dicht aus). Nach dem Zusammenbau und dem Entlüften werde ich das ganze im Betrieb ein wenig beobachten. Wenn`s dann immer noch sabbert, bin ich mit meinem Latein am Ende. :-/
Viele Grüße
Martin
nachdem ich einen gekröpften 12er Ringschlüssel ziemlich "flach" geflext habe, ging`s dann, die Schraube zu lösen. Als ich das Bremsventil nun in Händen hielt, bin ich allerdings auch nicht viel schlauer geworden, wo eventuell LHM in den Fußraum gelangt. Ich werde nun die Plakette neu abdichten und eventuell auch am Anschluss zum Druckwarnschalter (sieht aber dicht aus). Nach dem Zusammenbau und dem Entlüften werde ich das ganze im Betrieb ein wenig beobachten. Wenn`s dann immer noch sabbert, bin ich mit meinem Latein am Ende. :-/
Viele Grüße
Martin
DS 20 Pallas, 03/1969
Re: Unauffindbare Leckage
Bevor du den Deckel wieder drauf machst mal ein paar Stunden unter Druck stehen lassen und schauen. Vielleicht ein Papier drunter durchschieben und schauen, ob was tropft.
Du musst ja nicht wie ich die Bremse betätigen aber interessieren tät´s mich schon.
Viel Erfolg,
pit
Du musst ja nicht wie ich die Bremse betätigen aber interessieren tät´s mich schon.
Viel Erfolg,
pit
Re: Unauffindbare Leckage
Hallo Pit,
in "Erfahrungen Bremsventil" hast Du geschrieben, dass Du das Bremsventil mit einem Gewicht beaufschlagt hast. Hast Du dabei auf beide Ventile (hi und vo) gedrückt? Ich werde das dann auch versuchen und berichten, kann aber ein paar Tage dauern.
Viele Grüße
Martin
in "Erfahrungen Bremsventil" hast Du geschrieben, dass Du das Bremsventil mit einem Gewicht beaufschlagt hast. Hast Du dabei auf beide Ventile (hi und vo) gedrückt? Ich werde das dann auch versuchen und berichten, kann aber ein paar Tage dauern.
Viele Grüße
Martin
DS 20 Pallas, 03/1969
Re: Unauffindbare Leckage
Hallo Martin,
ich habe das "Pedal" wieder montiert und dann über ein Brett mit einem Gewicht belastet. Vorher in Normalhöhe gebracht damit auch die hintere Bremse Druck bekommt. Dann die Batterie abgeklemmt, damit nicht das Bremslicht die ganze Zeit leuchtet. Vielleicht schicke ich später noch ein Bild.
Jetzt läuft der Versuch gerade ohne Bremsbetätigung. Ich bin aber noch unterwegs.
Viel Erfolg,
Pit
ich habe das "Pedal" wieder montiert und dann über ein Brett mit einem Gewicht belastet. Vorher in Normalhöhe gebracht damit auch die hintere Bremse Druck bekommt. Dann die Batterie abgeklemmt, damit nicht das Bremslicht die ganze Zeit leuchtet. Vielleicht schicke ich später noch ein Bild.
Jetzt läuft der Versuch gerade ohne Bremsbetätigung. Ich bin aber noch unterwegs.
Viel Erfolg,
Pit
Re: Unauffindbare Leckage
Hallo,
nun habe ich das Bremsventil wieder eingebaut und die LHM-Anschlüsse neu abgedichtet. Danach habe ich die Anlage wieder unter Druck gesetzt und das Ventil für zwei Stunden dauerhaft betätigt (siehe Aufbau-Foto, da sieht man auch, wie das LHM die Dämmmatten zerstört), ähnlich wie Pit es im Thread "Erfahrungen Bremsventil" gemacht hat. Nach zwei Stunden sah es wie auf dem Foto aus. Leider habe ich unter dem Auto nur eine Pappe liegen und kein Behälter, um das Lecköl aufzufangen, aber ich glaube, da war nicht viel, wenn überhaupt. Auf dem Bodenblech war auch nichts, vielleicht hat`s ja geholfen. Allerdings ist es am Anschluss des Leckölschlauchs ein wenig feucht, was aber nicht am Schlauch liegt. Eventuell ist die Lötung nicht ganz dicht. Das werde ich nochmal überprüfen.
Viele Grüße
Martin
nun habe ich das Bremsventil wieder eingebaut und die LHM-Anschlüsse neu abgedichtet. Danach habe ich die Anlage wieder unter Druck gesetzt und das Ventil für zwei Stunden dauerhaft betätigt (siehe Aufbau-Foto, da sieht man auch, wie das LHM die Dämmmatten zerstört), ähnlich wie Pit es im Thread "Erfahrungen Bremsventil" gemacht hat. Nach zwei Stunden sah es wie auf dem Foto aus. Leider habe ich unter dem Auto nur eine Pappe liegen und kein Behälter, um das Lecköl aufzufangen, aber ich glaube, da war nicht viel, wenn überhaupt. Auf dem Bodenblech war auch nichts, vielleicht hat`s ja geholfen. Allerdings ist es am Anschluss des Leckölschlauchs ein wenig feucht, was aber nicht am Schlauch liegt. Eventuell ist die Lötung nicht ganz dicht. Das werde ich nochmal überprüfen.
Viele Grüße
Martin
DS 20 Pallas, 03/1969
Re: Unauffindbare Leckage
Hallo Martin,
Zwischen der Wanne und dem Bremsventil gehört Dichtmittel, sonst LHM dazwischen durchsickern.
Zwischen der Wanne und dem Bremsventil gehört Dichtmittel, sonst LHM dazwischen durchsickern.
Gruß Jürgen
Re: Unauffindbare Leckage
Wenn ich das richtig sehe kommt auch bei deinem Ventil bei Betätigung LHM oben bei den Kolben raus.
J.Hoch sagt übrigens das müsste so sein, damit die Kolben geschmiert sind. Also eine Verlustschmierung.
Zum Vergleich jetzt ca. 24h ohne Druck auf der Bremse. Aber mit Druck im System.
J.Hoch sagt übrigens das müsste so sein, damit die Kolben geschmiert sind. Also eine Verlustschmierung.
Zum Vergleich jetzt ca. 24h ohne Druck auf der Bremse. Aber mit Druck im System.
Re: Unauffindbare Leckage
Hallo Jürgen,
welches Dichtmittel nimmt man denn da?
Hallo Pit,
ja, das stimmt. Es kommt oben aus den Kolben heraus. Normalerweise landet dieses Öl ja in der Wanne. Dass zwischen Ventil und Wanne Dichtmittel gehört, habe ich nicht gewusst. Würde aber heißen, dass ich wieder alles auseinander nehmen muss: System drucklos, LHM-Anschlussplakette lösen, Ventil raus ...
. Oh Mann!
Viele Grüße
Martin
welches Dichtmittel nimmt man denn da?
Hallo Pit,
ja, das stimmt. Es kommt oben aus den Kolben heraus. Normalerweise landet dieses Öl ja in der Wanne. Dass zwischen Ventil und Wanne Dichtmittel gehört, habe ich nicht gewusst. Würde aber heißen, dass ich wieder alles auseinander nehmen muss: System drucklos, LHM-Anschlussplakette lösen, Ventil raus ...
Viele Grüße
Martin
DS 20 Pallas, 03/1969
Re: Unauffindbare Leckage
Hallo Martin,
es braucht nicht "alles" auseinander.
Bei den Hydraulikanschlüssen musst du nur die Verschraubung des Zylinders für die Bremskraftverteilung etwas lockern, dann kann mann die "Wanne" hochklappen, siehe Bild:
[attachment 16319 DSC02797s.jpg]
Das Bild zeigt die ältere Version von 58 noch ohne Wanne mit Abfluss, die neuere Version ist aber ähnlich aufgebaut, davon habe ich aber gerade kein Bild zur Hand.
Als Dichmittel kann ein übliches Flächendichtmittel, z.B. Hylomar, Athmosit, Curil.... verwendet werden.
es braucht nicht "alles" auseinander.
Bei den Hydraulikanschlüssen musst du nur die Verschraubung des Zylinders für die Bremskraftverteilung etwas lockern, dann kann mann die "Wanne" hochklappen, siehe Bild:
[attachment 16319 DSC02797s.jpg]
Das Bild zeigt die ältere Version von 58 noch ohne Wanne mit Abfluss, die neuere Version ist aber ähnlich aufgebaut, davon habe ich aber gerade kein Bild zur Hand.
Als Dichmittel kann ein übliches Flächendichtmittel, z.B. Hylomar, Athmosit, Curil.... verwendet werden.
Gruß Jürgen
Re: Unauffindbare Leckage
Hallo Jürgen,
Danke für Deine Erläuterungen! Heute habe ich nochmal einen Test gemacht. Vorher wieder alles gesäubert und dann wieder Dauerbetätigung des Bremsventils unter Betriebsdruck (Fahrzeug in Normalhöhe) eingestellt. Nach ca. 3,5 Stunden habe ich alles inspiziert. Man sieht, es ergibt sich wieder das gleiche Bild, wie beim ersten Test. Dieses Mal hatte ich einen Behälter unter das Auto gestellt und man sieht auf dem Foto eine kleine Menge an LHM im Behälter. Dann habe ich mit einem Spiegel die Unterseite der Wanne und den Spalt Bremsventil/Wanne angesehen. Der Unterboden der Wann war LHM-feucht und es kroch wohl außen bis an den Leckölschlauch wie man sieht. Da der Schlauch unten die Kante des Bodenblechs berührt, kommt dort auf Dauer auch LHM auf den Fußraum. Außerdem habe ich die Vermutung, dass auch auf Dauer LHM bis an den Rand der Halterung des Druckwarnschalters kommt. Dort war nämlich auch ein Tropfen zu sehen, als ich das ganze zum ersten Mal demontiert habe.
Ehrlich gesagt, habe ich noch nie Hydraulikteile mit Dichtmittel bearbeitet. Ich kenne da nur O-Ringe für Plaketten und Dichttüllen. Jetzt gibt es bei D.S. einen "Bremsventil Überholsatz für Bremspilz" (siehe Foto). Sind die schwarzen Teile nicht die gezeigten am Bremsventil? Dann könnte man die doch austauschen und gut ist? Stimmt das, oder liege ich da total falsch?
Viele Grüße
Martin
Danke für Deine Erläuterungen! Heute habe ich nochmal einen Test gemacht. Vorher wieder alles gesäubert und dann wieder Dauerbetätigung des Bremsventils unter Betriebsdruck (Fahrzeug in Normalhöhe) eingestellt. Nach ca. 3,5 Stunden habe ich alles inspiziert. Man sieht, es ergibt sich wieder das gleiche Bild, wie beim ersten Test. Dieses Mal hatte ich einen Behälter unter das Auto gestellt und man sieht auf dem Foto eine kleine Menge an LHM im Behälter. Dann habe ich mit einem Spiegel die Unterseite der Wanne und den Spalt Bremsventil/Wanne angesehen. Der Unterboden der Wann war LHM-feucht und es kroch wohl außen bis an den Leckölschlauch wie man sieht. Da der Schlauch unten die Kante des Bodenblechs berührt, kommt dort auf Dauer auch LHM auf den Fußraum. Außerdem habe ich die Vermutung, dass auch auf Dauer LHM bis an den Rand der Halterung des Druckwarnschalters kommt. Dort war nämlich auch ein Tropfen zu sehen, als ich das ganze zum ersten Mal demontiert habe.
Ehrlich gesagt, habe ich noch nie Hydraulikteile mit Dichtmittel bearbeitet. Ich kenne da nur O-Ringe für Plaketten und Dichttüllen. Jetzt gibt es bei D.S. einen "Bremsventil Überholsatz für Bremspilz" (siehe Foto). Sind die schwarzen Teile nicht die gezeigten am Bremsventil? Dann könnte man die doch austauschen und gut ist? Stimmt das, oder liege ich da total falsch?
Viele Grüße
Martin
DS 20 Pallas, 03/1969