Bremen Classic Motorshow - dieses Jahr nur online - am 06.02.2021

geschrieben von Gerrit 
 
Bremen Classic Motorshow - dieses Jahr nur online - am 06.02.2021
01. Februar 2021 19:25

Online-Event Bremen Classic Motorshow: Thementipps

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

der Termin für das Online-Event der Bremen Classic Motorshow steht: Am Samstag, 6. Februar 2021, von 15 bis 20 Uhr können Sie das Programm auf www.classicmotorshow.de/saisonstart kostenlos und ohne vorherige Registrierung verfolgen. Wir haben für Ihre Planung eine Übersicht erstellt und einige Themen vorrecherchiert. Bitte beachten Sie: Aufgrund des Live-Charakters können sich die Uhrzeiten der einzelnen Programmpunkte etwas verändern. Bei den unten angegebenen Zeiten handelt es sich daher um ungefähre Angaben.
Termine & Thementipps:

Eröffnung des Online-Events Bremen Classic Motorshow um 15 Uhr durch Hans Peter Schneider (Gründer der Bremen Classic Motorshow und Geschäftsführer MESSE BREMEN/M3B GmbH) und Frank Ruge (Projektleiter Bremen Classic Motorshow).

Ob Präsenzveranstaltung oder online: Ein Highlight der Bremen Classic Motorshow sind stets die Sonderschauen. In der Auto-Sonderschau „Biedermann & Brandstifter“ um 15.15 Uhr treffen automobile Paare aufeinander, die verschiedener nicht sein könnten. Zum Beispiel der sogenannte „Kleine Freund“, der Renault 5, und der vergleichsweise brachial anmutende Renault 5 Turbo. Mit dem werkseigenen Mittelmotor seiner Zeit war er eher auf der Überholspur unterwegs. Dann gibt es noch die Paarung Mercedes-Benz 190, der sogenannte „Baby Benz“, und sein leistungsverstärkter automobiler Bruder der Mercedes-Benz 190 E 2.5-16 Evolution II. In den 90er-Jahren hat er bei der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft (DTM) für Furore gesorgt.

Online-Marktplatz zum Stöbern. Der Teilemarkt und die Fahrzeugbörse im Bremer Messe-Parkhaus sind jedes Jahr beliebte Anziehungspunkte für viele Besucherinnen und Besucher der Bremen Classic Motorshow. Ob dringend benötigte Ersatzteile für die Restaurierung, wichtige Literatur oder gar das passende Fahrzeug für die neue Saison 2021: Auch im Rahmen des Online-Events können Klassikerfreunde wie sonst auch suchen, stöbern, entdecken und das ausgewählte Stück kaufen. In Form von über 1.000 Inseraten werden komplette Fahrzeuge, Teile, Automobilia und Dienstleistungen von Ausstellern, Händlern und Privatverkäufern auf dem Online-Marktplatz unter www.classicmotorshow.de/news/online-marktplatz-zum-stoebern zum Kauf angeboten. Vorstellung des Markts: 15.40 Uhr.

Clubgeschichten: Wo sieht man einen Mercedes-Benz /8 in der Sahara? Einen Trabbi in einer ost-westdeutschen Fahrschule, einen Borgward Bus als einzige rollende Sparkassen-Filiale oder einen Fiat 500 in der Eisdiele? Dass die bunte Welt der Clubs so einiges zu bieten hat, zeigen sie in Bildern, Kurzfilmen und Präsentationen auf der Webseite der Bremen Classic Motorshow. Jedes Jahr aufs Neue entwickeln die Oldtimer-Clubs mit viel Herzblut, Know-how, Man- und Womanpower kreative, einzigartige und außergewöhnliche Ideen. Auf diese Weise setzen sie ihre geliebte Automobilmarke oder favorisierte Motorrad-Schmiede fantasievoll auf der Bremen Classic Motorshow in Szene. Die Pinnwand wird gemeinsam mit dem Online-Marktplatz um 15.40 Uhr vorgestellt.

Das Forum für Fahrzeuggeschichte „F-kubik“ vergibt jährlich den „Goldenen Kolben“ für besondere Leistungen bei der Dokumentation der Fahrzeuggeschichte und ihrer Darstellung in der Öffentlichkeit. 2021 bekommt Matthias Kaluza aus dem sächsischen Zwickau den Preis im Rahmen des Online-Events überreicht. Damit würdigt F-kubik Kaluzas überzeugende Dauerausstellungen unter anderem im August Horch Museum Zwickau oder im PS-Speicher Einbeck. An diesen beiden Beispielen werde besonders deutlich, wie man der allgemeinen Öffentlichkeit die Entwicklung von Mobilität bei Automobilen und Zweirädern individuell erlebbar vermitteln kann, so die Jury. Kaluzas plastische und zugleich gestalterisch hochwertige Art und Weise gebe der Mobilitätsgeschichte einen neuen Erlebnisrahmen. Die Verleihung des Preises ist um 15.45 Uhr. (F-kubik, Björn Herrmann, Tel. 0175 – 175 73 50).

Motorräder sind ebenfalls immer ein Thema auf der Bremen Classic Motorshow. Die Veranstalter geben um 16 Uhr im Live-Stream einen Ausblick auf die Motorrad-Sonderschau der Messe 2022 „Deutscher Meister – Europameister – Weltmeister“, die das Tafelsilber der deutschen Marken DKW und NSU mit einer beeindruckenden Zahl von Werksrennmotorrädern zeigen wird.

Junge Klassiker. Der Begriff „Junge Klassiker“ steht seit elf Jahren für TÜV-geprüfte Qualität. So führt Norbert Schröder vom TÜV-Süd ClassiC um 16.55 Uhr im Live-Stream drei geprüfte Kandidaten vor, die Interessierte direkt online kaufen können. Darunter werden ein Ford Taunus II Turnier, ein Peugeot 205 und ein Opel Lotus Omega angeboten. „Der Peugeot 205 aus den 80ern sieht aus wie ein Neuwagen“, erklärt Schröder. Erstaunt ist der Fachmann aber auch über den Ford Taunus II Turnier. In den 70ern als Arbeitstier konstruiert, hat er in einem erstaunlichen Zustand überlebt. Aus dem Hause Opel stammt der dritte Junge Klassiker, ein Opel Lotus Omega. Mit diesem Auto aus den 90ern haben die Rüsselsheimer bewiesen, dass sie aus einer Limousine einen rassigen Sportwagen entwickeln können. Kommentiert werden die Prüfungen im Gespräch zwischen Schröder und Projektleiter Frank Ruge.

„Young Generation“. Opel Manta B in Schwarz-Gelb, ein Iso Rivolta Lele in Rot und ein Fiat 2300 S Coupé in Blau: Alle drei sind ausgewählte Fahrzeuge der 70er- bis 90er- Jahre und sind im Rahmen des Online-Events der Bremen Classic Motorshow zur Saisoneröffnung zu kaufen. Und alle drei klassischen Autos sind typische Beispiele für das Oldtimer-Leasing, das zur Expertise die Firma COMCO Classic Car Leasing gehört. Die drei Vertreter der Young Generation werden um 19.05 Uhr mit freundlicher Unterstützung von COMCO im Live-Stream präsentiert.

Oldtimer und Tuning: Den eigenen fahrbaren Untersatz optimieren oder lieber doch das Original? Selten wird ein Thema so kontrovers in der Szene diskutiert. Tatsache ist, dass bereits die erste Ausgabe der StVZO aus dem Jahre 1937 die Möglichkeit berücksichtigte, Fahrzeuge nachträglich zu verändern. Bevor sich die Tuningbranche zu dem Markt entwickelte, der er heute ist, mussten aber noch ein paar Weichen gestellt werden. Um ca. 17.40 Uhr beleuchten die TÜV SÜD-Experten Heinrich Manthey und Markus Tappert anhand von drei typischen Vertretern der 70er-, 80er- und 90er-Jahre, ihre Evolutionsgeschichte. Es handelt sich dabei um einen Opel GT, einen VW Scirocco II und einen Nissan Skyline GT-R. Manthey und Tappert zeigen die Möglichkeiten und Grenzen auf und stehen anschließend für Fragen rund um Tuning und Oldtimer zur Verfügung.

Mercedes-Benz Made in Bremen: Besonders sind auch die Mercedes-Benz Automobile, die in Bremen gebaut wurden. Im Programm des Online-Events erscheint um 18.50 Uhr ein Paar eines Modells, das längst Kultstatus erworben hat. „Made in Bremen“ ist der Lifestyle-Kombi Mercedes-Benz S 123, der als zivile (Mercedes-Benz 300 TD ) und als AMG-Ausführung (Mercedes-Benz 280 TE AMG), also die Hochleistungsversion, vorgestellt wird.

The Story behind. In dem dreiteiligen Beitrag „Fahrzeugpräsentationen Auto und Motorrad“ um 16.15 Uhr, 18.10 Uhr und 19.25 Uhr fahren insgesamt bis zu 15 besondere Fahrzeuge mit einer teilweise skurrilen und emotionalen Geschichte auf: Ob die um ein Vater-Tochter-Duo aus dem niedersächsischen Schwanewede, das mit einem Trabant 601 Universal eine Rallye durch 20 Länder fährt und auf dem Dach des Fahrzeugs zeltet oder die um den quietschgrünen Fiat 850T Bertone Vistors Bus eines Bremers, mit dem Papst Johannes Paul II in den 80ern gefahren ist. Thema ist auch die Geschichte der DKW ORS 250 Werksmaschine, für den ein Vater-Sohn-Gespann aus Bremen über 20 Jahre in akribischer Arbeit alle Einzelteile auf vielen Märkten gesucht, gefunden und dann zusammengeschraubt hat. Heute ist dieses Fahrzeug eines von dreien, die es noch von diesem Typ gibt.

Eine besondere Geschichte aus den Fahrzeugpräsentationen ist die um ein englisches Motorrad, einer Rudge Special 1937/38. Ein junger Mann aus Berlin zerlegt sein geliebtes Motorrad in seine Einzelteile, wickelt sie in Wachspapier ein und versteckt sie im Haus, als er 1939 in den Krieg eingezogen wird. Sein Gefährt soll bis zu seiner Rückkehr in Sicherheit sein. Doch er fällt im Krieg. Als seine Witwe in den 70ern aus dem gemeinsamen Haus auszieht - das einzige in der Straße, das im Zweiten Weltkrieg nicht zerbombt wird - helfen ihr ein paar junge Männer und entdecken beim Ausräumen des Kellers die gut erhaltenen Originalteile, einschließlich Kennzeichen und Fahrzeugpapiere. Als Dankeschön für die Hilfe schenkt ihnen die Witwe 50 D-Mark und die Einzelteile der Rudge, statt sie dem bereits bestellten Schrotthändler in die Hand zu drücken. Das Schmuckstück wurde wieder zusammengebaut und gehört mittlerweile einem Bremer, der es um 19.25 Uhr im Rahmen des Online-Events vorstellt.

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