DS-Club Deutschland e. V.  
Impressum
Der Club
 Die DS-Historie
Die DS-Technik
Das Archiv

 

DÈESSE EXCEPTIONELLE

Die Arbeiten:
Schon die Projektbeschreibung von Herrn Seehafer vor knapp zwei Jahren, damals noch an Hand eines, von umfangfreichen Karosseriearbeiten mit Staub übersäten demontierten Fahrzeugs, ließ mich aufhorchen. Ich war gespannt auf das Ergebnis und darauf, ob hier jemand den Elan haben würde, seinen ganz persönlichen, "un-originalen" aber originellen Traum von der DS zu verwirklichen.
Vergrößern  
Stichwort original: Herr Seehafer ist sich der Bedeutung(en) dieses Begriffs mit Sicherheit genauso bewusst wie ich. Das bringen allein unsere Berufe schon hervor. Wenn dann der Denkmalpfleger zum Museumsmann sagt: "Weißt du, mit einem heilen, originalen Auto hätte ich das alles hier nicht gemacht. Aber so...", dann dürfen Sie ein spontanes Verstehen, wenn nicht eine Wesenverwandschaft zwischen uns zu Recht unterstellen.
Denn als Ausgangsbasis der Seehaferschen Göttin diente eine 1995 in Norddeutschland aufgetriebene DS 21 ie Pallas von 1971 zum günstigen Preis, an der sämtlich Außenteile vergammelt waren. Doch die Basis war immerhin rettbar. Soll man erwähnen, dass natürlich die Bodenränder komplett zu ersetzen waren und viele derartige Kleinigkeiten am Chassis? Der Wagen sollte nur 120 Tausend Kilometer gelaufen sein und war noch "unberührt", was vorherige Aufarbeitungsversuche betraf.


Rasch hatte Seehafer den Plan zu den wichtigsten Änderungen entworfen. Er gibt dabei zu, dass ihn der Eindruck einer "customisierten" (in Original-Französisch "customisée") DS in der Provence, die er anlässlich eines Treffens der IDéale DS 1986 dort gesehen hatte, nicht losgelassen hatte. Doch er selbst wollte dezenter vorgehen, mehr mit Stil als bei den vielen amerikanisierten DS-Umbauten in Frankreich.


Karosserieseitig hatte Seehafer schon lange von einer DS mit neuer Front und außenliegenden Türgriffen, aber dem Vor-68er-Armaturenbrett geträumt. Nun sollte auch dieser Wunsch umgesetzt werden. Bei den ihm so wichtigen Rädern ("der Auftritt eines Wagens") wollte Seehafer breitere Felgen vorne und hinten verwenden. Nach verschiedenen Versuchen entschied er sich für originale SM-Räder mit deren zugehörigen Radkappen. Hinten sollten deshalb die Kotflügel angepasst und verbreitert werden, dabei gleichzeitig in Länge und Wölbung bündig an die Heckklappe angepasst. In die Heckstoßstange sollten sich flächigere Lichter einfügen.
  Vergrößern

Vorne sollten die Blinker in den Scheinwerferkästen verschwinden, ganz so wie bei aktuellen Klarglas-Scheinwerfer-Einheiten. Schmunzelnd besteht Seehafer auf der Feststellung: "Aber mein Entwurf ging dem Golf 4 voraus! Ich weiß auch nicht, ob da der Jürgen Peters etwas in die Entwicklungs-Abteilung hineingetragen hat als Idee." In der Schürze sollten kleine Nebelscheinwerfer integriert werden. Ich weiß auch nicht, ob da der Jürgen Peters etwas in die Entwicklungs-Abteilung hineingetragen hat als Idee." In der Schürze sollten kleine Nebelscheinwerfer integriert werden. Seehafer gibt zu: "Immerhin waren die Scheinwerfer aktueller Wagen bei der Zulassung eine große Hilfe. Wer hätte mir da meine Eigen-Konstruktionen nicht genehmigen wollen. Die sehen doch aus, wie bei jedem zweiten heutigen Auto."
 
SEITE 1 | 2 | 3 | 4 | 5
vorherige Seite nächste Seite
© 2004 DS-Club Deutschland e.V.. All rights reserved. Kontakt: <webmaster>