Gelenkleitung LHS Überholung?

Diskussionen rund um's Thema...
1956-1969
Beiträge: 241
Registriert: Mi 2. Jan 2013, 12:13

Re: Gelenkleitung LHS Überholung?

Beitrag von 1956-1969 »

Was auf dem Foto links neben der Zeichnung seltsam ist: Der Deckel besteht normalerweise aus einem einzigen Teil Kopf und Seiten. Hier sieht es so aus, als sei der Kopf aufgeschnitten und eine große Scheibe ergänzt. Die Leitung ist also nicht mehr in ihrem ursprünglichen Zustand. Sondern schon befummelt, wer weiß, ob sachgemäß.
Langhuber Verified
Beiträge: 1614
Registriert: Fr 7. Sep 2012, 10:05

Re: Gelenkleitung LHS Überholung?

Beitrag von Langhuber Verified »

[quote=Uli]
Erst muss der Deckel ab und dann die Bördelung gelöst werden. Dann auseinander ziehen.
[/quote]
Soweit bin ich ja noch gar nicht. Erst muss das Ding ja mal raus.

[quote="Michael Klette"]
Ha! Wieder eine Zeichnung für meine Sammlung...
[/quote]
Und wenn ich dann mal alt, tot und berühmt bin, machst Du eine Ausstellung im Museum Ludwig:
"Art pauvre et brut des affaires techniques" :-)

Klemens
[i]"Wer in meinen Beiträgen Schreibfehler findet, darf sie gerne behalten"[/i]

(DS 19M, Ez 7/1963 in Stuttgart)
MichaIN Verified
Beiträge: 1507
Registriert: Do 24. Mär 2005, 11:19

Re: Gelenkleitung LHS Überholung?

Beitrag von MichaIN Verified »

Hallo Uli,

das ist ein Mißverständnis. Das Bild zeigt nicht Klemens festsitzende Gelenkleitung, sondern einen Zwischenschritt einer einst von mir reparierten. Deshalb ist der Topf nicht drauf, sonst sähe man nicht, worum's damals ging (das Gewinde im Stummel an der ex-Bördelung, wodurch mit Schraube und einer Scheibe passender Dicke die Bördelung ersetzt wird).
Er hat das Foto nur genommen, um das Loch in der Achse zu verdeutlichen.
Klemens' Leitung soll einfach nur als Ganzes raus und durch eine andere ersetzt werden.

@Klemens,
also steckt die Achse fest? Komisch. Ist zwar schon ein bißchen her, aber ich habe in Erinnerung, daß das recht lose drinsitzt und von dem Hebel halt nur zusätzlich geführt wird.
In deinem Fall wäre so eine Gabel wie bei Spurstangenabdrückern vielleicht tatsächlich eine Lösung.

Gruß Michael.
[attachment 8393 Anhang2_klein.jpg]
Dateianhänge
Anhang 2_klein.jpg
Langhuber Verified
Beiträge: 1614
Registriert: Fr 7. Sep 2012, 10:05

Re: Gelenkleitung LHS Überholung?

Beitrag von Langhuber Verified »

MichaIN hat geschrieben:also steckt die Achse fest? Komisch. Ist zwar schon ein bißchen her, aber ich habe in Erinnerung, daß das recht lose drinsitzt und von dem Hebel halt nur zusätzlich geführt wird.
Hätte ich auch erwartet. Sonst wäre ja die Sicherungsschraube nicht nötig.
Der Hebel hat ja eine spezielle Funktion: Der Teil der Gelenkleitung, der mit dem Stift in der Drehachse des Schwingarms steckt, dreht sich zusammen mit der Drehbewegung des Schwingarmes relativ zum Chassis, bzw zum anderen Teil der Gelenkleitung. Damit das Mitdrehen des anderen Teils des Gelenkes nicht nur durch die zum T-Stück führende Bremsleitung verhindert wird, ist der Hebel da, der die Drehung des Gelenkkopfes verhindert. Sonst würde die Bremsleitung zum Chassis hin permanent auf Biegung beansprucht werden.
Das Gelenk auch meiner bisherigen Leitung ist zwar ziemlich leichtgängig, aber durch die Dichtung gibt es halt doch Friktion und steter Tropfen höhlt den Stein.
In deinem Fall wäre so eine Gabel wie bei Spurstangenabdrückern vielleicht tatsächlich eine Lösung.
Woll woll, war vorhin schon mit Säge und Feile am werkeln. Heute Abend probiere ich es aus.


Klemens
[i]"Wer in meinen Beiträgen Schreibfehler findet, darf sie gerne behalten"[/i]

(DS 19M, Ez 7/1963 in Stuttgart)
M. Ferchaud
Beiträge: 2152
Registriert: Mi 13. Jan 2010, 21:45

Re: Gelenkleitung LHS Überholung?

Beitrag von M. Ferchaud »

[quote=rsa404]Mir ist bei LHS kein Umbau auf Schläuche bekannt, der eine annähernd lange Lebensdauer für sich in Anspruch nehmen kann.[/quote]

Hallo Ralf,

dem kann ich Abhilfe leisten: Vor 24 Jahren habe ich in Anfänger-Unwissenheit die schönen Gelenkleitungen meiner '65er ID 19 (Gott habe sie selig - die Leitungen, nicht die ID) gegen Schläuche getauscht - und die sind bis heute dicht und kein bischen Porös.

Die (originalen, nie demontierten) Gelenkleitungen meiner '58er DS sind bisher auch dicht und funktionstüchtig - wie übrigens der gesamte Rest der 25 Jahre lang trocken gestandenen Hydraulikanlage. Mal sehen, wie lange ;-)

Grüße
M.
Antworten