Sinnhaftigkeit einer Elektro-DS
Re: Sinnhaftigkeit einer Elektro-DS
hallo
Ja der Grad ist fließend, das stimmt.
Aber zwischen einem Make up, einem push up... etc. und einer B...OP sind halt auch fließende Grenzen.
Und da ist bei mir alles was Wesen und Charakter verändert schon nicht das was ich mag.
Ein Radio Freak wird sicher ! Die mp3 Umbauten verabscheuen. Für uns ist es halt nur ein Accessoire.
Gruß
Andreas
Ja der Grad ist fließend, das stimmt.
Aber zwischen einem Make up, einem push up... etc. und einer B...OP sind halt auch fließende Grenzen.
Und da ist bei mir alles was Wesen und Charakter verändert schon nicht das was ich mag.
Ein Radio Freak wird sicher ! Die mp3 Umbauten verabscheuen. Für uns ist es halt nur ein Accessoire.
Gruß
Andreas
Re: Sinnhaftigkeit einer Elektro-DS
Hi Volker,symphatique hat geschrieben: Die D-Motoren waren zu allen Zeiten Behelf, mit dem sonstigen Anspruch eines D-Modells schwer vereinbar.
Grad WEIL die D-Motoren eben keine ALFA- oder BMW Kunstwerke sind, sind sie m.E. obsolet und durch einen drehmomentstarken, vibrationsfreien und leisen E-Motor durchaus ersetzbar.
E-DS fahren macht Bock!
MfG
Volker
Na ja, mag stimmen. Gilt dann auch für den lahmen lärmenden Entenmotor und für die 50PS 200d /8 Wanderdüne.
Und und und.
Alte Ferrari sind verrußt und gestorben wie die Fliegen. Alfa musste man lästiger weise warm fahren.
Bmw haben hässlich gebläut.
Jetzt kann man ja sagen, wer das nicht mag soll sich einen Tesla kaufen, aber nicht Oldtimer fahren....
Gruß
Andreas
Re: Sinnhaftigkeit einer Elektro-DS
Paar Jahre später sehen die dann so aus :[attachment 12266 IMG_0319.JPG]
Re: Sinnhaftigkeit einer Elektro-DS
Liebe Gemeinde,
den letzten vier Beiträgen, besonders dem von Alexander, kann ich nur zustimmen.
Und, betrachten wir die Sache doch mal pragmatisch, gegenwärtig sind noch 98% der Neuzulassungen Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren. Selbst wenn man von einem sehr rigiden Einwirken der Politik auf die Elektrifizierung des Individualverkehrs ausgeht, dürfte der Zeithorizont für ein unter dieser Voraussetzung angenommenes Verbot von Verbrennungsmotoren bei mindestens 20 Jahren liegen. (Angenommen 2025 werden die letzen Verbrenner zugelassen, wird man ihnen eine 15-jährige Restnutzung zugestehen.)
Die meisten von uns sind wohl zwischen 50 und 65 Jahren alt. Ich verstehe wohl, dass das Sammeln und Bewahren alter Dinge ein Versuch ist, der eigenen Sterblichkeit zu entkommen, aber jeder, der schon einmal die Wohnung eines verstorbenen Angehörigen ausgeräumt hat, kann ahnen, wie unsere Nachkommen mit dem "Schrott", den wir ihnen hinterlassen, umgehen. En bref: Die meisten von uns werden ein Verbrennerverbot nach meiner Einschätzung nicht mehr als aktive Autofahrer erleben.
Ausserdem scheint die Welt derzeit sowieso immer beschissener zu werden, die Demokratie scheint weltweit auf dem Rückzug, jede Konstellation von Kriegen scheint augenblicklich wieder denkbar, und in ein paar Milliarden Jahre explodiert die Sonne sowieso.
Von daher, frei nach Luther: Und wenn ich wüsste, dass morgen der Verbrennungsmotor verboten wird, würde ich heute noch einen Ölwechsel machen.
In diesem Sinne, ein gutes Jahr 2019
Robert
den letzten vier Beiträgen, besonders dem von Alexander, kann ich nur zustimmen.
Und, betrachten wir die Sache doch mal pragmatisch, gegenwärtig sind noch 98% der Neuzulassungen Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren. Selbst wenn man von einem sehr rigiden Einwirken der Politik auf die Elektrifizierung des Individualverkehrs ausgeht, dürfte der Zeithorizont für ein unter dieser Voraussetzung angenommenes Verbot von Verbrennungsmotoren bei mindestens 20 Jahren liegen. (Angenommen 2025 werden die letzen Verbrenner zugelassen, wird man ihnen eine 15-jährige Restnutzung zugestehen.)
Die meisten von uns sind wohl zwischen 50 und 65 Jahren alt. Ich verstehe wohl, dass das Sammeln und Bewahren alter Dinge ein Versuch ist, der eigenen Sterblichkeit zu entkommen, aber jeder, der schon einmal die Wohnung eines verstorbenen Angehörigen ausgeräumt hat, kann ahnen, wie unsere Nachkommen mit dem "Schrott", den wir ihnen hinterlassen, umgehen. En bref: Die meisten von uns werden ein Verbrennerverbot nach meiner Einschätzung nicht mehr als aktive Autofahrer erleben.
Ausserdem scheint die Welt derzeit sowieso immer beschissener zu werden, die Demokratie scheint weltweit auf dem Rückzug, jede Konstellation von Kriegen scheint augenblicklich wieder denkbar, und in ein paar Milliarden Jahre explodiert die Sonne sowieso.
Von daher, frei nach Luther: Und wenn ich wüsste, dass morgen der Verbrennungsmotor verboten wird, würde ich heute noch einen Ölwechsel machen.
In diesem Sinne, ein gutes Jahr 2019
Robert
'59 DS 19/'66 ID 19/'68 DS 21 Pallas/'71 SM /'71 SM in Arbeit/'84 Renault R4F6 in Arbeit/'96 Saab 900 CV/'98 BMW 1100 GS
Re: Sinnhaftigkeit einer Elektro-DS
Robert,
ich befürchte, in großen Städten wird das viel schneller kommen.
Paris zum Beispiel wird die schon geltenden Verbote weiter verschärfen und ab 2020 alle Verbrenner, die vor 2011 zugelassen wurden, innerhalb der "Peripherique" durch Fahrverbote aussperren. Ich glaube nicht daran, dass Oldtimer von solchen Regelungen großzügig wegen "Pflege des Kulturguts" ausgeklammert werden. Das ist politisch nicht machbar.
Klar, wir können dann vielleicht noch in der Pampa rumfahren...
Alexander,
ich teile Deine Argumente bis auf eines:
Eine DS wird ein Laie auch mit E-Motor erkennen. Bis auf wenige leistungsstarke Oldtimer ist bei den meisten der Motor der uninteressanteste Teil, weil einfach nichts Besonderes. Laien schauen meist nur auf die Optik, die Marke und die Farbe und denken an ihre Erinnerungen der Kindheit.
Wenn ich mir anschaue, welches Interesse letztens auf der Retro Classic Bavaria der Stand mit den auf E-Antrieb umgerüsteten VW Käfern fand, scheint es doch für viele Oldtimer-Interessierte ein Thema zu sein, das eine gewisse Akzeptanz findet.
Gruß Thorsten
ich befürchte, in großen Städten wird das viel schneller kommen.
Paris zum Beispiel wird die schon geltenden Verbote weiter verschärfen und ab 2020 alle Verbrenner, die vor 2011 zugelassen wurden, innerhalb der "Peripherique" durch Fahrverbote aussperren. Ich glaube nicht daran, dass Oldtimer von solchen Regelungen großzügig wegen "Pflege des Kulturguts" ausgeklammert werden. Das ist politisch nicht machbar.
Klar, wir können dann vielleicht noch in der Pampa rumfahren...
Alexander,
ich teile Deine Argumente bis auf eines:
Eine DS wird ein Laie auch mit E-Motor erkennen. Bis auf wenige leistungsstarke Oldtimer ist bei den meisten der Motor der uninteressanteste Teil, weil einfach nichts Besonderes. Laien schauen meist nur auf die Optik, die Marke und die Farbe und denken an ihre Erinnerungen der Kindheit.
Wenn ich mir anschaue, welches Interesse letztens auf der Retro Classic Bavaria der Stand mit den auf E-Antrieb umgerüsteten VW Käfern fand, scheint es doch für viele Oldtimer-Interessierte ein Thema zu sein, das eine gewisse Akzeptanz findet.
Gruß Thorsten
D Super 5, Bj. '74, brun-scarabée aus Italien
-
Thorsten Graf Verified
- Beiträge: 588
- Registriert: Di 31. Okt 2006, 21:43
Re: Sinnhaftigkeit einer Elektro-DS
Hallo Robert,
das Problem ist aber nicht das allgemeine Verbot der Herstellung und Zulassung von Verbrennerautos, sondern die schon jetzt aktuell bestehenden und in Zukunft wahrscheinlich zunehmenden Fahrverbotszonen. Davon können auch Oldtimer mit H Zulassung betroffen sein. Ich habe gelesen, dass der DEUVET in Essen und ich glaube Köln eine Regelung gefunden hat, dass Oldtimer von den Fahrverboten ausgenommen sein sollen. Das ist aber nicht zwingend immer so.
Besitzer einer DS , die in einer Fahrtverbotszone zum Beispiel in Stuttgart wohnen, haben schon jetzt ein echtes Problem.
Natürlich sollte man weiterhin die Bemühungen fortführen, für Oldtimer allgemeine Ausnahme von Fahrverboten zu erreichen. Der DEUVET ist da wohl am Ball, vielleicht gibt es noch andere Möglichkeiten.
Eine Elektro DS und solche Lobbyarbeit schließen sich gegenseitig nicht aus.
Grüße
Thorsten
das Problem ist aber nicht das allgemeine Verbot der Herstellung und Zulassung von Verbrennerautos, sondern die schon jetzt aktuell bestehenden und in Zukunft wahrscheinlich zunehmenden Fahrverbotszonen. Davon können auch Oldtimer mit H Zulassung betroffen sein. Ich habe gelesen, dass der DEUVET in Essen und ich glaube Köln eine Regelung gefunden hat, dass Oldtimer von den Fahrverboten ausgenommen sein sollen. Das ist aber nicht zwingend immer so.
Besitzer einer DS , die in einer Fahrtverbotszone zum Beispiel in Stuttgart wohnen, haben schon jetzt ein echtes Problem.
Natürlich sollte man weiterhin die Bemühungen fortführen, für Oldtimer allgemeine Ausnahme von Fahrverboten zu erreichen. Der DEUVET ist da wohl am Ball, vielleicht gibt es noch andere Möglichkeiten.
Eine Elektro DS und solche Lobbyarbeit schließen sich gegenseitig nicht aus.
Grüße
Thorsten
Re: Sinnhaftigkeit einer Elektro-DS
Hallo Zusammen,
Das ist eine gute Diskussion hier. Danke dafür.
Wie Thorsten schon schreibt, sind es die Einfahrtverbote, die zählen. Die ABE wird nicht angetastet. Meiner Ansicht nach gibt es mehrere Möglichkeiten für uns:
- Weiterfahren, wie bisher, bis es umständlich wird
- Austausch des bisherigen Verbrenners gegen einen modernen Verbrenner mit EURO 6 mit Einzelabnahme. Es gab immer wieder mal solche Versuche, aber die sind teuer und auch nur begrenzt zukunftsfähig.
- Umbau auf Gas. An sich möglich, krankt aber letzten Endes an der fehlenden gesetzlichen Regelung, die diese Fahrzeuge zu "besseren" Verbrennern macht.
- Umbau auf Elektro in den verschiedenen Varianten, als da wären Elektro mit Verbrenner als Stromerzeuger, Wasserstoff und Brennstoffzelle (mein Favorit) oder Reinelektro.
Die DS wird immer eine DS sein. Wie sie auch immer klingt. Auch da gibt es ja Unterschiede durch Original DX4 Auspuff, Polnischen Nachbau oder Edelstahl. Blöd wird die Geräuschentwicklung sowieso sein und ein charakteristisches Entengeschnatter, Käferboxen u.ä. wird auf absehbare Zeit durch ein "ssssssssiiiiiiiiiiiiittttttttt" (wie will man sowas in Worte fassen?) oder so ersetzt werden. Echte Motorengeräusche für E-Autos sind meines Wissens verboten.
Nochmals Danke für die Diskussion.
Lieber vorbereitet Mobil als über Nacht mit einer Citroën Immobilie.
Und noch ein gutes neues Jahr für Alle.
Sebastian
Das ist eine gute Diskussion hier. Danke dafür.
Wie Thorsten schon schreibt, sind es die Einfahrtverbote, die zählen. Die ABE wird nicht angetastet. Meiner Ansicht nach gibt es mehrere Möglichkeiten für uns:
- Weiterfahren, wie bisher, bis es umständlich wird
- Austausch des bisherigen Verbrenners gegen einen modernen Verbrenner mit EURO 6 mit Einzelabnahme. Es gab immer wieder mal solche Versuche, aber die sind teuer und auch nur begrenzt zukunftsfähig.
- Umbau auf Gas. An sich möglich, krankt aber letzten Endes an der fehlenden gesetzlichen Regelung, die diese Fahrzeuge zu "besseren" Verbrennern macht.
- Umbau auf Elektro in den verschiedenen Varianten, als da wären Elektro mit Verbrenner als Stromerzeuger, Wasserstoff und Brennstoffzelle (mein Favorit) oder Reinelektro.
Die DS wird immer eine DS sein. Wie sie auch immer klingt. Auch da gibt es ja Unterschiede durch Original DX4 Auspuff, Polnischen Nachbau oder Edelstahl. Blöd wird die Geräuschentwicklung sowieso sein und ein charakteristisches Entengeschnatter, Käferboxen u.ä. wird auf absehbare Zeit durch ein "ssssssssiiiiiiiiiiiiittttttttt" (wie will man sowas in Worte fassen?) oder so ersetzt werden. Echte Motorengeräusche für E-Autos sind meines Wissens verboten.
Nochmals Danke für die Diskussion.
Lieber vorbereitet Mobil als über Nacht mit einer Citroën Immobilie.
Und noch ein gutes neues Jahr für Alle.
Sebastian
1973 DS 23 Break in Bleue Delta; 1975 Dyane 6 Orange; 1990 BX 16 TGI Break, Vert Triton; 1990 BX 19 4WD Break, Gris Meteore; 1991 BX 19 GTI 4x4 Silber; 1991 BX 16 Image; 2016 C5 Tourer Selection 150 S&S Dunkelgrau
Re: Sinnhaftigkeit einer Elektro-DS
D Super 5, Bj. '74, brun-scarabée aus Italien
-
symphatique
- Beiträge: 1656
- Registriert: Do 15. Feb 2007, 23:51
Re: Sinnhaftigkeit einer Elektro-DS
Scheinbar habe ich einen entscheidenen Beitrag nicht gelesen, denn es herrscht m. Erachtens hier die Maßgabe, daß alle D-Modelle sofort umgerüstet werden müssen.
Und ich behaupte mal, daß sich die Weltjournalie nicht permanent auf diesen Seiten herumtreibt, um unseren Spielkram herauszuposaunen und eine Pflicht daraus abzuleiten.
Mein Ansatz zu dem Thema ist nur die technische Machbarkeit.
Also zusammentragen, was derzeit käuflich ist, was eventuell davon im Detail verbessert/ angepasst werden kann und dann einbauen und fahren.
Es bleiben noch genug vom besten Auto der Welt übrig, allein bei mir sind´s derzeit 10.
Abzüglich der DSPECIAL, die ich für die Aktion zur Verfügung stelle...
MfG
Volker
Und ich behaupte mal, daß sich die Weltjournalie nicht permanent auf diesen Seiten herumtreibt, um unseren Spielkram herauszuposaunen und eine Pflicht daraus abzuleiten.
Mein Ansatz zu dem Thema ist nur die technische Machbarkeit.
Also zusammentragen, was derzeit käuflich ist, was eventuell davon im Detail verbessert/ angepasst werden kann und dann einbauen und fahren.
Es bleiben noch genug vom besten Auto der Welt übrig, allein bei mir sind´s derzeit 10.
Abzüglich der DSPECIAL, die ich für die Aktion zur Verfügung stelle...
MfG
Volker
"Das is´nich´kaputt! Das kann man reparieren!"
Re: Sinnhaftigkeit einer Elektro-DS
Hallo zusammen,
2010
Mich würde der Gedanke des nahezu lautlosen schwebens jedenfalls - ebenfalls faszinieren! Ich mag meinen Wagen seit zwei dutzend Jahren trotz - nicht wegen seines Motors.
Aktuell läuft zwar alles wie Samt und Seide - aber ich kann mir lebhaft vorstellen wie das fahren wäre, ohne so einen heissen, schüttelnden und rumorenden Motor (mit seinen surrenden Nebenaggregaten) im Fussraum zu haben. Ein schlanker eMotor in Verbindung mit einem Batteriepack unter der Rücksitzbank ist für mich bei der gleichzeitigen Reduzierung von mechischen Teilen eine ausgesprochen elegante technische Lösung - gerade auch vor dem Hintergund, dass der "originale" Motor immer ein den Buchhaltern geschuldeter Kompromiss war ...

150-200km Reichweite wären bei meinem jetzigen Nutzungsprofil ausreichend.
Da Innovation immer das zentrale Element eines Citroën - eines DS - war, ist für mich so eine Interpretation des Themas kein Sakrileg.
Es könnte sogar eine Option sein, historische Fahrzeuge auch noch in vielen vielen Jahren als Auto zu bewegen - und nicht als museales Artefakt vorzuhalten.

.. ein generationenfahrzeug - was für ein charmanter Gedanke!
das habe ich vor 9 Jahren dazu geschrieben....
Für mich und meine Generation ist der Verbrenner die erste Wahl - wenn man für seine Enkel was montieren will - kann und sollte man elektrisch denken.
Die mittlere Revision, die ich aktuell an meinem Wagen mache - muss ich für meine fahrtechnische Haltbarkeit nicht machen, und wie Robert richtig schreibt müssen wir uns auch keine Gedanken machen.
Mich holen (bei meinem Alter) jedenfalls andere Dinge vom Steuer meines ID als die zukünftigen deutschen Abgasnormen....
Wenn man es aber vielleicht doch plant das Auto in der Familie zu halten - könnte so ein Elektroantrieb für den Oldtimer (als) Zweitwagen im Jahre 2045 ein sinnvolle Sache sein.
- und das der Oppa (wie man bei uns sagt) den schon 2025, damals, eingebaut hat, war zwar ökonomisch gaga (wie manches andere was er so machte) - aber ist heute ziemlich nützlich und fast weitblickend gewesen.
Ich habe gewisse Befürchtungen, dass das autonome Fahren die Oldtimer von der Strasse fegt - auf der anderen Seite darf man auch immer noch mit Pferdewagen über die Strassen zockeln - und Schafe werde da auch noch immer getrieben....
Da meine Tankstelle für den E-Antrieb in jedem Fall auf meinem eigenen Dach montiert ist - bin ich natürlich in einer priviligierten Lage - aber das sind wir Oldtimerfahrer ohnehin alle.
kleiner Denkanstoss -
Strom kommt aus der Steckdose....
Der elektrische ID könne also die Quintessens des DS in die Zukunft retten:
das Design,
das leichte, schwebende fahren -
und ein vergangenes, verwegenes Lebensgefühl, das dieses Auto der 60er des vergangenen Jahrhunderts verkörperte, wie wenige andere.
[attachment 12267 detroitstromer.jpg]
die dinger fahren immer noch - zum Teil mit dem ersten Satz Akkus...
Grüsse an Euch
karl
2010
Mich würde der Gedanke des nahezu lautlosen schwebens jedenfalls - ebenfalls faszinieren! Ich mag meinen Wagen seit zwei dutzend Jahren trotz - nicht wegen seines Motors.
Aktuell läuft zwar alles wie Samt und Seide - aber ich kann mir lebhaft vorstellen wie das fahren wäre, ohne so einen heissen, schüttelnden und rumorenden Motor (mit seinen surrenden Nebenaggregaten) im Fussraum zu haben. Ein schlanker eMotor in Verbindung mit einem Batteriepack unter der Rücksitzbank ist für mich bei der gleichzeitigen Reduzierung von mechischen Teilen eine ausgesprochen elegante technische Lösung - gerade auch vor dem Hintergund, dass der "originale" Motor immer ein den Buchhaltern geschuldeter Kompromiss war ...
150-200km Reichweite wären bei meinem jetzigen Nutzungsprofil ausreichend.
Da Innovation immer das zentrale Element eines Citroën - eines DS - war, ist für mich so eine Interpretation des Themas kein Sakrileg.
Es könnte sogar eine Option sein, historische Fahrzeuge auch noch in vielen vielen Jahren als Auto zu bewegen - und nicht als museales Artefakt vorzuhalten.
.. ein generationenfahrzeug - was für ein charmanter Gedanke!
das habe ich vor 9 Jahren dazu geschrieben....
Für mich und meine Generation ist der Verbrenner die erste Wahl - wenn man für seine Enkel was montieren will - kann und sollte man elektrisch denken.
Die mittlere Revision, die ich aktuell an meinem Wagen mache - muss ich für meine fahrtechnische Haltbarkeit nicht machen, und wie Robert richtig schreibt müssen wir uns auch keine Gedanken machen.
Mich holen (bei meinem Alter) jedenfalls andere Dinge vom Steuer meines ID als die zukünftigen deutschen Abgasnormen....
Wenn man es aber vielleicht doch plant das Auto in der Familie zu halten - könnte so ein Elektroantrieb für den Oldtimer (als) Zweitwagen im Jahre 2045 ein sinnvolle Sache sein.
- und das der Oppa (wie man bei uns sagt) den schon 2025, damals, eingebaut hat, war zwar ökonomisch gaga (wie manches andere was er so machte) - aber ist heute ziemlich nützlich und fast weitblickend gewesen.
Ich habe gewisse Befürchtungen, dass das autonome Fahren die Oldtimer von der Strasse fegt - auf der anderen Seite darf man auch immer noch mit Pferdewagen über die Strassen zockeln - und Schafe werde da auch noch immer getrieben....
Da meine Tankstelle für den E-Antrieb in jedem Fall auf meinem eigenen Dach montiert ist - bin ich natürlich in einer priviligierten Lage - aber das sind wir Oldtimerfahrer ohnehin alle.
kleiner Denkanstoss -
Strom kommt aus der Steckdose....
Der elektrische ID könne also die Quintessens des DS in die Zukunft retten:
das Design,
das leichte, schwebende fahren -
und ein vergangenes, verwegenes Lebensgefühl, das dieses Auto der 60er des vergangenen Jahrhunderts verkörperte, wie wenige andere.
[attachment 12267 detroitstromer.jpg]
die dinger fahren immer noch - zum Teil mit dem ersten Satz Akkus...
Grüsse an Euch
karl