DS und Wohnwagen? Erfahrungen?
Re: DS und Wohnwagen? Erfahrungen?
Die Vintage Gespanne hier haben mich auch total angefixt. Aktuell macht der C6 vor dem leichten 1984er Wilk allerdings einen fantastischen Job. und an meine kleine ID möchte ich auch nicht unbedingt einen Haken schrauben. Da müsste also noch eine DSuper5 her. Und ein leichter Eriba vielleicht. Mit dem gemütlicheren Reisen mit Tempo 80 könnte ich mich schon arrangieren. Bei Christian Stöbe stand vor kurzem eine silbergrüne DSuper5 wie oben auf Konrads Bild zu einem verdächtig günstigen Preis zum Verkauf...
ID 19 B, 1967
Re: DS und Wohnwagen? Erfahrungen?
Mir geht es ganz ähnlich wie DS_fan1955. Ich bin eigentlich auch mehr der Typ für Hotels, aber bei den Fotos hier kommt man schon ein wenig ins Träumen. Vor allem in Corona-Zeiten ist das eigentlich die perfekte Art, Urlaub zu machen.
Wer das Leben an seinen Augen vorbei ziehen sieht, sitzt wahrscheinlich gerade im Auto.
Re: DS und Wohnwagen? Erfahrungen?
Ich bin auch kein ausgewiesener Camper, den Wohnwagen habe ich eigentlich nur für Festivals.
Aber jetzt, wo ich eine Göttin mit AHK habe, komme ich schon ins Grübeln ...
Zumindest mal an die Nordsee sollte es gehen und wenn die Erfahrungen gut sind, dann peile ich vielleicht doch auch mal Südfrankreich an ...
Aber dafür muss ich die DS erst etwas besser kennenlernen und ein paar Baustellen müssen noch behoben werden.
Aber jetzt, wo ich eine Göttin mit AHK habe, komme ich schon ins Grübeln ...
Zumindest mal an die Nordsee sollte es gehen und wenn die Erfahrungen gut sind, dann peile ich vielleicht doch auch mal Südfrankreich an ...
Aber dafür muss ich die DS erst etwas besser kennenlernen und ein paar Baustellen müssen noch behoben werden.
C5 - Tourer, C3 - Pluriel, DSuper (1972) - Lady in black, MB 408 LF (1971) - Festivalmobil
Re: DS und Wohnwagen? Erfahrungen?
Wohnwagen fand ich früher auch total spießig.
Ich hatte aber viel Freude an meinem Pickup mit Absetzkabine. Für 2 Leute die ideale Kombination der Vorteile von Wohnwagen (kann vor Ort abgesetzt werden) und Wohnmobil (Grundfläche, höhere Reisegechwindigkeit, autark mit Klo und Dusche). Zudem war das Auto vorhanden und die Kabine wurde fallweise angemietet.. Und es man konnte wegen des Allradantriebes Ziele ansteuern, die vielen anderen Campern verwehrt blieben.
Ein ernsthaftes Nachdenken über Wohnwagen setzte bei mit tatsächlich mit der DSpécial ein, weil die Kupplung schon dran war.
Dann will man damit ja nicht Grünschnitt zur Deponie bringen...
Und dann ging die Suche los. Erst nach Spiegeln und dann nach einem Wohnwagen.
Mittlerweile schätzen wir ihn sehr. Eine längere Tour mit dem Citroën steht aber noch aus. Mal sehen, was der Sommer bringt.
Ich hatte aber viel Freude an meinem Pickup mit Absetzkabine. Für 2 Leute die ideale Kombination der Vorteile von Wohnwagen (kann vor Ort abgesetzt werden) und Wohnmobil (Grundfläche, höhere Reisegechwindigkeit, autark mit Klo und Dusche). Zudem war das Auto vorhanden und die Kabine wurde fallweise angemietet.. Und es man konnte wegen des Allradantriebes Ziele ansteuern, die vielen anderen Campern verwehrt blieben.
Ein ernsthaftes Nachdenken über Wohnwagen setzte bei mit tatsächlich mit der DSpécial ein, weil die Kupplung schon dran war.
Dann will man damit ja nicht Grünschnitt zur Deponie bringen...
Und dann ging die Suche los. Erst nach Spiegeln und dann nach einem Wohnwagen.
Mittlerweile schätzen wir ihn sehr. Eine längere Tour mit dem Citroën steht aber noch aus. Mal sehen, was der Sommer bringt.
Viele Grüße von der OsDSee ;-)
Til
Til
Re: DS und Wohnwagen? Erfahrungen?
Das Ganze hat aktuell leider eine Kehrseite.
Doch von Beginn an: In den Neunzigern sind wir aus rein monetären Gründen mit Zelt im Kofferraum (des alten CX) durch Europa gezogen. Vier Wochen Hotel wären damals nicht bezahlbar gewesen. Mit dem Kind dann die Überlegung großes Zelt oder alter Wohnwagen (spießig!). Letzterer hat wegen des Komforts gewonnen. Mitte der Nullerjahre konnte man zu jeder Saison völlig ungeplant ein Ziel ansteuern. Überfüllte Campingplätze? Vielleicht Cote Azur im August, ansonsten kein Thema. Dieses spontane Reisen (als Gegenpol zum durchgeplanten Arbeitsleben) hat uns so überzeugt, dass wir dabei geblieben sind, auch wenn das Kind demnächst wohl seine eigenen Urlaube machen wird.
Aber: Schon seit etlichen Jahren ist Camping plötzlich „das“ Ding. Und es wird immer mehr. Im Oktober spontan nach Südtirol? Vergesst es! Selbst das südliche Skandinavien ist voll. Wohnmobil- und Wohnwagenhersteller feiern jährlich neue Absatzrekorde. Und die wollen dann alle irgendwo Urlaub machen. Ich bin mir deshalb gerade nicht sicher, ob ich dauerhaft beim Campingurlaub bleiben werde, ob der C6, wenn er irgendwann von uns geht, als Zugfahrzeug ersetzt oder anstelle des langsam gebrechlich werdenden Wohnwagens etwas neues, teures angeschafft wird.
Das sollte man berücksichtigen, bevor man sich von der derzeitigen Campingeuphorie anstecken lässt.
Aber vielleicht wird auch alles nicht so schlimm. Auch in diesem Sommer ließ es sich ganz entspannt auf Camping Municipal in der französischen Provinz leben. Ein Vintagegespann mit DS hätte sich dafür auch toll geeignet...
Doch von Beginn an: In den Neunzigern sind wir aus rein monetären Gründen mit Zelt im Kofferraum (des alten CX) durch Europa gezogen. Vier Wochen Hotel wären damals nicht bezahlbar gewesen. Mit dem Kind dann die Überlegung großes Zelt oder alter Wohnwagen (spießig!). Letzterer hat wegen des Komforts gewonnen. Mitte der Nullerjahre konnte man zu jeder Saison völlig ungeplant ein Ziel ansteuern. Überfüllte Campingplätze? Vielleicht Cote Azur im August, ansonsten kein Thema. Dieses spontane Reisen (als Gegenpol zum durchgeplanten Arbeitsleben) hat uns so überzeugt, dass wir dabei geblieben sind, auch wenn das Kind demnächst wohl seine eigenen Urlaube machen wird.
Aber: Schon seit etlichen Jahren ist Camping plötzlich „das“ Ding. Und es wird immer mehr. Im Oktober spontan nach Südtirol? Vergesst es! Selbst das südliche Skandinavien ist voll. Wohnmobil- und Wohnwagenhersteller feiern jährlich neue Absatzrekorde. Und die wollen dann alle irgendwo Urlaub machen. Ich bin mir deshalb gerade nicht sicher, ob ich dauerhaft beim Campingurlaub bleiben werde, ob der C6, wenn er irgendwann von uns geht, als Zugfahrzeug ersetzt oder anstelle des langsam gebrechlich werdenden Wohnwagens etwas neues, teures angeschafft wird.
Das sollte man berücksichtigen, bevor man sich von der derzeitigen Campingeuphorie anstecken lässt.
Aber vielleicht wird auch alles nicht so schlimm. Auch in diesem Sommer ließ es sich ganz entspannt auf Camping Municipal in der französischen Provinz leben. Ein Vintagegespann mit DS hätte sich dafür auch toll geeignet...
ID 19 B, 1967
Re: DS und Wohnwagen? Erfahrungen?
.. da ist der doc mir zuvor gekommen -
Ich kann dem „autowandern“ mit wechselnden Unterkünften immer mehr abgewinnen. Man kommt heute so leicht an so wunderbare Unterkünfte....
Hat alles seine Reize!
Zwei Klappstühle von decathlon hab ich aber immer dabei!
Grüße an Euch
Karl
Ich kann dem „autowandern“ mit wechselnden Unterkünften immer mehr abgewinnen. Man kommt heute so leicht an so wunderbare Unterkünfte....
Hat alles seine Reize!
Zwei Klappstühle von decathlon hab ich aber immer dabei!
Grüße an Euch
Karl
Re: DS und Wohnwagen? Erfahrungen?
Campen ist sicher in den letzten Jahrzehnten beliebter geworden und auch vielfältiger. Zurückgegangen ist allerdings die große Zahl der selbst ausgebauten Campingautos und -busse, da sind die heute jungen Reiselustigen mehr mit dem Flugzeug unterwegs als mit den in den 70ern und 80ern so beliebten einfachen Campingfahrzeugen. Auch fast ausgestorben sind die einfachen und kleinen Wohnwagen. Unter 1000 kg Leergewicht einen Wohnwagen zu finden ist eine Kunst, Vollausstattung ist angesagt. Entsprechend muß auch das Zugfahrzeug motorisiert sein. Mit den Direkteinspritzer-Dieseln ist vieles möglich geworden, aber der Dieselskandal hat auch hier die Grenzen aufgezeigt.Ulrich T hat geschrieben: Das Ganze hat aktuell leider eine Kehrseite.
Entspanntes Campen ohne Voranmeldung geht nach wie vor außerhalb der Hauptreisezeiten. Auch abseits der großen und beliebten Touristenzentren ist Campen ohne Anmeldung möglich. Dabei ist besonders Frankreich mit seiner Vielzahl an Campingplätzen aller Kategorien interessant. Das Verweilen auf Plätzen abseits der Hauptzentren ermöglicht das Erkunden der oft versteckten Kleinode. Unglaublich, was es da alles zu entdecken gibt.
Frankreich halte ich deshalb für so geeignet, weil es so viele verschiedene sehenswerte Gegenden gibt, daß es mühelos möglich ist, jahrelang das Land zu erkunden ohne zwei Mal auf dem gleichen Platz sein zu müssen. Und ich kenne kein Land in Europa, das so viele Plätze hat, es sollen mehrere Tausend sein.
Campen speziell mit der DS hat noch den Vorteil, daß man mit den Menschen vor Ort allein über das Auto schnell ins Gespräch kommt. Sie freuen sich, wenn man Gefallen an der Göttin hat. Noch mehr freuen sie sich, wenn man sich dann noch in Französisch darüber unterhalten kann. Die DS erfordert natürlich einen eher kleineren Wohnwagen, der Leistung und vor allem der Kühlung angepaßt. Je weiter man sich nach Süden begibt, umso mehr wirken sich die hohen Temperaturen auf die bescheidene Kühlung aus. Wenn dann noch entsprechende Steigungen hinzukommen, kann es immer wieder mal kritisch werden. Positiv ist mit der DS immer das Handling und Fahrverhalten mit einem Wohnwagen. Da spielt die HP meines Erachtens ihren Hauptvorteil aus. Das Halten des konstant gleichen Niveaus, das Auffangen der Schaukel- oder Schwingbewegungen - die HP ist DIE Sicherheitsausstattung für Zugfahrzeuge. Das muß ich hier vielleicht nicht betonen, gehört aber der Vollständigkeit halber erwähnt.
Interessant ist für mich, daß der Verbrauch meiner D Super 5 im Hängerbetrieb nicht so extrem über dem Verbrauch ohne Wohnwagen liegt. Statt ca. 10 Liter sind es dann etwa 11 bis 12 Liter/100 km.
Angenehm ist in Frankreich auch die 130er Begrenzung auf den Autobahnen. So ist ein Ausscheren zum Überholen viel einfacher als auf den bundesdeutschen Hochgeschwindigkeitsstrecken.
Campen und dann noch noch mit der DS ist ein schönes Erlebnis, das wir seit wir sie haben nicht vermissen möchten.
Schwebende Grüße
Konrad
DSuper 5 Bj. 73
Konrad
DSuper 5 Bj. 73
Re: DS und Wohnwagen? Erfahrungen?
Hallo Konrad, Deine Erfahrungen, insbesondere in Bezug auf Frankreich, kann ich bestätigen. Übrigens ist mittlerweile selbst der C6 ein Türöffner für Gespräche. Vorletzten Sommer in Inverness kam ich dazu, als ein netter Holländer sein HY Wohnmobil neben meinen geparkten C6 gestellt und ein kleines Fotoshooting veranstaltet hatte. Und auf dem vollen Camping in Puy-en-Velay hat die engagierte Betreiberin für unser Staatspräsidentengespann doch noch einen Platz hervorgezaubert.
Die Saison ist sicher ein Problem, dem man mit schulpflichtigen Mitreisenden nicht entkommt. Aber auch außerhalb wird es immer voller, da eine Vielzahl rüstiger Vorruheständler mittlerweile ganzjährig wohnmobil unterwegs sind.
Aber vom ungeplanten Bereisen einer Region mit Caravan mögen wir uns aktuell nicht verabschieden.
Andererseits ist auch eine Tour per DS und in Hotels durch eine meiner Lieblingsregionen, die Bourgogne, irgendwann fällig. Wenn dann das normale Leben irgendwann wieder möglich ist...
Grüße
Ulrich
Die Saison ist sicher ein Problem, dem man mit schulpflichtigen Mitreisenden nicht entkommt. Aber auch außerhalb wird es immer voller, da eine Vielzahl rüstiger Vorruheständler mittlerweile ganzjährig wohnmobil unterwegs sind.
Aber vom ungeplanten Bereisen einer Region mit Caravan mögen wir uns aktuell nicht verabschieden.
Andererseits ist auch eine Tour per DS und in Hotels durch eine meiner Lieblingsregionen, die Bourgogne, irgendwann fällig. Wenn dann das normale Leben irgendwann wieder möglich ist...
Grüße
Ulrich
ID 19 B, 1967
Re: DS und Wohnwagen? Erfahrungen?
Mit einem Zelt kommt man eigentlich immer unter.
Genauso auch mit einem kleinen, leichten und aerodynamischen Reisewohnwagen wie dem Eriba Puck, Pan oder Familia.
Die sind so klein, für die gibt es immer ein freies Eckchen.
Notfalls muss der Zugwagen nach dem Abkuppeln und Ausladen woanders geparkt werden.
Das ist doch aber auch kein Beinbruch …
Viele Grüße
Marcus
Genauso auch mit einem kleinen, leichten und aerodynamischen Reisewohnwagen wie dem Eriba Puck, Pan oder Familia.
Die sind so klein, für die gibt es immer ein freies Eckchen.
Notfalls muss der Zugwagen nach dem Abkuppeln und Ausladen woanders geparkt werden.
Das ist doch aber auch kein Beinbruch …
Viele Grüße
Marcus