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Äußerlich
sollte diese DS eine neue Metallic-Lackierung bekommen, dazu
farblich passende schwarze Teppiche und Sitze und überhaupt
ein entsprechend gefärbtes Interieur. Integrierte Rückspiegel
in Wagenfarbe und dunkel getönte Scheiben waren ebenso
frühzeitig projektiert.
Technisch wollte Seehafer das original verbaute, schnellste
Antriebsaggregat
unverändert verwenden, den DS 21ie-Motor (DX 2). Wie schon einmal bei einer
seiner früheren DS, einer 74er 23 ie, und wie bei seinem Duzfreund, Technik-Vorstand
Jürgen Peters, im Alltagseinsatz erprobt wollte Seehafer aber die originale
D-Jetronic wieder auf die L-Jetronic mit Mengenteiler des CX 2400 ie umrüsten.
Als Schaltbox war ihm die hydraulische Betätigung der Gänge wichtig,
so dass er auf die längere Übersetzung der Fünfgangbox verzichtete.
Die Elektrik wollte er mit dezenter aber reichlich Elektronik auf aktuelleren
Stand bringen, so war z.B. eine ausgeklügelte moderne Musikanlage mit Power-Booster
und Sound-Prozessor sowie etliche im Auto diskret verteilte Lautsprecher gleich
mitgeplant. |
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Der serienmäßig keilriemenbetriebene Luftflügel vor dem Kühler
sollte durch ein elektrisches Aggregat ersetzt werden. Dort winkt deutliches
Benzinsparen als Ergebnis - übrigens ebenfalls eine Idee von Jürgen
Peters, dessen Beruf es ist, Autos das Spritsparen anzuerziehen.
Die Wunschliste Herrn Seehafers war also groß, doch es galt nun erst einmal,
die nötigen Informationen, die richtigen Umbaumaterialien und die richtigen
Zuarbeiter zu finden. Und alles sollte auch noch zu bezahlbaren Preis von Statten
gehen, denn dieser Architekt ist ein sparsamer Mensch.
So durchstreifte Seehafer bereits vor Jahren die ihm bekannten Schrottplätze,
und das waren nicht wenig, denn im Bauamt gab es oft Gründe, die Verwertungsplätze
des Bezirkes zu besuchen. Nebenbei galt ein Blick des Beamten auch immer der
Suche nach Kleinigkeiten und Ideen für seine exceptionelle DS.
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| Eine
der ersten Entscheidungen traf er in dieser Phase bezüglich
der Rücklichter. "Die tun was" hieß fortan
die Devise, denn es sollten die Rückleuchten vom Ford Granada
sein. Sie fügten sich mit ihrer flächigen, konkaven
Form sehr harmonisch in den Zwischenraum der hinteren DS-Stoßstangen
ein, so Seehafers Feststellung. |
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