ich hatte mich ja vor gut 7 Jahren aus diesem Forum verabschiedet und bin damals auch aus dem DS-Club ausgetreten. Seit gut zwei Monaten lese ich hier ab und an wieder mit. Was mir direkt auffiel, dass das Forum fast ausnahmslos von mir altbekannten Leuten getragen wird.
Ich fahre jetzt ohne Unterbrechung seit 1982 D-Modelle (insgesamt vier und alle gibt es noch!), meine jetzige ID19 besitze ich seit 13 Jahren. Mir bereitet die Diskussion über die Zukunft von Oldtimern eher wenig Sorgen, irgendwie haben wir das ja immer gewuchtet. Ich möchte nur mal an die tolle Aktion mit den Wurm-Kat's erinnern. Von meiner ID hätte ich mich vor gut 5 Jahren zugunsten meines anderen Oldies verabschiedet, wenn nicht meine Kinder über mich hergefallen wären. So wird sie wohl irgendwann in die Hände meiner Kinder übergehen. Ob sie dann mit ihr klar kommen weiß man nicht, für mich ist das Auto nach fast 40 Jahren fast so schrauberfreundlich wie ein B-Kadett.
Wenn ich meine ID mal fahre bin ich allerdings dankbar, dass mir meine Kinder damals den Verkauf ausgeredet haben. Generell spüre ich schon Interesse bei meinem Kindern, vor allem bei den Jungs. Aber die Preisentwicklung im Oldtimerbereich lässt ja kaum eine vernünftige Option für einen Oldi zu. Selbst Volvo 66, Visa oder Renault R6 sind für Azubis bzw. Studenten preislich unerreichbar geworden, R4 und Ente sowieso. Das war zu meiner Jugendzeit eindeutig anders. Aber auch die Begleitumstände waren anders. Schrauberhallen gab es oft zum Preis einer Garage und man half sich untereinander. Im Bergischen gibt es nichts, selbst Garagen kosten hier mittlerweile mindestens 70,-€. So besteht kaum noch die Möglichkeit einen Oldi von Grund auf zu restaurieren, da es schon an bezahlbaren Mietobjekten mangelt, schlussendlich auch an dem Aufspüren liebenswerter Mitschrauber.
Gruß Michael