Die Zukunft der DS

geschrieben von Thorsten Graf 
 
Re: Die Zukunft der DS
23. Oktober 2021 19:43
Nutzen, bewusst genießen, so lange es geht. Nicht in vorauseilendem Gehorsam abschaffen.
Es wird m.E. eher nicht verboten werden, aber man wird es finanziell unerschwinglich machen.

VG Ingo
Re: Die Zukunft der DS
24. Oktober 2021 01:05
Boßhammer: Danke für Deinen Beitrag! Hat gut getan (auch wenn - oder vll. gerade weil! - wir zwei uns in manchen Ansichten auch nicht immer "grün" zwinkernd waren).
@Ingo: Ja, ich verstehe genau, was Du meinst - aber widerspreche mal dem "unerschwinglich" insofern, als ich es wichtig finde, wahrzunehmen, daß aktuell insbesondre in der "westlichen" Welt WIR ALLE viel weniger bezahlen als das, was wir an Schäden anrichten - und dabei aktuell als Fahrer:innen "historischen Kulturgutes" auch noch unendlich privilligiert werden. Anders formuliert: Weil wir in einem hochentwickelten Land geboren sind, können wir alle Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren fahren. Aber: Warum haben wir das Recht dazu und nicht auch jeder Mensch in Afrika, Asien und Lateinamerika? Was können die dafür, dort geboren zu sein - und nicht hier? Simples Problem: Alle weltweiten Ressourcen reichen nicht, damit ALLE dieses Privilleg haben (die Klimaveränderung thematisiere ich hier noch nichtmal...). Ganz simpel gibt es also zwei Möglichkeiten: Entweder unterdrücken wir (, wie aktuell) alle anderen (derzeit durch die Art der Handelsbeziehungen) - oder aber wir nehmen "Menschenrechte" für ALLE Menschen ernst. Das würde bedeuten: Alle Menschen hätten grundsätzlich das Recht auf gleiche Chancen, also auch auf gleiche Ressourcen. Das wiederum würde bedeuten: Wir müßten auf einen gewaltigen Anteil unserer Ressourcen verzichten und abgeben an die, die diese Chancen schlicht aufgrund ihres Geburtsortes nicht haben. Kurz gesagt: Entweder wir bleiben durch Geburt privillegierte Armleuchter - dann dürfen wir uns aber auch über keinen einzigen "Wirtschaftsflüchtling" beschweren! - oder wir nehmen das mit der "Gerechtigkeit" und "Chancengleichheit" wirklich mal ernst - und dann müssen wir einfach auf ganz, ganz Vieles verzichten lernen - damit niemand mehr hungert - und viele Leute Machtpositionen bekommen obwohl sie aus derzeit benachteiligten Ländern kommen, schlicht, weil sie dazu fähig sind! In Bezug auf unsere Autos würde das wenig ändern, weil sie nunmal ein weltweit anerkanntes Kulturgut sind. Für uns persönlich allerdings evtl. schon, weil dann möglicherweise die Reichen unter uns (mit dem Durchschnitt der Wektbevölkerung verglichen: Wir Alle! - aber wer einen extremen internen Maßstab braucht: Spätestens, wer sich ein Flugzeug leisten kann) ausnahmsweise mal ihren faíren Anteil zahlen müßten, während die echten Oldie-Enthousiasten sogar finanziell besser dastünden...
P.S. @ HUF, der diesen ganzen Thread ja wiedermal in's ideologische gekippt hat: Latürnich ist die Gießkannenförderung von Elektroautos bloß ein Kotau vor der deutschen Autoindustrie! Elektroförderung kann - wie JEDE staatliche Förderung!!! (da denke ich als staatlich geförderten Sanifair-Wegelagerer bei jeder Autobahnraststätte an Dich! Im Grunde bist Du also ein Hartz-IV-Empfänger, bloß als Millionär zwinkernd Daß Du bei diesem Betrug überhaupt noch in den Spiegel gucken kannst, wo doch die Gesetzeslage eindeutig sagt, daß Autobahntoiletten gratis sein müssen...) eigentlich nur dem Allgemeinwohl dienen darf!!! - darf überhaupt nur greifen, wo sie regenerative Energien fördert!!! Ist doch eigentlich ganz simpel zwinkernd



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 24.10.21 01:20.
Re: Die Zukunft der DS
24. Oktober 2021 09:20
Zitat
DerPaster
Boßhammer: Danke für Deinen Beitrag! Hat gut getan (auch wenn - oder vll. gerade weil! - wir zwei uns in manchen Ansichten auch nicht immer "grün" zwinkernd waren).
@Ingo: Ja, ich verstehe genau, was Du meinst - aber widerspreche mal dem "unerschwinglich" insofern, als ich es wichtig finde, wahrzunehmen, daß aktuell insbesondre in der "westlichen" Welt WIR ALLE viel weniger bezahlen als das, was wir an Schäden anrichten - und dabei aktuell als Fahrer:innen "historischen Kulturgutes" auch noch unendlich privilligiert werden. Anders formuliert: Weil wir in einem hochentwickelten Land geboren sind, können wir alle Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren fahren. Aber: Warum haben wir das Recht dazu und nicht auch jeder Mensch in Afrika, Asien und Lateinamerika? Was können die dafür, dort geboren zu sein - und nicht hier? Simples Problem: Alle weltweiten Ressourcen reichen nicht, damit ALLE dieses Privilleg haben (die Klimaveränderung thematisiere ich hier noch nichtmal...). Ganz simpel gibt es also zwei Möglichkeiten: Entweder unterdrücken wir (, wie aktuell) alle anderen (derzeit durch die Art der Handelsbeziehungen) - oder aber wir nehmen "Menschenrechte" für ALLE Menschen ernst. Das würde bedeuten: Alle Menschen hätten grundsätzlich das Recht auf gleiche Chancen, also auch auf gleiche Ressourcen. Das wiederum würde bedeuten: Wir müßten auf einen gewaltigen Anteil unserer Ressourcen verzichten und abgeben an die, die diese Chancen schlicht aufgrund ihres Geburtsortes nicht haben. Kurz gesagt: Entweder wir bleiben durch Geburt privillegierte Armleuchter - dann dürfen wir uns aber auch über keinen einzigen "Wirtschaftsflüchtling" beschweren! - oder wir nehmen das mit der "Gerechtigkeit" und "Chancengleichheit" wirklich mal ernst - und dann müssen wir einfach auf ganz, ganz Vieles verzichten lernen - damit niemand mehr hungert - und viele Leute Machtpositionen bekommen obwohl sie aus derzeit benachteiligten Ländern kommen, schlicht, weil sie dazu fähig sind! In Bezug auf unsere Autos würde das wenig ändern, weil sie nunmal ein weltweit anerkanntes Kulturgut sind. Für uns persönlich allerdings evtl. schon, weil dann möglicherweise die Reichen unter uns (mit dem Durchschnitt der Wektbevölkerung verglichen: Wir Alle! - aber wer einen extremen internen Maßstab braucht: Spätestens, wer sich ein Flugzeug leisten kann) ausnahmsweise mal ihren faíren Anteil zahlen müßten, während die echten Oldie-Enthousiasten sogar finanziell besser dastünden...
P.S. @ HUF, der diesen ganzen Thread ja wiedermal in's ideologische gekippt hat: Latürnich ist die Gießkannenförderung von Elektroautos bloß ein Kotau vor der deutschen Autoindustrie! Elektroförderung kann - wie JEDE staatliche Förderung!!! (da denke ich als staatlich geförderten Sanifair-Wegelagerer bei jeder Autobahnraststätte an Dich! Im Grunde bist Du also ein Hartz-IV-Empfänger, bloß als Millionär zwinkernd Daß Du bei diesem Betrug überhaupt noch in den Spiegel gucken kannst, wo doch die Gesetzeslage eindeutig sagt, daß Autobahntoiletten gratis sein müssen...) eigentlich nur dem Allgemeinwohl dienen darf!!! - darf überhaupt nur greifen, wo sie regenerative Energien fördert!!! Ist doch eigentlich ganz simpel zwinkernd

Moin lieber DerPaster.

Dich hier zu belehren und zu widersprechen, wäre eine Mammutaufgabe. Das muss ich mir nicht antun. zwinkernd

Über eine Anbindung eines Klingelbeutels an das SANIFAIR-System denke ich aber nach.

HUF



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 24.10.21 09:36.
Re: Die Zukunft der DS
24. Oktober 2021 09:22
…… das wiederum, lieber Paster ,
hört sich wie die Sonntagspredigt mit erhobenen Zeigefinger an. Da fehlt nur noch der Klingelbeutel für die Kollekte…..
Re: Die Zukunft der DS
24. Oktober 2021 10:12
Ich kann den Widerspruch zwischen Wissen und Handeln auch nicht auflösen. Trotzdem werde ich mit schlechtem Gewissen die Ausfahrt bei dem schönen Wetter genießen.
Gruß Thorsten
Re: Die Zukunft der DS
24. Oktober 2021 12:29
Derzeit kann man ja in Afghanistan sehr schön beobachten, was passiert, wenn man allen Menschen die gleichen Möglichkeiten geben will. So wie es eben nicht nur den "alten weissen Mann" gibt, gibt es eben nicht nur den edlen Wilden. Zu allererst werden die meisten Länder immernoch durch ihre eigene Führung unterdrückt und ausgebeutet. Die gleiche Verteilung aller Ressourcen unabhängig von Leistung und Bildung hat noch jedesmal zu Armut und Zusammenbruch geführt, derzeit wieder gut in Venezuela zu beobachten...

Sanifair halte ich für den totalen Schuß ins Knie. Seit es die gibt fahre ich als beruflicher Vielfahrer eben raus zu McDonalds.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 24.10.21 12:30.
Re: Die Zukunft der DS
24. Oktober 2021 14:19
Tja und wer hat es nun ideologisch kippen lassen….
Re: Die Zukunft der DS
24. Oktober 2021 15:11
Zitat
anieder
Tja und wer hat es nun ideologisch kippen lassen….

Gute Frage- war mir dessen wohl bewusst, als ich es geschrieben habe, aber man kann auch nicht des gute Friedens wollen alles unkommentiert stehen lassen.

Daher von mir nun nichts mehr OT, sondern die Hoffnung, dass man die Chancen sieht, die sich Deutschland bieten, wenn wir konkurrenzfähige Technologien entwickeln und sie nach China und Indien verkaufen um den CO2 Ausstoß zu senken und nicht in einen kleinlichen Obrigkeitsstaat verfällt, der symbolisch einige zehntausend Oldtimer verbietet.
Re: Die Zukunft der DS
24. Oktober 2021 17:02
Oh. Bezog sich nicht auf dich.
Re: Die Zukunft der DS
24. Oktober 2021 17:11
Das galt nicht dir , Maxe ! Du hast ein klares Beispiel genannt. Brandaktuell und nicht rosarot geschönt …..
Re: Die Zukunft der DS
24. Oktober 2021 18:22
War gestern bei einem DS Spezialisten und habe diesen auf Katalysator in der DS angesprochen. Er hielt da gar nichts von, sie hätten die bei Kunden wieder ausgebaut.
Ist vielleicht doch nicht so einfach, wenn man einen ungeregelten Kat ins Abgassystem reinhängt.
Scheint auch noch keiner hier gemacht zu haben, sondern nur geregelte Kats.
Re: Die Zukunft der DS
24. Oktober 2021 19:24
Hallo Torsten,
ich hatte in meiner roten Ente gezwungener Weise einen Kat eingebaut und ihn nach drei Jahren wieder ausgebaut - durch das deutlich teurere H-Kennzeichen konnte ich wieder ohne Kat in die Garage fahren.
Das Problem (bei mir) war, dass ich ca. 1 Liter mehr Sprit auf 100 Kilometer gebraucht habe und das fand ich doch etwas frustrierend. Der zweite Punkt war, dass durch die bei der Ente spezifischen Position der Kats, die Bremsen zu heiß wurden und ich zwei, drei Mal erst nach hektischem Pumpen Bremsleistung hatte.
Durch diese Erfahrung bin ich bei der ID eher ablehnend eingestellt, habe allerdings einiges über den Wurm-Kat gelesen und verfolgen hier mit Interesse die beschriebenen Erfahrungen.
Mein Grundprinzip ist klar: so sauber wie möglich, aber über alles. Leider habe ich keine Ahnung, ob der Vorteil des Kats bei diversen Schadstoffen den Mehrverbrauch und damit den zunehmenden CO2 Ausstoß rechtfertigt. Ob der Mehrverbrauch bei geregelten Kats in Verbindung mit Vergasern zwingend ist, scheint mir logisch. Aber nicht zwingend. Meine Logik hat mich ja auch schon einige Male etwas auf die falsche Fährte geführt lächelnd
Bin gespannt was Du für Dich für eine Lösung findest.
Viele Grüße
Ralph
der jetzt mal in Südfrankreich Ferienhäuser sucht und plant mit der ID im nächsten Jahr da hinzufahren
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